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Erlöserfassung

Mitschrift vom

Bei der Abwägung von Bedenken der Adressaten hinsichtlich der Bürde einer vollständig rückwirkenden Anwendung hatten die Boards allerdings vorläufig beschlossen, die folgenden vier Erleichterungen gegenüber einer vollständigen rückwirkenden Anwendung beim Übergang zu gewähren:

  • Ein Unternehmen soll nicht gezwungen sein, Verträge neu darzustellen, die innerhalb desselben Jahresberichtszeitraums beginnen und enden;
  • Einem Unternehmen soll die Verwendung besserer nachträglicher Kenntnis bei der Abschätzung der variablen Gegenleistung in den Vergleichszeiträumen gestattet werden;
  • Ein Unternehmen soll den Drohverlusttest nur zum Zeitpunkt des Inkrafttretens vornehmen, es sei denn, dass ein Drohverlust aus einer Vertragsschuld bereits zuvor in einer Vergleichsperiode angesetzt worden ist; und
  • ein Unternehmen soll nicht verpflichtet werden, die Aufgliederung der verbleibenden Leistungsverpflichtungen nach Fälligkeiten für Vorperioden vorzunehmen.

Gemäß IFRS 1 gelten die Übergangsvorschriften in anderen IFRS nicht für einen erstmaligen Anwender, der auf die IFRS übergeht. Infolgedessen erörterte der Boards, ob IFRS 1 irgendwelche speziellen Ausnahmen im Hinblick auf den Standard zur Erlöserfassung hinzugefügt werden sollten.

Der Stab empfahl, erstmaligen Anwendern der IFRS keine Erleichterungen zu gewähren, weil er der Ansicht war, dass die Erleichterungen, die im Hinblick auf die rückwirkende Anwendung gewährt würden, erstmaligen Anwendern bei der Bilanzierung aller Geschäftsvorfälle in Übereinstimmung mit den IFRS ab dem Zeitpunkt des Übergangs nicht bedeutend helfen würden. Gleichwohl bekundeten mehrere IASB-Mitglieder Sympathie und bevorzugten, die Gewährung von Erleichterung als Wahlrecht. Eines der IASB-Mitglieder meinte, dass einige Rechtskreise, die sich im Übergang auf die IFRS befänden, gegenwärtig Leitlinien zur Erlöserfassung hätten, die den bestehenden IFRS ähnlich seien und daher nicht zu dem Doppelaufwand führen würden, den der Stab befürchte. Schlussendlich beschlossen die Boardmitglieder (mit sechs zu vier Stimmen), erstmaligen Anwendern dieselben Erleichterungen als Wahlrecht zuteil werden zu lassen, wie sie anderen Erstellern gewährt würden.

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