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IFRS IC-Sitzung — 13. und 14. März 2012

Beginn:

Ende:

Ort: London

Tagesordnung für die Sitzung

Dienstag, 13. März (10:00 - 17:45 Uhr Londoner Zeit)

Mittwoch, 14. März (09:00 - 14:15 Uhr Londoner Zeit)

  • Neue Sachverhalte zur erstmaligen Erwägung
    • IAS 1 Darstellung des Abschlusses und IAS 12 Ertragsteuern – Darstellung von Steuerzahlungen, die nicht auf Erträge geleistet werden
    • IAS 12 Ertragsteuern – Bilanzierung von Anpassungen auf den Marktwert von Vermögenswerten, die durch ein neues Steuerregime eingeführt werden
    • IAS 16 Sachanlagen, IAS 38 Immaterielle Vermögenswerte und IAS 17 Leasingverhältnisse – Erwerb von Rechten auf Landnutzung
    • IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung und IFRS 9 Finanzinstrumente – Optionen auf Laufzeitverlängerung bei festverzinslichen Schudinstrumenten
    • IAS 27 Konzern- und separate Abschlüsse nach IFRS und SIC-13 Gemeinschaftlich geführte Einheiten – Nicht-monetäre Einlagen durch Partnerunternehmen – Definition des Ausdrucks 'nicht-monetäre Einlagen'
  • Administrativer Sitzungsteil
    • Stand der Arbeiten
    • Statistiken
    • Vorschläge für die Überarbeitung der Agendakriterien

Die Materialien, die vom IFRS Interpretations Committee an Beobachter ausgeteilt wurden, sind auf der Internetseite des IASB zu finden.

Das IFRS Interpretations Committee erstellt offizielle Ergebnisprotokolle zu seinen Sitzungen in englischer Sprache (IFRIC Update). Außerdem werden englischsprachige Podcasts zu einzelnen Sitzungen angefertigt, die einen Überblick über die Entscheidungen bieten. Eine Übersicht über die verfügbaren Protokolle und Podcasts finden Sie hier.

Verwandte Themen

Zugehörige Diskussionen

  • IAS 7 – Prüfung von Anfragen in Bezug auf IAS 7

    13.03.2012

    Auf seiner Sitzung im Januar 2012 erörterte der IASB zwei Sachverhalte in Bezug auf die Kapitalflussrechnung, die vom Komitee erwogen worden waren. Beide Sachverhalte bezogen sich auf die Klassifizierung von Zahlungsströmen nach IAS 7 und beinhalteten: die Klassifizierung von Barzahlungen für abgegrenzte und bedingte Gegenleistungen, die sich im Zuge eines Unternehmenszusammenschlusses im Anwendungsbereich von IFRS 3 ergeben, und die Klassifizierung von Zahlungsströmen, die ein Betreiber in einer Dienstleistungskonzessionsvereinbarung im Anwendungsbereich von IFRIC 12 zu leisten hat.

  • IAS 1 und IAS 12 – Ausweis von Steuerzahlungen, die keine Ertragsteuern darstellen

    14.03.2012

    Das Komitee erhielt eine Bitte um Klärung des Ausweises von produktionsabhängigen Pachtzahlungen in der Gesamtergebnisrechnung, die an eine Steuerbehörde entrichtet und als Abzugsposten von einer gegenüber einer anderen Steuerbehörde entrichtete Ertragsteuer entweder als betrieblicher oder Steueraufwand geltend gemacht werden. Diese Eingabe entspringt einer vorgeschlagenen Steuergesetzgebung (der Pachtsteuer auf Mineralvorkommen, Minerals Resource Rent Tax [‘MRRT´]) in Australien, die zum 1. Juli 2012 in Kraft treten soll. Dieser Gesetzgebung zufolge wären Zahlungen an eine andere örtliche Steuerbehörde für produktionsabhängige Pachtzahlungen bei der Berechnung der fälligen MRRT-Zahlung abzugsfähig.

  • IAS 12 – Bilanzierung von Anpassungen auf den Marktwert von Vermögenswerten, die durch ein neues Steuerregime eingeführt werden

    14.03.2012

    Das Komitee erhielt eine weitere Eingabe in Bezug auf die australische MRRT (siehe oben). In dieser Eingabe wurde um Klärung der Bilanzierung von Anpassungen auf den Marktwert damit verbundener Vermögenswerte gebeten, die nach der MRRT- Gesetzgebung gestattet sind. Die MRRT wird auf Grundlage des Nettoergebnisses eines Minenprojekts erhoben, ist jedoch bei der Berechnung des steuerlichen Ergebnisses für die Körperschaftsteuer abzugsfähig. Der 'Abzugsposten bei Beginn' ist Teil der Abzüge vom Mineneinkommen zur Berechnung des Gewinns der Mine. Der Abzugsposten bei Beginn berücksichtigt Investitionen in Vermögenswerte, die sich auf Upstream-Tätigkeiten einer Beteiligung an einer Minenprojekt beziehen, die bestand, bevor das neue Steuerregime bekanntgegeben wurde (die 'Vermögenswerte zu Beginn') und spiegelt die jährliche steuerliche Abschreibung dieser zu Beginn bestehenden Vermögenswerte wider. Unternehmen können wählen, ob sie den Abzugsposten zu Beginn unter Anwendung eines Marktwertansatzes oder eines Ansatzes der Bilanzbuchwerte berechnen. Bei Verwendung des Marktwertansatzes wird die Differenz zwischen dem Marktwert und dem Bilanzbuchwert als Anpassung an den Marktwert bezeichnet ('market value uplift').

  • IAS 16, IAS 38 und IAS 17 – Erwerb von Rechten auf Landnutzung

    14.03.2012

    Das Komitee erhielt eine Bitte um Klärung aus Indonesien, ob der Erwerb eines Rechts auf Land als Kauf einer Sachanlage, als Kauf eines immateriellen Vermögenswerts oder als Pachtung von Land bilanziert werde sollte. In Indonesien gestatten die örtlichen Gesetze Unternehmen nicht, Eigentum an Land zu erwerben, lediglich Privatpersonen können Land besitzen. Um Unternehmen den Erwerb von Rechten auf Landnutzung zu ermöglichen, kann die Regierung entweder Rechte auf Ausbeutung oder Kultivierung des Lands (landwirtschaftliche Nutzung) oder Rechte zur Bebauung des Lands gewähren (wirtschaftliche Nutzung). Die anfängliche Übertragung erfolgt zwischen einer Privatperson und dem Unternehmen durch die Regierung, während die Ausweitung und Verlängerung unmittelbar zwischen dem Unternehmen und der Regierung erfolgt. Sobald das Unternehmen die Nutzungsrechte kauft, behält die Privatperson keinerlei Rechte an dem Land, und das Unternehmen muss das Land nur dann zurückgeben, falls die Regierung das Recht des Unternehmens im allgemeinen Interesse widerruft oder es zu einer Änderung in der zugewiesenen Nutzung des Lands kommt. Der indonesische Standardsetzer meint, dass sich in seinem Rechtskreis aufgrund dieses Sachverhalts unterschiedliche Auslegungen entwickelt hätten.

  • IAS 39 und IFRS 9 – Optionen auf Laufzeitverlängerung bei festverzinslichen Schuldinstrumenten

    14.03.2012

    Das Komitee erhielt eine Bitte auf Behandlung eines Sachverhalts in Bezug auf eingebettete Derivate, der sowohl für IAS 39 als auch für finanzielle Verbindlichkeiten unter IFRS 9 von Relevanz ist. Die Frage drehte sich darum, ob der Emittent festverzinslicher Schuldinstrumente mit einer in seinen Bedingungen enthaltenen Verlängerungsoption die Option von dem Trägerinstrument abzuspalten habe. Der Stab stellte dem Komitee vier mögliche Alternativen vor.

  • IAS 27 und SIC-13 – Nicht-monetäre Einlagen durch Partnerunternehmen – Definition des Ausdrucks 'nicht-monetäre Einlagen'

    14.03.2012

    Das Komitee erhielt eine Bitte um Klärung, ob ein Geschäftsbetrieb die Definition eines 'nicht-monetären Vermögenswert' erfüllt, genauer: ob die Vorschriften von SIC-13 und IAS 28 Anwendung finden, wenn ein Geschäftsbetrieb entweder in eine gemeinsam beherrschte Einheit (jointly controlled entity, JCE) nach IAS 31, ein Gemeinschaftsunternehmen (joint venture, JV) nach IFRS 11 oder ein assoziiertes Unternehmen im Gegenzug für eine Beteiligung an der Einheit eingebracht wird. Dieser Sachverhalt entspringt einer Inkonsistenz zwischen IAS 27 und SIC-13 bei der Behandlung eines Kontrollverlusts über ein Tochterunternehmen, das in eine JCE, ein JV oder ein assoziiertes Unternehmen eingebracht wird. Die Anwendungsbereich dieses Sachverhalts liegenden Geschäftsvorfälle beinhalten 1) Einbringungen einer Beteiligung an einem Tochterunternehmen in eine JCE, ein JV oder ein assoziiertes Unternehmen gegen eine Beteiligung an der Einheit und 2) Verkäufe einer Beteiligung an einem Tochterunternehmen durch ein Partnerunternehmen an eine JCE, ein JV oder durch einen Anleger an ein assoziiertes Unternehmen gegen Barmittel.

  • Administrativer Sitzungsteil

    14.03.2012

    Das Komitee beendete die Sitzung mit einem administrativen Sitzungsteil. Das erste Thema, das diskutiert wurde, war ein Papier, das der Stab dem Board auf dessen Märzsitzung vorstellen würde, in welchem die Überprüfung der Effizienz und Wirksamkeit des Komitees durch die Treuhänder erörtert wurden.