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Bericht des Ausschusses zur Beaufsichtigung des Konsultationsprozesses

Mitschrift vom

Ein Großteil seiner Schilderungen bezog sich auf das Vorgehen bei den Überprüfungen nach der Umsetzung einer Regelung (post-implementation review, PIR). Er meinte, dass die erste Überprüfung zu IFRS 8 kurz vor dem Beginn stehe. Der Ausschuss würde ein 'flexibles Vorgehen' wählen, dass ein 'Lernen auf dem Weg' gestatte. Der Vorsitzende des IASB und die leitenden Stabsmitarbeiter seien gebeten worden, sich etwas mehr Zeit zu nehmen, einen Projektplan und den damit einhergehenden Prozess für die Überprüfungen zu entwickeln. Er meinte, dass die US-amerikanische Stiftung für Rechnungslegung (Financial Accounting Foundation, FAF) ebenfalls dabei sei, eine Überprüfung nach der Umsetzung für seinen Standard zu Geschäftssegmenten einzuleiten. Im Gegensatz aber zum Vorgehen bei den IFRS, bei dem der IASB diese Überprüfung - unter aktiver Aufsicht durch den Ausschuss - durchführt, würde die FAF selbst die Überprüfung nach der Umsetzung ausführen. Die zwei Aufsichtsgremien werden mit fortschreitender Zeit Informationen und Erfahrungen austauschen.

Ferner wurde die Prüfung des Interpretations Committees angesprochen. Sidwell zeigte sich enttäuscht, dass die Prüfung, die im Oktober 2010 eingeleitet worden war, immer noch nicht abgeschlossen ist, meinte aber, dass die Tatsache, dass man nunmehr einen Vorsitzenden habe, der Vollzeit dem Stab angehöre, förderlich für den zügigen Abschluss der Prüfung sein sollte. Die Überprüfung des Interpretations Committee habe ergeben, dass es einen stärkeren Austausch zwischen dem Komitee und dem IASB geben solle. Als insbesondere problematisch stelle sich der Umgang mit der Grenze zwischen Interpretationen und jährlichen Verbesserungen heraus sowie das ständige Problem des Verpflichtungsgrads und Status von Agendaentscheidungen. Der IASB werde im Februar einen Bericht erhalten (d.h. nach der Januarsitzung 2012 des Interpretations Committee), und der Ausschuss und die Treuhänder würden den Sachverhalt auf ihren Sitzungen im April 2012 prüfen.

Der DPOC hat zudem den Schriftwechsel mit den Adressaten einer Prüfung unterzogen. Derzeit nimmt der Ausschuss dann Stellung zu einzelnen Sachverhalten, wenn diese auftreten. Sidwell meinte, dass es zu früh sein, um irgendwelche grundlegenden Themen in der erhaltenen Stellungnahmen herauszufinden. Der DPOC möchte diesen Schriftwechseln mehr Transparenz zukommen lassen, indem man eingehende Stellungnahmen unmittelbar auf seiner Internetseite verfügbar macht.

Der Ausschuss ist dabei, ein Protokoll zu entwickeln, dass für den Fall zum Tragen käme, wenn es Meinungsverschiedenheiten zwischen dem IASB und dem DPOC prozessualer Art gäbe. Teil dieses Protokolls wäre eine klare Äußerung, wonach eine 'unmaßgebliche' Abweichung vom Konsultationsprozess nicht zu der Annahme führe, dass der Konsultationsprozess nicht befolgt werde. Der Konsultationsprozess bestehe aus vielen Verfahrensweisen, die in ihrer Gesamtheit zu beurteilen seien.

Schließlich würden Ausschlussmitglieder Sitzungen des Beirats (im Februar 2012) und des Interpretations Committee (im Juli 2012) besuchen, um aus erster Hand zu erfahren, wie diese beiden Gremien arbeiteten und zur Arbeit der IFRS-Stiftung beitrügen.

In Beantwortung einer Frage des Vorsitzenden meinte Sidwell, dass das Überwachungsgremium Zugang zu den Berichten des DPOC habe (diese stünden auf der Internetseite des Ausschusses); ferner würde er auf jeder Sitzung des Überwachungsgremiums einen Tätigkeitsbericht vorlegen.

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