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Juli

Neue Bilanzierungsstandards in Israel

26.07.2001

In Israel sind zwei neue Bilanzierungsstandards veröffentlicht worden.

Im Mai 2001 hat der israelische Accounting Standards Board die folgenden neuen Bilanzierungsstandards herausgegeben:

  • Bilanzierungsstandard Nr. 7 Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, der auf IAS 10 fußt. Im Hinblick auf nach dem Bilanzstichtag, aber vor der Veröffentlichung des Abschlusses bekanntgegebene Dividenden wird wie nach IAS 10 keine Verbindlichkeiten für diese Dividenden angesetzt. Allerdings muss die Dividende in einem eigenen Eigenkapitalposten in der Bilanz und im Anhang angegeben werden, wohingegen IAS 10 lediglich eines von beiden verlangt.
    Der Standard tritt für Berichtsperioden in Kraft, die am 31. Dezember 2001 enden, um Zeit dafür einzuräumen, dass die Wertpapierverordnungen geändert werden können, um mit den Prinzipien des neuen Standards in Einklang zu stehen.
  • Bilanzierungsstandard Nr. 8 Aufgabe von Geschäftsbereichen, der auf IAS 35 basiert. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass der israelische Standard die Trennung von aufzugebenden und fortzuführenden Geschäftsbereiche in der Bilanz, der GuV, der Kapitalflussrechnung und im Anhang verlangt. Der Standard findet auf sämtliche aufzugebenden Geschäftsbereiche aller Unternehmen Anwendung und tritt für Berichtsperioden in Kraft, die am oder nach dem 1. Januar 2002 beginnen (wobei eine frühere Anwendung empfohlen wird).

Ein Jahr Aufschub für den israelischen Bilanzierungsstandard Nr. 12 - Aufgabe der Anpassung des Abschlusses für Inflationszwecke

14.07.2001

Die hohen Inflationsraten, die in Israel seit Ende der Siebziger vorherrschten, hatten vormals dazu geführt, dass das israelische Institut der Wirtschaftsprüfer (Institute of Certified Public Accountants in Israel, ICPAI) der Ansicht war, dass die Rechnungslegung zu historischen Nominalwerten den Adressaten des Abschluss nicht nutzbringend sei.

Dementsprechend gab das ICPAI zwischen 1979 und 1985 verschiedene Verlautbarungen heraus, nach denen Unternehmen gezwungen waren, ihre Abschlüsse im Hinblick auf Änderungen der allgemeinen Kaufkraft der israelischen Währung anzupassen (wie sie im Anstieg der israelischen Verbraucherpreisindex zum Ausdruck kam). Bestimmte Unternehmen wurden ferner verpflichtet, ergänzende Daten hinsichtlich des Effekts, den die Änderungen des Verbraucherpreisindex auf irhen Abschluss hatten, zur Verfügung zu stellen.

Da Israel in den letzten Jahren niedrige Inflationsraten verzeichnete und damit gerechnet wird, dass dieser Trend anhält, hatte der israelische Accounting Standards Board im Februar 2001 eine Entwurf herausgegeben, in dem die Notwendigkeit einer Rückkehr zur Nominalwertbilanzierung zum Ausdruck gebracht wurde. Das ursprüngliche Datum des Inkrafttretens, das in dem Entwurf vorgesehen war, war der 31. Dezember 2001. Dies wurde nun kürzlich verschoben, so dass das neue Datum des Inkrafttretens der 31. Dezember 2002 ist.

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