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2003

Neuer israelischer Standard: Wertminderung von Vermögenswerten

26.07.2003

Zum 1. Januar 2003 trat Standard Nr. 15 'Wertminderung von Vermögenswerten' des israelischen Accounting Standards Board in Kraft.

Standard Nr. 15 basiert auf IAS 36 Wertminderung von Vermögenswerten. Der wesentliche Unterschied zwischen Standards Nr. 15 und IAS 36 besteht darin, dass Standard Nr. 15 die Wertaufholung einer Wertberichtigung auf den Geschäfts- oder Firmenwert untersagt, wohingegen IAS 36 unter bestimmten Umständen eine solche gestattet. Im August 2002 hatte der israelische Accounting Standards Board Standard Nr. 14 Zwischenberichterstattung herausgegeben, der auf IAS 34 Zwischenberichterstattung basiert. Der Standard, der zum 1. Januar 2003 in Kraft getreten ist, ist von allen Unternehmen anzuwenden, die zur Darstellung von Zwischenberichten verpflichtet sind oder dies freiwillig tun. Der wesentliche Unterschied zwischen Standard Nr. 14 und IAS 34 besteht in der Anzahl der anzugebenden Vergleichsperioden.

Estland wird IFRS im Einzelabschluss zulassen

25.07.2003

Estland wird eines der ersten europäischen Länder sein, dass die Anwendung der IFRS für statutarische Zwecke auch im Einzelabschluss des Mutterunternehmens zulässt.

Diese Reform wurde durch die Tatsache unterstützt, dass die Unternehmenssteuer auf die Dividenden erhoben wird und nicht auf den Gewinn. Deshalb hat der Bilanzierungsrahmen auf die Steuerbasis und die Einnahmen des Staates keinen Einfluss.

Alle börsennotierten Unternehmen müssen die IFRS in ihren Konzern- und Einzelabschlüssen ab dem 1. Januar 2005 anwenden (die meisten tun dies bereits).

Neue estnische Rechnungslegungsgrundsätze – Bilanzierungsprinzipien vollständig mit den IFRS harmoniert, aber weniger Angaben vorgeschrieben

Zusätzlich fordert das neue Gesetz, dass die estnischen Rechnungslegungsgrundsätze mit den IFRS in Einklang gebracht werden und Querverweise auf die entsprechenden IFRS-Paragrafen enthalten. Jegliche Unterschiede zwischen den lokalen Standards und den IFRS müssen erläutert und gerechtfertigt werden. Die Bilanzierungsgrundsätze in den neuen Standards der estnischen Rechnungslegungsgrundsätze stehen mit den IFRS vollständig in Einklang (in sehr seltenen Fällen sind vereinfachte Methoden erlaubt), sehen aber weniger Angaben als die IFRS vor. Auf Gebieten, die durch die Leitlinien der estnischen Rechnungslegungsgrundsätze nicht abgedeckt sind, wird die Anwendung der IFRS empfohlen, jedoch nicht vorgeschrieben.

Der Estonian Accounting Standards Board (EASB) hat bereits die meisten seiner Standards neu abgefasst und sie mit den Vorschriften des neuen Gesetzes und der IFRS in Einklang gebracht.

Von großen Unternehmen wird erwartet, dass sie das Wahlrecht in Richtung der vollen IFRS ausüben, kleine und mittelgroße Unternehmen werden wahrscheinlich die estnischen Rechnungslegungsgrundsätze ('vereinfachte IFRS')als ihren Bilanzierungsrahmen verwenden.

Sehr wahrscheinlich werden Gewinn und Eigenkapital 2003 grundlegend identisch nach IFRS und estnischen Rechnungslegungsgrundsätzen sein, aber die Abschlüsse nach estnischen Rechnungslegungsgrundsätzen werden weniger informativ als IFRS-Abschlüsse sein.

Alle börsennotierten Unternehmen in der Tschechischen Republik dürfen ab jetzt die IFRS verwenden

19.07.2003

Mit Beginn des Jahres 2002 wird allen börsennotierten Unternehmen in der Tschechischen Republik gestattet, Konzernabschlüsse in Übereinstimmung mit den IFRS aufzustellen.

Für einige börsennotierte Unternehmen – ungefähr ein Dutzend, die im Hauptsegment der Prager Wertpapierbörse gehandelt werden – sind IFRS-Abschlüsse von nun an verpflichtend.

Mitschrift von der IASB-Sitzung mit dem FASB

23.04.2003

Am Donnerstag und Freitag, den 21.-22. April 2005, hielt der IASB eine gemeinsame Sitzung mit dem US-amerikanischen Financial Accounting Standards Board (FASB) ab.

Wir haben unsere Mitschrift in einer einzelnen Seite zusammengefasst.

Guatemala übernimmt die IFRS mit Wirkung von 2002

15.04.2003

Guatemala hat seinen nationalen Rechnungslegungsgrundsätze durch die IFRS mit Wirkung für Finanzberichte des Jahres 2002 ersetzt.

Die SIC-Interpretationen wurden unter der Gesetzgebung bislang noch nicht übernommen, aber es wird erwartet, dass dies bald geschieht.

Studie zeigt weltweiten Trend in Richtung Konvergenz von Rechnungslegungsprinzipien

13.02.2003

Die sechs größten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, darunter Deloitte Touche Tohmatsu, haben eine gemeinsame Studie mit dem Titel GAAP-Konvergenz 2002 herausgegeben, die im Vergleich zu früheren Jahren einen deutlichen Sprung vorwärts bei der weltweiten Bewegung in Richtung einer Konvergenz mit den IFRS zeigt.

In 58% der 59 untersuchten Länder werden die nationalen Bilanzierungsstandards für alle börsennotierten Unternehmen durch die IFRS ersetzt (ausgenommen jene Sachgebiete, auf denen nationale Sachverhalte weiterhin nicht durch die neuen Standards abgedeckt werden). Weitere 22% sagten, dass sie die IFRS Standard für Standard übernähmen, und nochmals 20% sagten, dass man Unterschiede zwischen den nationalen Standards und den IFRS soweit wie praktisch vertretbar beseitige.

57% all jener, die eine Übernahme der IFRS beabsichtigen, folgen einer Regierungs- oder aufsichtsrechtlichen Vorschrift, 13% entsprechenden Vorgaben von Standardsetzern. 51% der 59 Länder deuteten an, dass das komplexe Wesen einiger internationaler Standards - insbesondere jener, die sich auf Finanzinstrumente bezögen sowie andere, die die Einführung einer Bilanzierung zum beizulegenden Zeitwert vorsähen - sich als Hinternis auf dem Weg zur Konvergenz in ihrem Land darstelle. Zudem gaben 49% der befragten Länder auch das steuergetriebene Wesen ihres nationalen Bilanzierungsregimes als Hürde an. Dementsprechend beschränken derzeit viele Länder die Einführung der IFRS auf börsennotierte Unternehmen, statt sie auf alle Unternehmen auszuweiten.

Die in der Studie befragten Unternehmen betonten auch die Bedeutung eines besseren und zeitnaheren Zugangs zu Übersetzungen der neuen Standards und Interpretationen in ihre Heimatsprache. obgleich Übersetzungen der IAS in 70% der abgedeckten Länder verfügbar waren, unterlagen die Übersetzungen in vielen Ländern keine Authorisierung durch den IASB, und in annähernd einem Drittel der Länder, in denen die IFRS in Heimatsprache verfügbar waren, wurden die Übersetzungen nicht als schnell genug verfügbar eingestuft. Eine weitere angeführte Herausforderung wurde in der Verfügbarkeit von IFRS-Schulungen gesehen, für die ein deutlich steigender Bedarf erwartet wird, wenn die Welt sich in Richtung der neuen Standards bewegt.

Die Studie GAAP Convergence 2002 können Sie hier herunterladen (2.262 KB).

Hinweis: Die IFRS und nationale Rechnungslegungsgrundsätze haben sich deutlich verändert, seit diese Studie durchgeführt wurde. Dementsprechend sind der Überblick über die nationalen Regelungen mit den IFRS veraltet. Wir haben den Bericht hier lediglich aus historischen Gründen belassen.

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