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Erhebung zur erweiterten Nutzung der IFRS in der EU

29.03.2005

Die Europäische Kommission hat ihre Erhebung in den 25 EU Mitgliedstaaten und den drei Assoziierten Ländern zu deren Umsetzungsplänen hinsichtlich der vier Wahlrechte, die nach der IAS-Verordnung der EU zulässig sind, auf einen aktuellen Stand gebracht: .

Die Europäische Kommission hat ihre Erhebung in den 25 EU Mitgliedstaaten und den drei Assoziierten Ländern zu deren Umsetzungsplänen hinsichtlich der vier Wahlrechte, die nach der IAS-Verordnung der EU zulässig sind, auf einen aktuellen Stand gebracht:

Verpflichtende oder zulässige Anwendung von IFRS für nicht börsennotierte Unternehmen

Verpflichtende oder zulässige Anwendung von IFRS im Einzelabschluss des Mutterunternehmens

Erlaubnis, die IFRS-Anwendung bis 2007 aufzuschieben für Unternehmen, deren Börsennotierung lediglich in Gläubigertiteln erfolgt

Erlaubnis, die IFRS-Anwendung bis 2007 aufzuschieben für Unternehmen, die außerhalb der EU börsennotiert sind und die ihre primären Abschlüsse nicht nach EU-Rechnungslegungsgrundsätzen aufstellen (in den meisten Fällen werden dies die US GAAP sein).

Hier ist ein Überblick über die aktuellen Ergebnisse:

EU-Erhebung zur Nutzung der Wahlrechte aus der IAS-Verordnung

Gebrauch von IFRS im Einzelabschluss börsennotierter Gesellschaften:

13 Länder werden dies zulassen: Dänemark*, Finnland, Deutschland**, Irland, Luxemburg, Niederlande, Portugal***, Großbritannien, Norwegen, Island, Liechtenstein, Ungarn**, Polen * gefordert ab 2009; ** für Gesetzeszwecke müssen zusätzlich Abschlüsse nach Landesrecht erstellt werden; *** mit Ausnahme von Banken

9 Länder werden dies fordern: Griechenland, Italien*, Tschechien, Zypern, Estland, Litauen, Malta, Slowakei, Slowenien * mit Ausnahme von Versicherungen

5 Länder werden dies verbieten: Österreich, Frankreich, Spanien, Schweden, Lettland

1 Land noch unentschieden: Belgien

Gebrauch von IFRS im Konzernabschluss nicht börsennotierter Gesellschaften:

24 Länder werden dies zulassen: Österreich, Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Italien*, Irland, Luxemburg, Niederlande, Portugal, Spanien, Schweden, Großbritannien, Norwegen, Island, Liechtenstein, Tschechien, Zypern, Estland, Ungarn, Polen, Slowenien * mit Ausnahme von kleinen Unternehmen

6 Länder werden dies fordern: Lettland*, Litauen*, Malta, Polen*, Slowakei, Slowenien* * nur für Banken

2 Länder werden dies verbieten: Lettland*, Litauen* * für Nichtbanken

Aufschub bis 2007 für Unternehmen, die lediglich Gläubigertitel zum Handel begeben haben:

13 Länder werden den Aufschub gewähren: Österreich, Belgien, Dänemark*, Finnland, Frankreich, Deutschland, Luxemburg, Spanien*, Schweden, Norwegen, Island, Ungarn, Polen * kein Aufschub für Banken

15 Länder werden keinen Aufschub gewähren: alle anderen

Aufschub bis 2007 für Unternehmen, die außerhalb der Eu gelistet sind und keine EU-Rechnungslegungsgrundsätze verwenden:

6 Länder werden den Aufschub gewähren: Österreich, Belgien, Deutschland, Luxemburg, Norwegen, Island

22 Länder werden keinen Aufschub gewähren: alle anderen

In einigen Fällen sind die vorstehend aufgeführten Positionen Absichtserklärungen, die noch nicht endgültig sind. Für eine detaillierte Tabelle zum Gebrauch der IFRS-Wahlrechte in den 28 Mitgliedsstaaten und Assoziierten Ländern - Stand 17. Januar 2005 - klicken Sie bitte hier (in englischer Sprache, 40 KB).