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Mai

Stellungnahme von Deloitte an CESR bezüglich der Gleichwertigkeit von GAAP

31.05.2005

Deloitte hat dem Komitee der europäischen Wertpapieraufsichtsbehörden (Committee of European Securities Regulators, CESR) eine Stellungnahme zukommen lassen zu dessen vorläufigen Schlüssen, dass die kanadischen, japanischen und US-amerikanischen Rechnungslegungsstandards für den Zweck der Zulassung von nichteuropäischen Unternehmen zu den europäischen Wertpapiermärkten im Großen und Ganzen "als - unter der Voraussetzung einiger weiterer Angaben - den IFRS gleichwertig" anzusehen seien .

Die Europäische Kommission prüft, ob es zulässig sein soll, kanadische, japanische und/oder US-amerikanische Rechnungslegungsstandards nach 2007 weiterhin anzuwenden, und hat CESR um seine Meinung gebeten. Die Kommission hat CESR außerdem gebeten, in seiner Stellungnahme zur Gleichwertigkeit eine Beschreibung der Durchsetzungsmechanismen mit aufzunehmen, die in jedem Land bestehen. Die Stellungnahme von CESR wird von der Kommission bis zum 30. Juni 2005 erwartet. Klicken Sie auf die nachfolgenden Links, um die englischsprachigen Dokumente herunterzuladen:

CESR hat um Stellungnahme zu seinen vorläufigen Schlüssen gebeten. In unserer Stellungnahme (in englischer Sprache, 35 KB) heißt es dazu:

Wir glauben, dass dieses Projekt zur Gleichwertigkeit einen wertvollen Beitrag zum allseitigen Verständnis sowohl der Gemeinsamkeiten als auch der Unterschiede zwischen den tonangebenden Sätzen von Rechnungslegungsstandards leistet, und wir unterstützen das Konzept, das den Fokus auf „reale Auswirkungen von Investorverhalten‟ und wirkungsvolle Gegenmittel, die auf die tatsächlichen Bedürfnisse der Investoren ausgerichtet sind, legt. Wir haben jedoch Bedenken hinsichtlich der Rolle und der Befugnisse des Prüfers in dieser Beziehung. Diesen Bedenken widmen wir uns in unseren genaueren Ausführungen.

Introduktion til de internationale regnskabsstandarder

30.05.2005

Unsere Kollegen von Deloitte Dänemark haben eine neue Veröffentlichung mit dem Titel IFRS – Eine Einführung in die internationalen Rechnungslegungsstandards (in dänischer Sprache) herausgebracht.

Die Einführung fasst jeden IAS/IFRS und die entsprechenden Interpretationen (IFRIC/SIC) ebenso zusammen wie die Hauptunterschiede zwischen IFRS und den dänischen Rechnungslegungsgrundsätzen. Die Veröffentlichung beinhaltet außerdem eine kurze Einführung in die Schlüsselfaktoren eines erfolgreichen Übergangs auf IFRS und hilfreiche Prüflisten zu den Hauptunterschieden zwischen IFRS und den dänischen Rechnungslegungsgrundsätzen und zu den dänischen Bilanzierungsregeln, die für dänische Unternehmen selbst bei einer Berichterstellung anhand IFRS Geltung haben. Laden Sie Introduktion til de internationale regnskabsstandarder herunter (in dänischer Sprache, 2,4 MB).

AICPA empfiehlt FASB, sich der Rechnungslegungsstandards für KMU anzunehmen

30.05.2005

Der Rat des US-amerikanischen Instituts der Wirtschaftsprüfer (Council of the American Institute of Certified Public Accountants, AICPA) hat eine Entscheidung getroffen, wonach die Geschäftsführung des AICPA angewiesen wird, mit dem FASB zusammenzuarbeiten, um, wo dies sachgerecht ist, auszuloten, an welchen Stellen mögliche Änderungen in Ansatz-, Bewertungs- und Angabestandards in Frage kommen, die sich auf private (nicht börsennotierte) Unternehmen beziehen.

Die Presseerklärung des AICPA finden Sie hier (in englischer Sprache, 145 KB).

Umfrage zeigt Kapitalmarkt unvorbereitet auf IFRS

30.05.2005

Eine Umfrage bei zwölf führenden Investmentbanken und 30 amtlich zugelassenen Wertpapieranalysten in London durch die Finanzkommunikationsberater Citigate Dewe Rogerson hat gezeigt, dass die Investmentbanken "im Großen und Ganzen eine ‚Abwarten und Tee trinken’-Haltung hinsichtlich der Überleitung von IFRS-Änderungen bezüglich Finanzmodellen und -prognosen einnehmen.

[…] Es besteht ein Risiko, dass Marktbewertungen und Aktienpreise einer längeren Schwankungsperiode unterworfen sein werden, während unter Marktanalysten uneinheitliche Meinungen herrschen und kein konsistenter Zugang zur Interpretationen von Finanzdaten und IFRS vorhanden sein wird." Der Umfrage zufolge

haben nur zwei der zwölf Investmentbanken Hinweise für ihre Analysten zur Verfügung gestellt, wie IFRS in ihre Prognosemodelle zu integrieren sind;

bieten drei Viertel der Investmentbanken ihren Analysten überhaupt kein formelles Training zur Einführung von IFRS;

hat die Hälfte der befragten Analysten gar keine Änderungen an ihren Prognosemodellen für Unternehmen vorgenommen, während weitere 23% nur Teiländerungen vorgenommen haben;

erhielten fast ein Drittel der Analysten von den Unternehmen keinerlei Informationen über die Auswirkungen von IFRS. Weniger als 20% der befragten Analysten gaben an, ausreichend Informationen von den Unternehmen erhalten zu haben;

stimmten alle darin überein, dass die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung die Teile des Abschlusses seien, die am stärksten von IFRS beeinflusst sein würden, und gaben damit einen verstärkten Fokus auf den Cash Flow zu erkennen;

gab die Hälfte der Analysten an, ihre Bewertungsmethoden als Ergebnis der Einführung von IFRS nicht ändern zu wollen, obwohl viele Umfrageergebnisse den möglichen Einfluss auf Unternehmenswertkennzahlen, die Analyse der Summe der einzelnen Unternehmensteile und Dividendenzahlungen hervorhoben.

Der Bericht weist auf eine Reihe von Auswirkungen der Ergebnisse hin, unter anderem die starken Schwankungen der Gewinnprognosen, den verstärkten Fokus auf den Cash Flow und die nachteiligen Auswirkungen auf Makrodaten, die von den Investmentbanken zur Verfügung gestellt werden. Die Presseerklärung findet sich hier (in englischer Sprache, 58 KB). In der Erklärung finden Sie einen aktiven Link zu einer zusammenfassenden Darstellung der Ergebnisse der Studie (ebenfalls in englischer Sprache).

Kommissar McCreevy äußert sich zu IFRS

30.05.2005

In einer Rede mit dem Titel Das Umfeld für Unternehmen in Europa verändert sich, die er auf der Jahreskonferenz des irischen Instituts der Wirtschaftsprüfer (Institute of Chartered Accountants in Ireland, ICPAI) hielt, äußerte sich EU-Binnenmarktkommissar Charlie McCreevy zu verschiedenen Sachverhalten mit Bezug zu IFRS.

Unter anderem sagte er Folgendes:

Rechnungslegung und Prüfung: Die globale Herausforderung für Regulatoren: „Die Verflechtung der Märkte sind der Hauptgrund, aus dem Europa vor fünf Jahren für die Einführung von IFRS gestimmt hat. […] Dieser Schritt wurde gemacht, weil er die Konvergenz internationaler Rechnungslegungsstandards fördert und dafür sorgt, dass die Attraktivität unserer Kapitalmärkte für die Emittenten von Wertpapieren aus Übersee nicht abnimmt. Doch wichtiger noch ist die Tatsache, dass dieser Schritt den Zugang unserer Unternehmen zu anderen Märkten ebnet, in denen IAS akzeptiert werden.‟

Konvergenz und Gleichwertigkeit weltweit geltender Standards: „Das Erreichen fachlicher Gleichwertigkeit von IAS und US GAAP wäre ein bedeutender Schritt vorwärts. Aber wir sollten dort nicht innehalten. Es sollte eine deutliche und dauerhafte Anerkennung der Gleichwertigkeit von Rechnungslegungsstandards geben.‟

Interpretation der IFRS: „Eine Art und Weise, dies zu tun, die wir erwägen, besteht in der Einrichtung eines ‚Europäischen Forums’, das die interessierten Parteien zusammenführen würde: die Regulatoren, die Standardsetzer, die Ersteller von Abschlüssen und die Prüfer.‟

Sie können die Rede von Kommissar McCreevy hier herunterladen (in englischer Sprache, 76 KB).

Prüfungshinweise des PCAOB zu XBRL-Daten

30.05.2005

Der US-amerikanische Public Company Accounting Oversight Board (PCAOB) hat Hinweise des Stabs in Frage-Antwort-Form für Prüfer herausgegeben, die zu prüfen haben, ob XBRL-Daten (eXtensible Business Reporting Language, erweiterbare Finanzberichtserstattungssprache), die unter dem freiwilligen Programm der SEC zur Berichterstattung mit XBRL veröffentlicht werden, den entsprechenden bei der SEC offiziell eingereichten Informationen entsprechen.

Die Hinweise in Frage-Antwort-Form finden Sie hier (in englischer Sprache).

Prince of Wales mahnt "Berichterstattung über Nachhaltigkeit" an

29.05.2005

Im Rahmen einer am 25. Mai 2005 beim jährlichen Abendessen des Instituts der Wirtschaftsprüfer von England und Wales (Institute of Chartered Accountants in England & Wales, ICAEW) gehaltenen Rede hielt der Prince of Wales fest, dass die Wirtschaftsprüferzunft eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung von Verfahren spielt, Entscheidungsträger erfolgreich bei der Abwägung langfristiger Kosten gegen die Vorzüge einer nachhaltigen Beschaffung zu unterstützen.

Er rief den Berufsstand dazu auf, mit Volkswirten, Akademikern und der Regierung zusammenzuarbeiten, um Wege zu finden, mit denen die Nachhaltigkeit ins Rampenlicht von Entscheidungsfindungsprozessen gerückt und durch sachgerechte Kosten-Nutzen-Analysen untermauert werden kann. Er sagte: "Die Bilanzierung hat nicht - zumindest nicht gegenwärtig - mit unseren Anforderungen an Informationen über Nachhaltigkeit Schritt gehalten. Und ich denke, dass wir diese Information überaus dringend benötigen, wenn wir eine beschleunigte Abfolge von durch Menschen verursachten Katastrophen in unserer überbevölkerten Welt abwenden wollen." Im Zusammenhang mit seiner Rede startete der Prince of Wales den ersten Bericht der Gruppe für die Berichterstattung über Nachhaltigkeit (Accounting for Sustainability Group). Diese Arbeitsgruppe kam zusammen, um zu untersuchen, wie die öffentliche Beschaffungspolitik zur Nachhaltigkeit beitragen und die gesamte Wirtschaft in Richtung von mehr Nachhaltigkeit beeinflussen kann. Klicken Sie für mehr Informationen auf die nachfolgenden Links (Dokumente in englischer Sprache):

IFRS-Konzernabschluss und Checkliste für 2005

29.05.2005

Am 21. Mai 2005 berichteten wir darüber, dass unsere internationalen Kollegen eine Publikation mit dem Titel "IFRS Musterkonzernabschluss und Checkliste zu Ausweis- und Anhangangaben" für Geschäftsjahre, die am 31. Dezember 2005 enden, eingestellt haben (851 KB).

Dabei handelt es sich um eine einzelne Datei. Aus Vereinfachungsgründen machen wir die beiden Teile als separate PDF-Dokumente zugänglich (beide in englischer Sprache):

IFRS-Musterkonzernabschluss für das Geschäftsjahr, das am 31. Dezember 2005 endet (384 KB).

IFRS-Ausweis- und Angabecheckliste für das Geschäftsjahr, das am 31. Dezember 2005 endet (574 KB).

Stellungnahme von Deloitte zu IFRIC D15

28.05.2005

Wir haben unsere Stellungnahme zu IFRIC D15 Erneute Beurteilung eingebetteter Derivate eingestellt (in englischer Sprache, 45 KB).

Nachfolgend ist ein Ausschnitt wiedergegeben. Alle Stellungnahme zurück bis 1995 finden Sie hier.

Wir sind der Ansicht, dass der Interpretationsentwurf eine sach- und praxisgerechte Interpretation von IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung (IAS 39) und unterstützen seine Freigabe. Dessen ungeachtet haben wir zwei grundlegende Anmerkungen. Zum einen möchten wir IFRIC deutlich ermutigen, klarzustellen, ob die Beurteilung strukturierter Produkte durch einen Erwerber zum Zeitpunkt eines Unternehmenszusammenschlusses erforderlich ist. Es bestehen hinsichtlich dieses Sachverhaltes bereits unterschiedliche Ansichten, und D15 stellt eine Gelegenheit dar, diesen Umstand zu klären - ähnlich wie bei dem Sachverhalt, der in Paragraph 3(b) von D15 dargelegt wird. Zum anderen sollte IFRIC klarstellen, dass der Gegenstandsbereich von D15 allein auf die Entscheidung der "engen Beziehung" [zwischen den Risikocharakteristika von Trägervertrag und eingebettetem Derivat; Anm.] begrenzt ist und sich nicht mit den anderen Anforderungen in Paragraph 11 von IAS 39 befasst.

Stellungnahme von Deloitte zu den vorgeschlagenen Ergänzungen an IFRS 6

28.05.2005

Wir haben unsere Stellungnahme zum Entwurf zu vorgeschlagenen Ergänzungen an IFRS 6 und den entsprechenden Ergänzungen an IFRS 1 eingestellt (in englischer Sprache, 57 KB).

Wir unterstützen die Ergänzungen ohne jede Einschränkung. Nachfolgend ist ein Ausschnitt wiedergegeben.

Wir loben den Board, dass er unverzüglich gehandelt hat, um die Bedenken der Adressaten zu zerstreuen, die durch die offenkundige Inkonsistenz zwischen der Formulierung in Paragraph 36B von IFRS 1 und der Erörterung in der Grundlage für Beschlussfassungen zu IFRS 6 hervorgerufen wurden. Wir unterstützen die Ergänzungen wie im Entwurf vorgeschlagen und ermutigen den Board, seine Beratungen abzuschließen und die Ergänzungen in endgültiger Form bis zum 30. Juni 2005 herauszugeben.

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