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August

IFAC-Informationspapiere zu nachhaltiger Geschäftsführung und Berichterstattung

30.08.2006

Das Professional Accountants in Business Committee (PAIB) der internationalen Vereinigung der Wirtschaftsprüfer (International Federation of Accountants, IFAC) hat die zwei nachfolgenden neuen Informationspapiere zu dieser Thematik veröffentlicht, die aktiven, professionellen Rechnungslegern beim besseren Verständnis dabei helfen sollen, wie sie eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung vorantreiben, sie beurteilen bzw.

messen und über diese berichten können:

das Papier mit dem Titel Why Sustainability Counts for Professional Accountants in Business (Warum Nachhaltigkeit für aktive professionelle Rechnungsleger von Bedeutung ist) gibt einen Überblick über Nachhaltigkeit bei Unternehmen und umreißt ein Geschäftsszenario zur Behandlung der Risiken und Chancen nachhaltiger Entwicklung auf der Unternehmensebene. Außerdem wird die Art und Weise erörtert, in der aktive professionelle Rechnungsleger und dabei insbesondere jene, die für Organisationen mit wesentlichen Auswirkungen auf Umwelt oder Wirtschaft tätig sind, bei der Beurteilung bzw. der Messung, der Aufzeichnung und der Interpretation von Informationen in Bezug auf Nachhaltigkeit einbezogen sein werden;

das Papier mit dem Titel Professional Accountants in Business - At the Heart of Sustainability? (Aktive professionelle Rechnungsleger - im Zentrum von Nachhaltigkeit?) enthält Kommentare aus erster Hand von elf Führungskräften, die in verschiedensten Unternehmen weltweit tätig sind. Die Kommentare beziehen sich auf die Rolle des PAIB und die Herausforderungen, denen sich die Führungskräfte bei der Förderung und Umsetzung von Strategien zur nachhaltigen Entwicklung gegenübersehen.

Klicken Sie hier für die englischsprachige IFAC-Pressemitteilung. Die Pressemitteilung enthält Links zum Download der Papiere von der IFAC-Website. Der Download ist kostenfrei möglich, jedoch ist eine Registrierung erforderlich.

Stiller Umbruch beim AASB?

29.08.2006

Unsere australischen Kollegen von Deloitte haben Accounting Alert 2006/09 A Quiet Revolution at the AASB? (Ein stillre Umbruch beim AASB?) veröffentlicht (im Internet einzusehen; nicht als PDF erhältlich).

In diesem Alert wird die künftige Rolle des Australischen Accounting Standards Board (AASB) diskutiert. "Die Rolle des AASB kann in der Zukunft völlig anders aussehen, und die möglichen Auswirkungen auf die Finanzberichterstattung in Australien sind zahlreich." Zu den diskutierten Sachverhalte zählen:

Auf dem Weg zu wirklicher Konvergenz mit den IFRS. Der AASB entwickelt einen Entwurf, der darauf abzielt, die australischen Äquivalenz-Standards (A-IFRS) sehr viel stärker an die IFRS anzunähern - Wiedereinführung von Wahlrechten, Abschaffung vieler zusätzlicher Angaben und Abschaffung der australischen Leitlinien. Es wird aber dennoch weiterhin zumindest kurzfristig Gebiete mit Unterschieden geben.

Das "fehlende Bindeglied" in den A-IFRS. Der AASB hat sich mit dem IASB darauf geeinigt, das "IASB-Begleitmaterial", d.h. die Grundlagen für Schlussfolgerungen, die Leitlinien zur Umsetzung, die erläuternden Beispiele usw., den australischen Unternehmen frei zugänglich zu machen.

Wie viele Rechnungslegungssysteme benötigt Australien? Ist eines tatsächlich passend für alles? Aufgrund jüngster Entwicklungen kommt die Frage auf, ob ein einziger, auf den IFRS basierender Satz von Standards eine längerfristige Antwort darstellt. Wird es für gemeinnützige und kleinere Unternehmen eigene Standards geben?

IFRS-Checkliste zu Ausweis- und Angabevorschriften 2006

28.08.2006

Am 20. August 2006 haben wir die neue englischsprachige IFRS-Checkliste zu Ausweis- und Angabevorschriften von Deloitte für am 31. Dezember 2006 endende Geschäftsjahre als PDF-Fassung eingestellt (1,13 MB).

Aufgrund von Anfragen stellen wir die Checkliste nun auch als im ZIP-Format gepackte Word-Fassung ein (409 KB). Sie finden unseren deutschsprachigen IFRS-Musterkonzernabschluss und die IFRS-Anhangcheckliste hier. Den englischsprachigen Musterkonzernabschluss, die Checkliste zu Ausweis- und Angabevorschriften und den Compliance-Fragebogen von Deloitte finden Sie bei den Kollegen von IAS Plus.com.

FASB-Standard zu Fair Value Measurement vor Vollendung

28.08.2006

Auf seiner Sitzung vom 16. August 2006 beauftragte der US-amerikanische Financial Accounting Standards Board (FASB) seinen Stab mit der Erstellung eines endgültigen Entwurfs eines FASB-Standards zu Fair Value Measurements, über den dann schriftlich abgestimmt werden soll.

Der FASB plant die Herausgabe eines FASB-Standards für September 2006. Der Standard wird als Basis für die nächste Phase des IASB-Projekts hinsichtlich der Entwicklung von Leitlinien zur Fair Value-Ermittlung dienen. Der IASB plant für das vierte Quartal 2006 die Herausgabe eines Diskussionspapiers, das:

die vorläufigen Ansichten des IASB zu den Vorschriften des FASB-Standards zu Fair Value Measurements aufzeigen würde; und

die Unterschiede zwischen dem FASB-Standard und den Leitlinien zur Fair Value-Ermittlung innerhalb der bestehenden IFRS identifizieren würde.

Der IASB wird die Stellungnehmenden zur Kommentierung der Vorschriften des FASB-Standards zu Fair Value Measurements und der vorläufigen Ansichten des IASB im Hinblick auf den FASB-Standard auffordern. Diese Kommentare werden in Zusammenhang mit der Entwicklung eines IASB-Entwurfs zu Fair Value Measurements berücksichtigt.

Australischer Accounting Alert zu IASB-Vorschlägen zu Eigen- bzw. Fremdkapital

28.08.2006

Unsere australischen Deloitte-Kollegen haben Accounting Alert 2006/08 Financial Instruments Puttable at Fair Value and Obligations Arising on Liquidation - Proposed Amendments to AASB 132 (Zum beizulegenden Zeitwert kündbare Finanzinstrumente und bei der Tilgung entstehende Verpflichtungen - Vorgeschlagene Änderungen an AASB 132) veröffentlicht.

Der Alert 2006/08 untersucht die IASB-Vorschläge zur Änderung der Abgrenzung in IAS 32 zwischen Fremd- und Eigenkapital in Bezug auf kündbare Instrumente und bei der Tilgung entstehende Verpflichtungen.

Unserer Ansicht nach ist der Geltungsbereich der Vorschläge nicht ausreichend, um den Verwirrungen bei Kleinanlegern unter australischen Verhältnissen in Bezug auf Investmentgesellschaften, Genossenschaften und vergleichbare Unternehmen zu begegnen. Viele dieser Unternehmen müssen ihr "Eigenkapital" auch nach Verabschiedung der Vorschläge als Fremdkapital klassifizieren.

Betroffene Unternehmen haben bis zum 22. September 2006 Gelegenheit für Eingaben an den Australischen Accounting Standards Boards. Klicken Sie auf die folgenden englischsprachigen Links für:

Alert 2006/08 (51 KB);

Spezieller IAS Plus Newsletter zu den IASB-Vorschlägen zu Eigen- bzw. Fremdkapital (67 KB); und

Links zu allen früheren australischen Acounting Alerts.

Nahezu 700.000 e-Learning Downloads von IAS Plus

26.08.2006

Bis zum 23. August 2006 haben wir 693.777 Downloads der Deloitte IFRS-e-Learning-Module von Menschen aus über 150 Ländern registriert.

Das e-Learning-Programm von Deloitte wurde Ende Januar 2004 gestartet. Viele der heruntergeladenen Module werden mehrfach genutzt, weil die Unternehmen berechtigt sind, die Programme auf ihren eigenen Servern für die interne Nutzung durch Angestellte und Auszubildende zu installieren. Zusätzlich wurden hunderttausende Module von Deloitte-Mitarbeitern online und offline abgearbeitet. Sie können auf das IFRS e-Learning-Programm jederzeit kostenfrei zugreifen, indem Sie auf der Startseite unserer englischsprachigen Seite www.iasplus.com auf die Glühbirne klicken. 35 Module sind mittlerweile verfügbar, womit im Grunde genommen alle IFRS abgedeckt sind. Aufgrund der Komplexität der Rechnungslegung für Finanzinstrumente existieren drei Module zu IAS 32 und IAS 39 (eine allgemeine Einführung und spezielle Module zu Hedge Accounting und Ausbuchung).

Tagesordnung für die IFRIC-Sitzung am 7. und 8. September 2006

26.08.2006

Das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) wird am Donnerstag, den 7. und Freitag, den 8. September 2006 zu seiner nächsten Sitzung in den Londoner Büroräumen des IASB zusammenkommen.

Nachfolgend finden Sie die Tagesordnung dieser Sitzung:

7. - 8. September 2006, London

Donnerstag, 7. September 2006 (10.00 - 18.00 Uhr)

Einleitung - Eröffnungsrede und Verwaltungsthemen

Dienstleistungskonzessionsvereinbarungen

IAS 18 Erträge - Immobilienverkäufe

IFRIC D17: Konzerninterne Geschäfte mit eigenen Anteilen nach IFRS 2

IFRS 2 Anteilsbasierte Vergütung - Treuhandvermögen für Leistungen an Arbeitnehmer im Einzel- bzw. separaten Abschluss des Gebers

Freitag, 8. September 2006 (9.00 - 12.30 Uhr)

IAS 18 Erträge - Ertragserfassung im Voraus durch einen Fondsmanager

IAS 38 Immaterielle Vermögenswerte - Update zur Bilanzierung von Katalogen und anderen Marketingaufwendungen

Empfehlungen des Agendaausschusses bezüglich Anträgen zur Aufnahme von Sachverhalten auf die IFRIC-Agenda

IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung - Test der Hedge-Effektivität auf kumulierter Grundlage

IFRS 7 Finanzinstrumente: Angaben - Darstellung der "Netto-Finanzierungsaufwendungen" in der Gewinn- und Verlustrechnung

IAS 38 Immaterielle Vermögenswerte - Klassifizierung von SIM-Karten

IAS 38 Immaterielle Vermögenswerte - Anwendung von IAS 38 (rev. 2004)

IAS 11 Fertigungsaufträge - Aufteilung von Gewinnen bei nicht-segmentierten Verträgen

Update des Agendaausschusses

IFRIC-Interpretationsentwurf zur Pensionsbilanzierung

25.08.2006

Das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) hat den Interpretationsentwurf D19 IAS 19 - The Asset Ceiling: Availability of Economic Benefits and Minimum Funding Requirements (Die Vermögenswertobergrenze nach IAS 19: Verfügbarkeit des wirtschaftlichen Nutzens und Mindestfinanzierungsgrenzen) veröffentlicht.

IFRIC D19 regelt die Wechselwirkung zwischen gesetzlichen bzw. vertraglichen Mindestfinanzierungsgrenzen und den Vorschriften von IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmer. Mit dem Entwurf wird klargestellt, wie die Höchstgrenze bei einem, im Abschluss eines Arbeitsgebers anzusetzenden Vermögenswert aus einem Pensionsplan zu ermitteln ist und inwiefern der Vermögenswert oder die Schuld aus einem Pensionsplan betroffen ist, wenn eine gesetzliche oder vertragliche Mindestfinanzierungsgrenze vorhanden ist. Sie können den englischsprachigen Interpretationsentwurf D19 von der IASB-Website herunterladen. Die Kommentierungsfrist endet am 31. Oktober 2006. Klicken Sie hier für die englischsprachige Pressemitteilung (63 KB).

EFRAG richtet neues Beratungsgremium für Abschlussadressaten ein

24.08.2006

Die Europäische Beratungsgruppe zur Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) sucht nach Kandidaten als Mitglieder eines neuen, von EFRAG einzurichtenden Adressatengremiums.

Das Gremium soll Beiträge von der Gruppe der Abschlussadressaten zu Entwürfen von EFRAG-Stellungnahmen, zu Übernahmeempfehlungen an die Europäische Kommission und zu anderen EFRAG-Aktivitäten zur Verfügung stellen. Das Adressatengremium wird sich alle drei Monate für jeweils einen Tag in Brüssel treffen. Die Kandidaten für das Adressatengremium sollten aktuell als Nutzer von Abschlüssen tätig sein, wie etwa Finanzanalysten und Investoren bei der Vornahme von Investitionsentscheidungen. Bewerbungen sollten bis spätestens 20. September 2006 an EFRAG über info@efrag.org gesendet werden. Klicken Sie hier für die englischsprachige Beschreibung des Aufgabenbereichs des Adressatengremiums (26 KB).

Neues IFAC-Papier zu internen Kontrollen

23.08.2006

Die internationale Vereinigung der Wirtschaftsprüfer (International Federation of Accountants, IFAC) hat ein Papier mit dem Titel Internal Controls - A Review of Current Developments (Interne Kontrollen - ein Überblick über gegenwärtige Entwicklungen) veröffentlicht.

Das Papier wurde vom Professional Accountants in Business (PAIB) Committee entwickelt und fasst die wichtigsten internen Kontrollsysteme zusammen, hebt jüngste Gesetzes- und andere Initiativen hervor und erörtert die Rolle der internen Kontrollen bei der Verbesserung der Corporate Governance.

"In dem Papier wird festgestellt, dass die herrschende Meinung einen prinzipien- und marktbasierten Ansatz befürwortet, bei dem sich Organisationen zur Entwicklung von internen Kontrollsystemen verpflichten, die jeweils auf ihre eigenen speziellen internen und externen Umgebungen abgestimmt sind. Außerdem wird die Bedeutung des Tonfalls an der Spitze und die Kultur und das ethische Rahmenkonzept innerhalb einer Organisation für eine erfolgreiche Umsetzung eines internen Kontrollsystems aufgezeigt."

Dieses Papier kann kostenfrei (Registrierung erforderlich) von der IFAC-Website heruntergeladen werden. Klicken Sie hier für die englischsprachige Pressemitteilung.

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