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Mai

Accounting Roundup – Ausgabe April 2008

06.05.2008

Unsere US-amerikanischen Kollegen von Deloitte & Touche LLP haben die Aprilausgabe ihres Accounting Roundup-Newsletters herausgebracht (in englischer Sprache, 299 KB).

Die Ausgabe umfasst folgende Themen:

Entwicklungen beim FASB

FASB veröffentlicht eine Position des Stabs für Unternehmen, die aus der Insolvenz herauskommen

FASB veröffentlicht Leitlinien zu immateriellen Vermögenswerten, die Gegenstand einer Verlängerung oder Erneuerung sind

FASB-Kodifizierung um SEC-Inhalte ergänzt

FASB aktualisiert FAS 133-Anwendungsleitlinien

FAF und FASB werden Gastgeber internationalen Rechnungslegungsstandardforums

FASB und chinesischer Standardsetzer unterzeichnen Arbeitsabkommen

Erwägung von Kreditrisiken in der Einschätzung der Effektivität von Fair Value Hedges

Entwicklungen bei der Securities and Exchange Commission (SEC)

SEC verabschiedet Änderungen an Formular S-11

SEC schaltet Internetseite zur Erleichterung des Vergleichs von Investmentfonds frei

Warum Sie über XBRL Bescheid wissen müssen

Entwicklungen bei der PCAOB

PCAOB verabschiedet neue Regeln zu Unabhängigkeit und Berufsethik

PCAOB kündigt Foren 2008 zur Prüfung im Geschäftsfeld kleiner Unternehmen an

Entwicklungen beim GASB

GASB schlägt Änderungen an Konzeptverlautbarung 2 vor

GASB nimmt drei neue Projekte auf die Agenda

Internationale Entwicklungen

Überarbeitung der Verfassung der IASC-Stiftung

Frühere Ausgaben von Accounting Roundup finden Sie hier.

DSR verabschiedet DRS 16

06.05.2008

Der Deutsche Standardisierungsrat (DSR) hat am 5.5.2008 in Öffentlicher Sitzung den Deutschen Rechnungslegungs Standard Nr.

16 Zwischenberichterstattung (DRS 16) verabschiedet und dem Bundesministerium für Justiz (BMJ) zur Bekanntmachung vorgelegt. Die entsprechende Pressemitteilung des DRSC können Sie hier einsehen.

IFRS sind „höchst positive Errungenschaft‟

05.05.2008

In Anmerkungen bei einer von der US-amerikanischen Handelskammer geförderten Konferenz zu amerikanisch-europäischer Zusammenarbeit der Aufsichtsbehörden (Remarks at a Conference on US– EU Regulatory Cooperation) sprach Mark Sobel von der Abteilung für internationale Fragen des US-amerikanischen Finanzministeriums von IFRS als einer „höchst positiven Errungenschaft‟ für die Finanzmärkte weltweit.

Nachfolgend die Übersetzung eines Auszugs aus seinen Anwerkungen:

Konvergenz der Bilanzierung: Als Konsequenz aus den Bilanzierungsaspekten des „Fahrplans‟ [hinsichtlich der Konvergenz von US-GAAP und IFRS] entschied die US-amerikanische Wertpapier- und Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission, SEC) Ende 2007, die Anforderung bezüglich der Überleitung auf US-GAAP für diejenigen ausländischen Unternehmen fallen zu lassen, die Abschlüsse nach IFRS wie vom IASB herausgegeben erstellen. Außerdem wurde um Stellungnahme gebeten, ob es inländischen Unternehmen erlaubt sein sollte, ihre Abschlüsse nach IFRS zu erstellen und einzureichen. Wir haben den Bericht zur Kenntnis genommen, der von der Europäischen Kommission diesen Monat veröffentlicht wurde und in dem festgehalten wird, dass US-amerikanische Rechnungslegungsgrundsätze die Kriterien erfüllen, die für die Anerkennung als den IFRS „gleichwertig‟ aufgestellt wurden. Nun warten wir auf auf die formelle Entscheidung, dieses Ergebnis anzuerkennen, mit der wir ganz sicher im Laufe des Jahres rechnen. Es verdient hervorgehoben zu werden, dass diese Arbeit zusammen mit den Bemühungen, weltweit angewendete Rechnungslegungsstandards zu konvergieren, die Aussicht bietet, dass Unternehmen einen einzigen Abschluss für ihre Aktivitäten weltweit einsetzen können. Dies bringt umfangreichen Nutzen in Bezug auf verminderte Kosten und größere Effizienz mit sich. Dies ist eine höchst positive Errungenschaft, und die SEC und die EU verdienen höchstes Lob für ihre Arbeit der Vergangenheit, die dafür gesorgt hat, dass die Bemühungen von Erfolg gekrönt wurden.

Materialien zur öffentlichen Diskussion des DSR vom 30. April 2008

05.05.2008

Der Deutsche Standardisierungs Rat (DSR) hatte zum 30. April 2008 alle Mitglieder des DRSC sowie alle anderen interessierten Personen und Organisationen zu einem Diskussionsforum zur Abgrenzung von Eigen- und Fremdkapital eingeladen.

Mitglieder des Podiums waren Prof. Dr. Manfred Bolin (Generalsekretär des DRSC), Dr. Andreas Barckow (Mitglied des DSR und National IFRS Experts Leader von Deloitte), Dr. Martin Schmidt (Projektmanager beim DRSC) und Wayne Upton (Direktor für internationale Aktivitäten des IASB).

Herr Prof. Dr. Bolin eröffnete die Veranstaltung mit einem Überblick über den aktuellen Stand der Diskussion bezüglich der Abgrenzung von Eigen- und Fremdkapital nach IFRS, US-GAAP und HGB und erläuterte die gemeinsamen Probleme der jeweiligen Kapitalabgrenzungen.

Herr Dr. Schmidt stellte die drei in den vorläufigen Ansichten des FASB zu Finanzinstrumenten mit Merkmalen von Eigenkapital enthaltenen Ansätze - Basic Ownership-Ansatz, Ownership/Settlement-Ansatz und Reassessed Expected Outcomes-Ansatz - dar und illustrierte die Anwendung und praktische Implikationen.

Herr Dr. Barckow erläuterte das aktuelle PAAinE-Diskussionspapier Unterscheidung zwischen Eigen- und Fremdkapital und den darin entwickelten Verlustabsorptionsansatz (Loss Absorption Approach).

Folgende Dokumente stehen Ihnen jetzt auf der Seite des DRSC zur Verfügung:

die Präsentation (743 KB), die die Grundlage für die Diskussion bildete, und

das Protokoll der Veranstaltung (12 KB).

IDW äußert sich zu steuerlichen Auswirkungen des BilMoG

04.05.2008

In einem Schreiben an das Bundesministerium der Finanzen nimmt das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) Stellung zu den steuerlichen Auswirkungen des Referentenentwurfs eines Gesetzes zur Modernisierung des Bilanzrechts (BilMoG).

Im Schreiben des IDW (93 KB) heißt es:

Wir begrüßen die mit dem Reformvorhaben verfolgten Ziele, insbesondere das deutsche Bilanzrecht zu einer dauerhaften und im Verhältnis zu den internationalen Rechnungslegungsstandards vollwertigen, aber kostengünstigeren und einfacheren Alternative weiterzuentwickeln, ohne die Eckpunkte des HGB-Bilanzrechts aufzugeben. Die HGB-Bilanz soll auch in Zukunft Grundlage der Ausschüttungsbemessung und der steuerlichen Gewinnermittlung bleiben. Besonders hervorzuheben ist das Bestreben des Gesetzgebers, das Reformvorhaben steuerneutral auszugestalten. Einige der vorgesehenen Regelungen werden sich allerdings steuerlich Gewinn erhöhend auswirken. Ferner wird es trotz der vorgesehenen Abschaffung nicht mehr zeitgemäßer Wahlrechte [...] Unterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz geben.

Kanadische Finanzinstitute dürfen IFRS nicht vorzeitig anwenden

04.05.2008

Obwohl die kanadischen Wertpapieraufsichten um Stellungnahme dazu gebeten haben, ob öffentlich rechenschaftspflichtige Unternehmen in Kanada IFRS schon ab 2009 übernehmen dürfen – zwei Jahre früher als der kanadische Standardsetzer (Canadian Accounting Standards Board, AcSB) dies vorschreibt –, hat die kanadische Aufsicht für Finanzinstitute (Canadian Office of the Superintendent of Financial Institutions, OSFI) eine Verlautbarung an alle öffentlich regulierten Finanzinstitute (Federally Regulated Financial Institutions, FRFI) herausgegeben (Notice to All Federally Regulated Financial Institutions in englischer Sprache, 33 KB), derzufolge sie IFRS nicht vorzeitig anwenden sollen.

Begründet wird dies im Wesentlichen mit mangelnder Vergleichbarkeit. In Kanada gibt es an die 500 FRFI. Folgende Punkte werden in der Verlautbarung der OSFI genannt:

DRSC lädt zur Öffentlichen Diskussionsrunde zu zwei Diskussionspapieren ein

02.05.2008

Der DSR lädt alle Mitglieder des DRSC sowie alle anderen interessierten Personen und Organisationen am Dienstag, den 3. Juni 2008, 10.00 Uhr (Ende voraus.

17.00 Uhr) ins Airport Conference Center, Frankfurt/Main, Raum K05 zu einem Diskussionsforum zu den folgenden Entwürfen ein:

IASB-Diskussionspapier Vorläufige Sichtweise zu Änderungen an IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmer

PAAinE-Diskussionspapier Die Rechnungslegung von Pensionen

Gegenstand des Meinungsaustausches sind die vorliegenden Entwürfe, die auf der Website des DRSC heruntergeladen werden können. Philippe Danjou wird als Vertreter des IASB an der Diskussion teilnehmen. Sollten sich in den nächsten Wochen noch Änderungen ergeben bzw. weitere Veröffentlichungen zur Diskussion stehen, behalten wir uns vor, die Tagesordnung zu ändern. Bitte melden Sie Ihre Teilnahme unter bahrmann@drsc.de bis zum 27. Mai 2008 an. Das DRSC wird Ihre Anmeldung bestätigen, soweit die Platzkapazität das zulässt.

Heads Up-Newsletter zu den 'letzten Neuigkeiten vom PCAOB'

01.05.2008

Unsere amerikanischen Kollegen haben die Ausgabe vom 30. April 2008 des Heads Up-Newsletters veröffentlicht (in englischer Sprache, 119 KB), in welchem sie einige der wichtigeren Geschehnisse bei der US-amerikanischen Aufsichtsbehörde für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Public Company Accounting Oversight Board, PCAOB) zusammenfassen.

Dazu gehören:

der Vorschlag für einen neuen Prüfungsstandard zur Überprüfung des Qualität der Auftragsbearbeitung,

eine Änderung der bestehenden Regel zu Dienstleistungen von Prüfungsgesellschaften im Steuerbereich (PCAOB-Regel Nr. 3523 Steuerdienstleistungen für Personen in Aufsichtsorganen sowie

die Übernahme einer neuen Ethik- und Unabhängigkeitsregel (PCAOB-Regel Nr. 3526 Berichterstattung an den Prüfungsausschuss hinsichtlich der Unabhängigkeit).

Nahezu endgültiger Entwurf zu 'jährlichen Verbesserungen an den IFRS'

01.05.2008

Der IASB hat für seine Abonnenten den nahezu endgültigen Entwurf der diesjährigen Jährlichen Verbesserungen an den International Financial Reporting Standards verfügbar gemacht.

Unter jährlichen Verbesserungen werden vergleichsweise kleine Änderungen an den IFRS verstanden. Um zum nahezu endgültigen Entwurf zu gelangen, folgen Sie bitte diesem Link und loggen sich dann in den eIFRS-Bereich der IASB-Website ein. Sie finden weitergehende Informationen zu dem Projekt auf IAS PLUS.

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