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November

Studie zur Pensionsbilanzierung des britischen ASB

26.11.2009

Der britische Accounting Standards Board (ASB) hat einen Bericht mit dem Titel Die Rechnungslegung von Pensionen: Rückmeldungen und erneute Erörterungen herausgegeben.

Die Zielsetzung besteht darin, Empfehlungen an den IASB zu Sachverhalten auszusprechen, die dieser bei der Entwicklung eines zukünftigen Rechnungslegungsstandards zu Pensionen erwägen könnte. Der Bericht erscheint unter der Initiative zu proaktiven Rechnungslegungsaktivitäten in Europa (Pro-active Accounting Activities in Europe, PAAinE) von ASB, EFRAG und den Standardsetzern von Deutschland und Frankreich. Die Empfehlungen kommen allerdings rein vom ASB. Der Bericht ist ein Folgepapier zu einem Diskussionspapier, das der ASB im Januar 2008 herausgegeben hatte, und enthält die Ergebnisse der erneuten Beratungen sowie Empfehlungen des ASB, die dieser nach Erwägung der 103 auf das Diskussionspapier erhaltenen Zuschriften ausspricht.

Einige Kernempfehlungen des ASB:

Der Ansatz sollte auf dem Prinzip fußen, dass nur gegenwärtige Verpflichtungen als Schuld widergespiegelt werden.

Die Schuld zur Auszahlung von Leistungen, die angesetzt wird (sowie der Pensionsaufwand jeder Periode) sollte auf dem derzeitigen Gehalt nebst jedweder zukünftiger Steigerungen fußen, die nach Gesetz oder Vertrag erforderlich sind, einschließlich anderer Erhöhungen, die als nicht im Ermessen des Unternehmens stehend angesehen werden (d.h. es besteht eine faktische Verpflichtung).

Pensionspläne sollten denselben Konsolidierungsprinzipien unterliegen, die üblicherweise angewendet werden, um festzustellen, ob ein Unternehmen ein anderes beherrscht.

Vermögenswerte und Schulden aus Pensionen sollten unmittelbar angesetzt werden, die Erfassung von Änderungen bei Vermögenswerten und Schulden in Bezug auf Pensionsleistungen ist jedoch untrennbar mit dem Ausweis dieser Änderungen im Abschluss verbunden.

Zukünftige Zahlungsströme, die Verwendung bei der Bemessung der Schuld zur Zahlung der Pensionsleistung finden, sollten:

explizit sein;

auf beobachtbaren Marktpreisen fußen, die angepasst werden, um unternehmensspezifische Gegebenheiten zu berücksichtigen;

auf unvoreingenommene Weise alle verfügbaren Informationen hinsichtlich Betrag, zeitlichem Anfall und Unsicherheit der sich aus den vertraglichen Verpflichtungen ergebenden Zahlungsströme beinhalten; sowie

aktuell sein – sie entsprechen den Bedingungen zum Ende der Berichtsperiode.

Die Schuld zur Zahlung von Pensionsleistunden sollte nicht verringert werden, um das Kreditrisiko des Unternehmens widerzuspiegeln.

Bei der Bewertung der Schulden sollte der verwendete Diskontierungssatz den Zeitwert des Geldes widerspiegeln und somit ein risikofreier Zinssatz sein.

Vermögenswerte, die zur Zahlung der Pensionsleistungen gehalten werden, sollten zu Gegenwartswerten angesetzt werden.

Weiterführende Informationen in englischer Sprache:

Bericht des ASB: Die Rechnungslegung von Pensionen: Rückmeldungen und erneute Erörterungen (1.409 KB)

Presseerklärung des ASB

Vorgeschlagener Fahrplan zur Konvergenz mit den IFRS in China

26.11.2009

Das Finanzministerium der Volksrepublik China bittet um Stellungnahmen zu einem Standardentwurf mit dem Titel Fahrplan zur fortgesetzten und vollständigen Konvergenz der chinesischen Bilanzierungsstandards für Wirtschaftsunternehmen mit den International Financial Reporting Standards (IFRSs).

Stellungnahmen müssen bis zum 30. November 2009 eingehen. Die derzeit gültigen Bilanzierungsvorschriften wurden vom Finanzministerium im Februar 2006 verabschiedet. Die darin niedergelegten Prinzipien stimmen mit wenigen Ausnahmen im Großen und Ganzen mit den IFRS überein. Der Vorgeschlagene Fahrplan steht in chinesischer Sprache auf der Internetseite des Finanzministeriums zur Verfügung. Da der IASB beabsichtigt, eine Reihe größerer Projekte bis 2011 abzuschließen, wird 2011 im Fahrplan als das Zieljahr für den Abschluss des Konvergenzprogramms zwischen chinesischen und internationalen Rechnungslegungsstandards angepeilt. Im Rahmen des Programms werden die chinesischen Standards im Jahr 2010 überarbeitet, die bestehenden Umsetzungsleitlinien in diese eingebracht und die bestehenden erläuternden Leitlinien in Umsetzungsleitlinien umbenannt und mit erweitertem Inhalt und erläuternden Beispielen versehen werden. Nach Abschluss werden alle großen und mittelgroßen Unternehmen verpflichtet sein, die überarbeiteten Standards ab 2012 anzuwenden.

IASB gibt kleine Änderungen an der Pensionsbilanzierung heraus

26.11.2009

Der International Accounting Standards Board (IASB) hat heute eine kleinere Änderung an seinen Vorschriften zur Bilanzierung von Pensionsplänen herausgegeben.

Die Änderung gilt der Interpretation IFRIC 14, die ihrerseits eine Auslegung von IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmer darstellt. Die Änderung gilt unter den begrenzten Umständen, unter denen ein Unternehmen Mindestfinanzierungsvorschriften unterliegt und eine Vorauszahlung der Beiträge leistet, die diesen Anforderungen genügen. Nach der Änderung wird nun gestattet, dass ein Unternehmen den Nutzen aus einer solchen Vorauszahlung als Vermögenswert darstellt. Die Änderung Vorauszahlungen im Rahmen von Mindestfinanzierungsvorschriften tritt verpflichtend zum 1. Januar 2011 in Kraft. Eine vorzeitige Anwendung ab den Abschlüssen zum Jahresende 2009 ist zulässig. Die Änderung ist rückwirkend von Beginn der frühesten dargestellten Vergleichsperiode anzuwenden. eIFRS-Abonnenten ist die Änderung der Interpretation ab heute zugänglich. Gedruckte Exemplare können auch über die Internetseite des IASB bestellt werden. Die Presseerklärung des IASB finden Sie hier (in englischer Sprache, 99 KB).

Neues RIC-Mitglied

26.11.2009

In seiner Sitzung vom 25. November 2009 hat der Vorstand des DRSC Ulrich Geuss für vier Jahre als weiteres Mitglied in das Rechnungslegungs Interpretations Committee (RIC) gewählt.

Ulrich Geuss ist seit August 2008 Leiter Unternehmensbereich Finanzen bei der HSH Nordbank AG und blickt auf langjährige Erfahrungen in der internationalen und nationalen Rechnungslegung zurück. Das RIC hat die Aufgabe, in enger Zusammenarbeit mit dem International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) des IASB sowie den entsprechenden Gremien der anderen nationalen Standardsetzer, die internationale Konvergenz von Interpretationen wesentlicher Rechnungslegungsfragen zu fördern und spezifische nationale Sachverhalte im Rahmen der gültigen IFRS und in Abstimmung mit den DRS zu beurteilen.

Deloitte-Newsletter zum IFRS für KMU in spanischer Sprache

25.11.2009

Unsere kolumbianischen Kollegen veröffentlichen eine Reihe spanischsprachiger Broschüren zum neuen IFRS für KMU.

Die Merkblätter Nr. 1 bis 19 hatten wir bereits zuvor eingestellt — die Links finden Sie hier. Wir haben nun auch die Ausgabe Nr. 20 (24. November 2009) eingestellt, in der es um die folgenden Abschnitte des IFRS für KMU geht:

Sec 24 Subvenciones Gubernamentales (Zuwendungen der öffentlichen Hand)

Sec 25 Costos por Préstamos (Fremdkapitalkosten)

Sec 26 Pago Basado-en-acciones (Anteilsbasierte Vergütungen)

Sec 27 Deterioro del Valor de los Activos (Wertminderung von Vermögenswerten)

Laden Sie sich Bulletin Nr. 20 herunter (in spanischer Sprache, 246 KB).Weitere Materialien in spanischer Sprache finden Sie hier.

Berichterstattung durch Prüfungsgesellschaften beginnt am 31. Dezember

25.11.2009

In unseren Nachrichten vom 15. August und 1. Oktober 2009 berichteten wir darüber, dass die US-amerikanische Aufsichtsbehörde für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Public Company Accounting Oversight Board, PCAOB) Regeln verabschiedet hat, die vorsehen, dass registrierte öffentliche Prüfungsgesellschaften (inländische wie ausländische) die PCAOB über bestimmte, festgelegte Ereignisse unterrichten (beginnend mit Ereignissen, die am 31. Dezember 2009 auftreten) und Jahresberichte bei ihr einreichen müssen (erstes Mal fällig am 30. Juni 2010 fällig).

Die PCAOB hat nunmehr Beispielhafte Formulare und andere Details freigegeben (Link auf die Internetseite der PCAOB, scrollen Sie herunter auf die Rubrik 'Annual and Special Reporting'). Es gibt derzeit 2.261 Prüfungsgesellschaften, die bei der PCAOB registriert sind. Davon sind 1.336 (59%) US-amerikanische Gesellschaften und die verbleibenden 41% ausländische Gesellschaften.

Anpassung des FINMA-Rundschreibens 2008/2 "Rechnungslegung Banken"

25.11.2009

Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA hat das Rundschreiben 2008/2 "Rechnungslegung Banken" leicht angepasst.

Die einzige Änderung betrifft die Angaben zu Vorsorgeeinrichtungen in Rz 167a-2. Damit werden bereits in Swiss GAAP FER beschlossene Änderungen von FER 16 Vorsorgeverpflichtungen nachvollzogen. Die Anpassungen im FINMA-Rundschreiben 2008/2 "Rechnungslegung Banken" haben bereits für den Jahresabschluss 2009 Gültigkeit.

Mitschrift von der Gesprächsrunde des IASB zum beizulegenden Zeitwert

25.11.2009

Am 2. November 2009 hielt der IASB eine Gesprächsrunde in den Büroräumen des FASB in Norwalk ab, um seinen Standardentwurf Bewertung zum beizulegenden Zeitwert zu erörtern.

Die Teilnehmer der Gesprächsrunde vertraten einen Querschnitt von Adressaten, darunter Prüfer, Abschlussersteller sowie Experten und sonstige Vertreter der Bewertungsbranche. Wir haben die Mitschrift der Beobachter bei der Gesprächsrunde eingestellt (in englischer Sprache, 34 KB). Die Teilnehmer an der Gesprächsrunde wurden gebeten, die folgenden Sachverhalte und Fragestellungen im Hinblick auf die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert zu behandeln:

Sachverhalt A – beizulegender Zeitwert als Abgangspreis

Wann spiegelt ein marktbasierter Abgangspreis den Barwert zukünftig erwarteter Zahlungsmittelzu- und -abflüsse aus einem Vermögenswert oder einer Schuld nicht wider?

Sachverhalt B – beizulegender Zeitwert von Schulden

Können die Prinzipien in ASU Nr. 2009-5 in der Praxis nach IFRS angewendet werden? Falls nicht, warum nicht?

Wann mag der beizulegende Zeitwert einer Schuld nicht dem beizulegenden Zeitwert des korrespondierenden Vermögenswerts entsprechen?

Sachverhalt C – beizulegender Zeitwert nicht-finanzieller Vermögenswerte und Schulden

Welche spezifischen zusätzlichen Leitlinien sind erforderlich, um den beizulegenden Zeitwert nicht-finanzieller Vermögenswerte und Schulden zu bemessen?

Stehen irgendwelche der im Standardentwurf enthaltenen Vorschläge nicht im Einklang mit der Bemessung nicht-finanzieller Vermögenswerte und Schulden zum beizulegenden Zeitwert?

Sachverhalt D – beizulegender Zeitwert auf inaktiven Märkten

Sind die vorgeschlagenen Leitlinien ausreichend für die Bemessung des beizulegenden Zeitwerts, wenn Märkten inaktiv geworden sind (wenn sie zuvor aktiv waren)? Falls nicht, welche zusätzlichen Leitlinien sind Ihrer Ansicht nach erforderlich?

Sachverhalt E – beizulegender Zeitwert in aufstrebenden Volkswirtschaften und solchen im Übergang

Welche Vorschläge in dem Standardentwurf sind in aufstrebenden Volkswirtschaften und solchen im Übergang nicht anwendbar? Warum sind sie nicht anwendbar?

Welche spezifischen zusätzlichen Leitlinien sind erforderlich?

Sachverhalt F – Rechtskreis-spezifische Sachverhalte

Gibt es für Ihren Rechtskreis einschlägige Bewertungserwägungen, denen in dem Standardentwurf nicht Rechnung getragen wurde? Falls ja, um welche handelt es sich?

Sachverhalt G – Vereinheitlichung mit US-GAAP

Würden Sie - abgesehen vom Referenzmarkt und Blockadefaktoren - erwarten, dass ein numerischer Unterschied zwischen einem beizulegenden Zeitwert, der nach den im Standardentwurf enthaltenen Vorschlägen berechnet wird, und einem, der gemäß Sachverhalte 820 berechnet wird, besteht?

Haben Sie aus der Anwendung von Sachverhalt 820 Erfahrungen gewonnen, die der IASB berücksichtigen sollte, wenn er den IFRS zu Leitlinien der Bewertung zum beizulegenden Zeitwert fertigstellt?

Internetsendung von Deloitte zum Finanzinstrumenteprojekt

24.11.2009

Am 9. Dezember 2009 werden unsere US-amerikanischen Kollegen eine Internetsendung im Rahmen der Reihe Deloitte DBriefs zum gemeinsam von IASB und FASB verfolgten Projekt zu Finanzinstrumenten abhalten.

Für die Teilnahme wird keine Gebühr erhoben, Sie müssen sich jedoch registrieren. Details:

Thema der Internetsendung: Das Finanzinstrumenteprojekt von IASB und FASB: ein eingehenderer Blick

Inhalt der Internetsendung: Standardsetzer erwägen fundamentale Änderungen an der Bilanzierung von Finanzinstrumenten. Was müssen Sie wissen, um das Ausmaß dieser Änderungen auf Bilanz und Ergebnis Ihres Unternehmens einschätzen zu können? In der Internetsendung wird es um folgende Themen gehen:

Jüngste Entwicklung im regulatorischen Umfeld mit Bezug zu den International Financial Reporting Standards (IFRSs)

Änderungen bei der Bilanzierung finanzieller Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, einschließlich des Ansatzes und der Bewertung von Anlagen in schuldrechtliche und Beteiligungstitel, Krediten, Forderungen und Kapitalaufnahmen

Einige Kernunterschiede zwischen US-GAAP und IFRS

Datum und Uhrzeit: Mittwoch, 9. Dezember 2009, 20:00 Uhr (MEZ), Dauer: 90 Minuten

Zielgruppe: Führungskräfte aus dem Finanz- und Rechnungswesen

weiterführende Informationen und Registrierung

Internetseiten auf IAS PLUS mit Bezug zum Thema:

Projekt zur Ablösung von IAS 39 – Übersichtsseite

Klassifizierung und Bewertung von Finanzinstrumenten

IFRS 9 Finanzinstrumente

Wertminderung und Risikovorsorge

Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen

Ausbuchung

Kreditrisiko bei der Bewertung von Schulden

Öffentliche Diskussion vom 23. November 2009 - Protokoll

24.11.2009

Neben den Präsentationen hat das DRSC jetzt auch das Protokoll der Öffentlichen Diskussion vom 23. November 2009 auf seiner Internetseite zur Verfügung gestellt.

Erörtert wurden E-DRS 24 Latente Steuern, E-DRÄS 4 Anpassungen nach BilMoG, E-DRÄS 5 Änderungen der DRS zur Lageberichterstattung, E-DRÄS 6 Änderungen an DRS 17 Berichterstattung über die Vergütung der Organmitglieder.

Correction list for hyphenation

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