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IASB und Brasilien unterzeichnen Arbeitsabkommen

30.01.2010

Am 28. Januar 2010 haben zwei Rechnungslegungsgremien in Brasilien ein Arbeitsabkommen (Memorandum of Understanding, MOU) mit dem IASB unterzeichnet, in dem Prinzipien für die künftige Zusammenarbeit festgelegt werden, die zum Ziel haben sollen, die Einführung der IFRS in Brasilien zu unterstützen und die Einbindung des brasilianischen Standardsetzers in den Prozess internationaler Standardsetzung zu fördern.

Die beiden brasilianischen Gremien sind die folgenden:
  • Conseho Federal de Contabilidade (CFC, brasilianischer Rat des Bundes zur Rechnungslegung) und
  • Comitê de Pronunciamentos Contábieis (CPC, brasilianischer Ausschuss für Rechnungslegungsverlautbarungen – der Standardsetzer).

Der IASB-Vorsitzende Sir David Tweedie ist nach Brasilien zur Unterzeichnung gereist. Die vollen IFRS treten in Brasilien ab 2010 für börsennotierte Unternehmen und Finanzinstitute in Kraft. Der CPC wird die verbleibenden Unterschiede zwischen den brasilianischen Rechnungslegungsstandards und den IFRS bis Ende 2010 beseitigen. In Bezug auf kleine und mittelgroße Unternehmen heißt es im Arbeitsabkommen:

 

Der CPC wird Anstrengungen unternehmen, um alle relevanten Verlautbarungen des IASB oder der IASCF hinsichtlich KMU einschließlich der Lehrmaterialien in brasilianisches Portugiesisch übersetzen zu lassen. Der CPC wird auch größte Mühe in den Übernahmeprozess investieren ebenso wie in die allgemeine Verbreitung und die Unterstützung von Ausbildung mit dem Ziel, eine Übernahme des IFRS für KMU in Brasilien zu fördern.

Eine zweisprachige Fassung des Arbeitsabkommens können Sie hier herunterladen (2,31 MB).

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