Obgleich es sich dabei nicht um ein gemeinsames Projekt mit dem IASB handelt,
beabsichtigt der FASB zu erwägen, inwiefern die vorgeschlagenen Verbesserungen den IFRS ähnlich sind oder von ihnen abweichen.
Als IASB und FASB im Juni 2010 beschlossen, ihren Arbeitsplan zur Konvergenz zu ändern, wurde das Ausbuchungsprojekt
des IASB von der Liste aktueller Prioritäten entfernt; es soll irgendwann nach Juni 2011 erneut erwogen werden. Vor dieser Änderung
am Arbeitsplan hatte der IASB den Standardentwurf ED/2009/3 Ausbuchung herausgegeben, der die Art und Weise, wie Repos zu
bilanzieren sind, dahingehend geändert hätte, dass derartige Geschäfte als Veräußerungstransaktionen zu behandeln wären. Die Adressaten
lehnten den im Entwurf vorgeschlagenen Ansatz mit überwältigender Mehrheit ab, indem sie ausführten, dass diese Geschäftsvorfälle so
gut wie überall als Finanzierungsgeschäft wahrgenommen würden und ihre Behandlung als Veräußerungstransaktion zu erhöhter Volatilität
in der Gewinn- und Verlustrechnung führte, die einer wirtschaftlichen Begründung entbehre. IASB und FASB hatten angesichts dieser
Rückmeldungen durch die Adressaten ferner eine alternative Bilanzierungsweise für Repos erörtert, bevor sie das Projekt verschoben.
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