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Neuer Filter für die Anwendung der IFRS in Einzelabschlüssen in Italien

28.04.2011

Seit 2006 müssen separate Abschlüsse von börsennotierten Unternehmen in Italien nach den IFRS wie für die Anwendung in Europa übernommen erstellt werden.

Dies ist in Verordnung 38/2005 festgeschrieben. Mit Verordnung Nr. 225/2010, umgewandelt in Gesetz Nr. 10/2011, veröffentlicht im Gesetzblatt Nr. 47 vom 26. Februar 2011 wurden Änderungen an Artikel 4 der Verordnung 38/2005 vorgenommen, so dass es nun heißt, dass neue IFRS, die nach dem 1. Januar 2011 vom IASB herausgegeben und für die Anwendung in Europa übernommen werden, nun auch noch vom italienischen Justizministerium indossiert werden müssen, bevor sie im separaten Abschluss italienischer börsennotierter Unternehmen angewendet werden dürfen. Das neue Verfahren, das in Zusammenarbeit mit dem italienischen Standardsetzer durchgeführt wird, zielt darauf ab, sicherzustellen, dass neue IFRS mit den italienischen Rechnungslegungsprinzipien kompatibel sind. Eine Indossierung ist nur für die im separaten Abschluss angewendeten IFRS vorgeschrieben;das neue Verfahren gilt nicht für im Konzernabschluss angewendete IFRS.

Zugang zum italienischen Gesetzblatt Gazzetta Ufficiale della Repubblica Italiana haben Sie hier. Volltexte sind allerdings nicht kostenfrei. Die hinzugefügten Paragraphen sind:

 

7-bis. I principi contabili internazionali, che sono adottati con regolamenti UE entrati in vigore successivamente al 31 dicembre 2010, si applicano nella redazione dei bilanci d'esercizio con le modalita' individuate a seguito della procedura prevista nel comma 7-ter.

7-ter. Con decreto del Ministro della giustizia, emanato entro novanta giorni dalla data di entrata in vigore dei regolamenti UE di cui al comma 7-bis, di concerto con il Ministro dell'economia e delle finanze, acquisito il parere dell'Organismo italiano di contabilita' e sentiti la Banca d'Italia, la CONSOB e l'ISVAP, sono stabilite eventuali disposizioni applicative volte a realizzare, ove compatibile, il coordinamento tra i principi medesimi e la disciplina di cui al titolo V del libro V del codice civile, con particolare riguardo alla funzione del bilancio di esercizio.

7-quater. Il Ministro dell'economia e delle finanze provvede, ove necessario, entro sessanta giorni dalla data di entrata in vigore del decreto di cui al comma 7-ter, ad emanare eventuali disposizioni di coordinamento per la determinazione della base imponibile dell'IRES e dell'IRAP. In caso di mancata emanazione del decreto di cui al comma 7-ter, le disposizioni di cui al periodo precedente sono emanate entro centocinquanta giorni dalla data di entrata in vigore del regolamento UE.

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