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Global tätige Banken erwarten von vorgeschlagener Wertminderungsbilanzierung Verbesserung des Abschlusses

04.08.2011

Die Branchengruppe Globale Finanzdienstleister (Global Financial Service Industry, GFSI) von Deloitte hat die Publikation 'Umfrage 2011 zu Wertminderungen nach IFRS 9' herausgebracht, eine erstmalige Umfrage unter weltweit tätigen Banken, die Einblicke in die aktuelle Denkweise in der Branche liefert.

Die Umfrage basiert auf den Sichtweisen von 56 großen Bankkonzernen zum Thema Risikovorsorge. Die befragten Banken beinhalteten sieben der zehn größten Bankkonzerne, gemessen am Geschäftsvolumen, und umfassten Banken mit Sitz in Europa, dem Nahen und Mittleren Osten & Afrika, dem asiatisch-pazifischen Raum sowie aus Nordamerika.

Unter den Ergebnissen finden sie folgende:

  • Auch wenn noch nicht alle Einzelheiten der neuen Wertminderungsvorschriften feststehen, bestand breiter Konsens, dass der Ansatz der erwarteten Verluste die Grundlage des neuen Wertminderungsmodells sein sollte. Gleichwohl ist etwas mehr als ein Viertel der Bankkonzerne nicht überzeugt, dass die Einführung eines Modells der erwarteten Verluste die Abschlüsse nützlicher machen wird, und mehr als die Hälfte glauben, dass dies zu weniger Vergleichbarkeit zwischen den Instituten führen werde
  • Viele Bankinstitute haben die Grundlagen dafür geschaffen, den Zeitpunkt des Inkrafttretens 2015 zu erreichen. Knapp mehr als die Hälfte werden mit ihrer Einführung bis Ende 2011 begonnen haben, und nahezu 90% werden bis 2012 begonnen haben. Die größten Bedenken wurden im Allgemeinen zu der Zusammentragung valider Daten zu in der absehbaren Zukunft erwarteten Verlusten sowie zu den über die Gesamtlaufzeit erwarteten Verlusten geäußert
  • Die Hälfte der Befragten glaubt nicht, dass ein Modell der erwarteten Verluste zu Änderungen ihres Vorgehens bei der Bepreisung von Kreditvergaben führen wird; 41% sind der Ansicht, dass es dazu führen könne
  • Auch wenn die Kosten und operationellen Auswirkungen ebenfalls eine erhebliche Rolle spielten, lagen die größten Bedenken der Befragten insgesamt in den weiteren Geschäfts- und Handelsauswirkungen, z.B. der Auswirkung auf das Kapital und die Bilanzierungsrücklagen beim Übergang sowie bei dem Umstand, wie man die finanziellen Ergebnisse verständlich und vergleichbar gestalten könne. Dessen ungeachtet sei das Bewusstsein über die Kernthemen auf Vorstandsebene nicht immer bedeutend.

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