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April

Den Wechsel in der Bilanzierung in der Telekommunikationsbranche einläuten

26.04.2012

Mobiltelefone sind eine große Erfindung der Menschheit. Aber in Bezug auf die Erlöserfassung führen sie zu allen möglichen Problemen.

Robert Bruce, der Kolumnist unserer englischsprachigen Mutterseite, erläutert, dass das bilanzierungstechnische Denken weit hinter den Entwicklungen auf dem Telekommunikationsmarkt zurückgeblieben ist, und zeigt einen möglichen Weg aus den derzeitigen Wirren. Zu seiner englischsprachigen Kolumne gelangen Sie hier.

Endgültige EFRAG-Stellungnahme zum IASB-Entwurf zur Erlöserfassung

26.04.2012

Die Europäische Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) stellt auf ihrer Internetseite eine Stellungnahme gegenüber dem IASB zu dessen Standardentwurf zum Thema Erlöserfassung zur Verfügung.

Im Standardentwurf ED/2011/6 Erlöse aus Verträgen mit Kunden (Überarbeitung des Entwurfs ED/2010/6) sind die Ergebnisse der neuerlichen Erörterungen festgehalten, nachdem die eine oder andere vorläufige Entscheidung modifiziert oder klargestellt wurde.

EFRAG begrüßt die Änderungen gegenüber dem früheren Entwurf und nimmt zur Kenntnis, dass vielen der Bedenken in Bezug auf diesen früheren Entwurf Rechnung getragen wurde.

Mit der erneuten Veröffentlichung zur Stellungnahme wurde den Anwendern Gelegenheit gegeben, zu beurteilen, ob die überarbeiteten Vorschriften zu sinnvollen Informationen in Bezug auf Erlöse führen und ob sie leicht verständlich und ohne unzumutbare Kosten oder Mühen umzusetzen sind. EFRAG hat deshalb zusätzlich zu den üblichen Schritten des Analyse- und Konsultationsprozesses noch Feldversuche mit Unternehmen aus Branchen durchgeführt, die von diesen Vorschlägen am deutlichsten betroffen sein werden.

Die Rückmeldungen an EFRAG haben ergeben, dass einige der vorgeschlagenen Vorschriften schwer zu verstehen sind und dass es ihnen an der notwendigen Klarheit fehlt, um einheitlich angewendet zu werden. EFRAG fordert den IASB daher auf, die endgültigen Vorschriften noch weiter in Bezug auf Klarheit und Umsetzbarkeit zu verbessern.

Außerdem sind in der Stellungnahme noch neun ganz konkrete vorgeschlagene Vorschriften aufgeführt, denen EFRAG nicht zustimmt. Darüber hinaus hegt EFRAG Bedenken in Bezug auf das Kosten-Nutzen-Verhältnis bei den vorgeschlagenen Angaben.

Zugang zur Stellungnahme haben Sie über die englischsprachige Presseerklärung auf der Internetseite von EFRAG.

Sir Callum McCarthy zum Treuhänder der IFRS-Stiftung berufen

26.04.2012

Die Treuhänder der IFRS-Stiftung, die für die Führung aud Aufsicht des International Accounting Standards Board (IASB) verantwortlich sind, haben heute die Berufung von Sir Callum McCarthy als Treuhänder der Stiftung bekanntgegeben.

Sir Callum ist derzeit Mitglied des Aufsichts- bzw. Verwaltungsrats der chinesischen Industrie- und Handelsbank von China, des Börsenbetreibers IntercontinentalExchange und des britischen Finanzministeriums. Von 2003 bis 2008 war er Vorsitzender der Finanzaufsichtsbehörde Financial Services Authority (FSA), die in Großbritannien für die Regulierung von Finanzdienstleistungen verantwortlich ist.

Die Ernennung, die vom Überwachungsgremium der IFRS-Stiftung genehmigt wurde, gilt ab sofort. Die Amtszeit von Sir Callum endet am 31. Dezember 2014. Eine einmalige Wiederberufung ist möglich.

Weiterführende Informationen:

IASB-Vorsitzender Hoogervorst spricht über XBRL

25.04.2012

Am 25. April 2012 hielt der IASB-Vorsitzende Hans Hoogervorst eine Rede zum Thema XBRL bei der XBRL-Jahreskonferenz in London.

In seiner Rede gab Hoogervorst einen allgemeinen Überblick über den möglichen Nutzen von XBRL. Er wies darauf hin, dass XBRL Abschlüsse ergänzen kann, indem die Unternehmensberichterstaatungssprache Adressaten ermöglicht, einen für sie interessanten Teilbereich des Abschlusses zu extrahieren. Dies kann alles geschehen, ohne dass Daten erneut in andere Systeme eingegeben werden müssen. Auch Sprachanpassungen sind möglich.

Der IASB-Vorsitzende wies darauf hin, dass XBRL die Standardsetzungsaktivitäten des Boards nie bestimmen könnten, und er merkte auch an, dass weitere Arbeit notwendig sei, bevor XBRL sich weiter verbreiten kann.

Für den IASB machte Hoogervorst drei XBRL-Prioritäten aus, die auch dabei helfen können, die Akzeptanz von XBRL zu erhöhen:

  1. Sicherstellung, dass die IFRS-Taxonomie von höchster Qualität ist.
  2. Bewusstsein für XBRL-Anforderungen während der Standardsetzungsaktivitäten des Boards.
  3. Zusammenarbeit mit der XBRL-Gemeinde zur Verbesserung der Technology.

Sie können sich die Rede von Hoogervorst in englischer Sprache direkt von der Internetseite des IASB herunterladen.

IASB-Projekt Finanzinstrumente - Projektschritte im Überblick

25.04.2012

Mit Fortschreiten des IASB-Projekts zu Finanzinstrumenten hat das DRSC sein bekanntes Schaubild über absolvierte und noch zu erwartende Projektschritte seitens des IASB aktualisiert.

Das neue Schaubild (Verknüpfung auf die Internetseite des DRSC) ersetzt die am 28. Juli 2010 vom DRSC veröffentlichte Darstellung. Das Schaubild zeigt wiederum auch einige der bereits früher veröffentlichten IASB-Dokumente rund um Finanzinstrumente, so dass ein vollständiges Bild über den Verlauf der Projektschritte und deren Zusammenhänge gezeichnet wird. Das DRSC weist darauf hin, dass die Darstellung auf dem heutigen Kenntnisstand basiert. Zur IAS Plus-Zusammenfassung des Projekts zu Finanzinstrumenten gelangen Sie hier.

IASB-Sitzung im Mai findet in Norwalk statt

25.04.2012

Der IASB hat bekanntgegeben, dass die gemeinsame Sitzung von IASB und FASB im Mai jetzt in Norwalk und nicht wie ursprünglich im Kalender des IASB angegeben in London stattfinden wird.

Die Sitzung ist weiterhin für den 21. bis 25. Mai angesetzt; Veranstaltungsort sind jetzt die Räume des FASB in Norwalk, Connecticut. Eine Agenda oder Arbeitspapiere sind noch nicht verfügbar, eine Anmeldung als Beobachter ist jedoch bereits über diese Seite des IASB möglich.

WPK-Stellungnahme zu den IESBA-Vorschlägen zur Änderung des Berufskodex

25.04.2012

Die Wirtschaftsprüferkammer (WPK) stellt auf ihrer Internetseite eine Stellungnahme gegenüber dem internationalen Rat für die Verabschiedung von Standards zur Berufsethik für Wirtschaftsprüfer (International Ethics Standards Board for Accountants, IESBA) zu dessen Vorschlägen zur Änderung des Ethischen Kodex für Angehörige des Berufsstands in Bezug auf Interessenkonflikte zur Verfügung.

Der IESBA hatte den Entwurf im Dezember 2011 herausgegeben. Die WPK nimmt in ihrer Stellungnahme die grundlegende Haltung ein, dass im Lauf der vergangenen Jahre so viele umfassende Änderungen des Kodex vorgenommen worden sind, die zum Teil zu erheblichen Belastungen für den Berufstand führen, dass weitere Änderungen vorläufig nicht vorgenommen werden sollten. Die vorgeschlagenen Beschreibungen und Beispiele seien zwar prinzipiell nützlich, könnten aber genauso gut in Form eines Leitlinienpapiers herausgegeben werden. Zugang zur Stellungnahme haben Sie über die Presseerklärung auf der Internetseite der WPK.

Ergebnisprotokoll der Sitzung des DPOC im April 2012

23.04.2012

Der IASB stellt auf seiner Internetseite eine Zusammenfassung der Ergebnisse der Sitzung des Treuhänderausschusses der IFRS-Stiftung für die Beaufsichtigung des Konsultationsprozesses (Due Process Oversight Committee, DPOC) zur Verfügung, die am 13. April 2012 in London stattfand.

Der DPOC ist für die Verabschiedung des Konsultationsprozesses sowie die Überwachung der Einhaltung des Prozesses durch den IASB verantwortlich. Außerdem muss er sicherstellen, dass die Treuhänder der IFRS-Stiftung ihre Verantwortlichkeiten in Bezug auf die Überwachung des Prozesses wie in der Satzung vorgeschrieben wahrnehmen.

Sie können die englischsprachige Mitschrift von der Sitzung, auf der unter anderem beschlossen wurde, das Handbuch für den Konsultationsprozess zu überarbeiten und es zwecks öffentlicher Stellungnahme herauszugeben, direkt auf der Internetseite des IASB einsehen.

Ergebnisse des Treffens der Finanzminister und Zentralbankgouverneure der G-20

22.04.2012

Am 19. und 20. April 2012 kamen die Finanzminister und die Zentralbankgouverneure der G-20-Staaten zu einer Sitzung in Washington D.C. zusammen, um die Fortschritte bei der Reform der Finanzregulierung zu besprechen.

Im Vorfeld der Sitzung hatten Organisationen wie der IFAC oder die PSTF  die G-20 gedrängt, in ihrem Drängen nach Reform der Finanzregulierung nicht nachzulassen und frühere Empfehlungen weiterzuverfolgen.

Die Projektgruppe des Privatsektors für regulierte Berufsstände und Branchen (Private Sector Taskforce of Regulated Professions and Industries, PSTF), ein von der G-20 2011 eingerichtetes Gremium, forderte die G-20 dringend auf, alle 15 Empfehlungen umzusetzen, die die PSTF in ihrem Bericht 2011 ausgesproche hat. Besondere Aufmerksamkeit sei auf die ersten beiden Empfehlungen zu richten, in denen die G-20 aufgefordert werden, Folgendes zu tun:

  • Sich weiterhin auf regulatorische Konvergenz im Finanzsektor zu konzentrieren und sicherzustellen, dass die G-20-Staaten zusammenarbeiten, um Lücken in der regulatorischen Praxis zu identifizieren und zu schließen, und
  • einzelne Nationen davon abzuhalten, eigene, einseitige, nationale regulatorische Reformen durchzuführen, die nicht im Einklang mit internationalen Standards stehen und die Lücken in der Konvergenz vergrößern und nicht verringern.

Der internationale Wirtschaftsprüferverband (International Federation of Accountants, IFAC) drängte die G-20, gegen inkonsistente und unverlässliche Finanzberichterstattungurged im öffentlichen Sektor vorzugehen: “Seit 10 Jahren fordert der IFAC unablässig eine bessere Finanzberichterstattung und besseres Finanzmanagement im öfentlichen Sektor. Die Staatsschuldenkrise hat zu einer bedeutenden Anzahl von politischen Entwicklungenauf internationaler Ebene geführt, aber dieser Sachverhalt wurde noch nicht sachgerecht adressiert. Die Anwendung der IPSAS durch Regierungen weltweit würde die Qualität der Finanzinformationen verbessern, die von öffentlichen Unternehmen zur Verfügung gestellt werden. Dies ist unabdingbar für Anleger, Steuerzahler und die generelle Allgemeinheit.”

Am 20. April berichtete der Vorsitzende des Finanzstabilitätsrats (FSR) gegenüber den Finanzministern und Zentralbankgouverneuren der G-20 über Fortschritte bei der Reform der Finanzregulierung. Er sprach über "solide Fortschritte [...] in den priorisierten Bereichen, die von den G-20-Führern in Cannes identifiziert und von den Ministern und Gouverneuren im letzten Februar in Mexiko bestätigt wurden." Der Bericht des FSR wurden von einem gemeinsamen Bericht von des International Accounting Standards Board (IASB) und des Financial Accounting Standards Board (FASB) zu ihrem Fortschritt bei der Konvergenz ihrer Standards begleitet, dem ein Bericht zur Verbesserung der Führungsstruktur des IASB beigefügt war. Die Boards berichteten, dass sie "dem Abschschluss des gemeinsamen Arbeitsprogramms sehr nahe" seien und derzeit davon ausgingen, Standards zu den verbleibenden Sachverhalten bis Mitte 2013 herauszugeben.

Im Kommuniqué, das nach der Sitzung veröffentlich wurde, bestätigten die Finanzminister und Zentralbankgouverneure, dass sie sich weiter der internationalen Konvergenz und der regulatorischen Reform verpflichtet sehen:  "Wir haben die Fortschritte der Umsetzung unserer Agenda zur Reform der Finanzregulierung kritisch erörtert, die wie in unserem Kommuniqué vom Februar 2012 dargestellt dazu führen soll, dass wir unsere Zusagen bis zum Gipfel in Los Cabos erfüllen können, und bestätigen unsere Selbstverpflichtung auf gemeinsame globale Standards durch Verfolgung der Aganda zur Reform der Fianzregulierung im Rahmen des vereinbarten Zeitplans auf eine international einheitliche und nicht diskriminierende Art und Weise." Sie nahmen auch Stellung zu der Aussage im gemeinsamen Bericht von IASB und FASB, ihr Konvergenzprogramm bald abschließen zu können: "Wir unterstützen [...] die Bemühungen des IASB und des FASB, Konvergenz im Hinblick auf einen weltweit akzeptierten Satz von hochwertigen Rechnungslegungsstandrads zu erzielen, und fordern sie drigend auf, ihr Ziel der Veröffentlichung von Standards zu den wesentlichen Konvergenzprojekten bis spätestens Mitte 2013 zu erreichen, damit zu einem einzigen Satz hochwertiger internationaler Rechnungslegungsstandards gelangt werden kann” (unsere Hervorhebung).

Weiterführende Informationen in englischer Sprache:

Abschließende Mitschrift von der Aprilsitzung des IASB

20.04.2012

Der IASB hielt seine reguläre monatliche Sitzung vom 16.-19. April 2012 in London ab. Teile der Sitzung fanden gemeinsam mit dem FASB statt. Wir haben Ihnen nunmehr auch die Übersetzung der endgültigen Mitschrift, die Beobachter von Deloitte bei den Sitzungen am Mittwoch und Donnerstag angefertigt haben, eingestellt.

Mittwoch, 18. April 2012

Donnerstag, 19. April 2012

Zu den vorläufigen und inoffiziellen Mitschrift, die Beobachter von Deloitte von der gesamten Sitzung angefertigt haben, kommen Sie hier.

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