Eine Reihe von Ländern erwägen derzeit, die IPSAS für Unternehmen des öffentlichen Sektors oder für gemeinnützige Organisationen zu übernehmen. So erwägt beispielsweise Neuseeland derzeit ein gestuftes Rechnungslegungssystem einzuführen, bei dem gemeinnützige Unternehmen einen noch genauer zu bestimmenden Kanon von neuseeländischen Rechnungslegungsstandards für gemeinnützige Unternehmen anwenden würden, der auf den IPSAS aufbaut, die entsprechend den Bedürfnissen neuseeländischer und gemeinnütziger Unternehmen modifiziert würden.
Viele IPSAS bauen auf den entsprechenden International Financial Reporting Standards (IFRS) auf, wobei Anpassungen für besondere Sachverhalte des öffentlichen Sektors vorgenommen werden. Insgesamt wird in den IPSAS eine periodengerechte Bilanzierung vorgeschrieben, die in vielen Ländern weltweit nicht immer von den Unternehmen des öffentlichen Sektors angewendet wird. Der Verband der asiatisch-pazifischen Rechnungsleger (Confederation of Asian & Pacific Accountants, CAPA) hatte Ende letzten Jahres dringend dazu aufgerufen, die IPSAS in weiteren Ländern einzuführen, insbesondere vor dem Hintergrund "der zunehmenden Bedenken, die im Hinblick auf Staatsverschuldung weltweit aufkommen".
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