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März

FSA schlägt 'Designierung' weiterer Standards in Japan vor

31.03.2012

Die Finanzdienstleistungsbehörde von Japan (Financial Services Authority of Japan, FSA) hat am 23. März 2012 vorgeschlagen, weitere IFRS für die freiwillige Anwendung durch japanische Unternehmen zu 'designieren', d.h. ihre Anwendung zu gestatten.

Der Vorschlag der FSA sieht vor, alle IFRS (einschließlich Änderungen), die zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember 2011 herausgegeben wurden, der Liste der designierten IFRS hinzuzufügen.

Dazu gehören die folgenden Standards:

Stellungnahmen zum Vorschlag werden bis zum 23. April 2012 erbeten. Ersteht in japanischer Sprache auf der Internetseite der FSA zur Verfügung.

IAS Plus in neuem Gewand

30.03.2012

Wir freuen uns, Ihnen den Start unserer vollständig neu gestalteten IAS Plus-Internetseite bekanntgeben zu können!

IAS Plus, Geisteskind unseres ehemaligen Mitarbeiters und jetzigen Mitglieds im International Accounting Standards Board, Paul Pacter, ist die umfassendste Ressource an stets aktuellen Nachrichten und Inhalten in Bezug auf IFRS. Seit ihrem Start im Jahr 2000 ist IAS Plus eine der am häufigsten aufgesuchten Seiten für Informationen zur internationalen Rechnungslegung und Prüfung und verzeichnete allein im vergangenen Jahr mehr als 3,5 Millionen Besucher. Die Seite www.iasplus.de, die im Spätherbst 2004 an den Start ging, ist im deutschsprachigen Raum ebenfalls unangefochten die Ressource Nummer 1 zu Nachrichten aus der internationalen Rechnungslegung in deutscher Sprache. Vor wenigen Monaten konnten wir das Überschreiten der Schwelle von vier Millionen Besuchern vermelden, davon allein mehr als eine Million im Jahr 2011.

Mit dem neuen Aussehen der Seite gewähren wir Ihnen einen leichteren Zugang zu den Informationen. Mit der neuen Funktion „Mein IAS Plus“ steht unseren Nutzern nunmehr die Möglichkeit der Personalisierung offen, indem Sie bestimmte Themen und Interessengebiete auswählen und die mit diesen verbundenen Nachrichten und Veröffentlichungen ansehen können. Wir haben neue Funktionen wie bspw. automatisch am rechten Rand einer Nachricht erscheinende Menüs und eine intuitivere Form der Navigation eingerichtet und die Suchfunktion der Seite verbessert. Sie können verschiedene IFRS-bezogene Nachrichtendienste und Publikationen abonnieren, die für Sie von Interesse sind. Daneben haben wir für Nutzer mobiler Endgeräte eine Funktion eingerichtet, bei der Nachrichten unmittelbar auf Ihr Smartphone gesendet werden.

Der Zugang zu der neuen IAS Plus-Seite steht all unseren Nutzern weiterhin kostenfrei zu Verfügung. Wie bisher ist die Seite derzeit in zwei Sprachen verfügbar, Englisch und Deutsch, zwischen denen Sie jetzt einfach über das Pull-down-Menü in der rechten oberen Ecke des Bildschirms hin- und herschalten können. Wir beabsichtigen, die Seite in weiteren Sprachen anzubieten und die landesspezifischen Inhalte zu erhöhen.

IFRS XBRL-Taxonomie für 2012 verfügbar

30.03.2012

Die IFRS-Stiftung hat die IFRS-Taxonomie für 2012 veröffentlicht. Die IFRS-Taxonomie ist eine Übersetzung der IFRS in XBRL (eXtensible Business Reporting Language).

Die Taxonomie für 2012 steht im Einklang mit den IFRS, wie sie vom IASB mit Stand 1. Januar 2012 herausgegeben wurden, und enthält die XBRL-Etiketten für sämtliche IFRS-Angabevorschriften.

Die IFRS-Taxonomiedateien können Sie zusammen mit Begleitmaterialien hier von der Internetseite der IFRS-Stiftung herunterladen.

Bleiben Sie on-line am Ball – Neueste Informationen zu IFRS und UK GAAP

29.03.2012

Das IFRS Centre of Excellence von Deloitte in London sendet eine Serie von einstündigen, internetbasierten Informationssendungen zum neuesten Stand der Rechnungslegung mit dem Titel Stay Tuned Online – IFRS and UK GAAP Update.

Diese sollen an Finanzinformationen interessierten Gruppen helfen, bei IFRS und anderen Rechnungslegungssachverhalten auf dem neuesten Informationsstand zu bleiben. Jede Sendung dauert nicht länger als eine Stunde. Die Sitzungen werden dreimal im Jahr abgehalten – etwa jeweils Ende März, Juli und November. Wir beabsichtigen, die Aufzeichnung jeder dieser Sitzungen auf IAS Plus über einen Zeitraum von mindesten vier Monaten nach Ausstrahlungsdatum zur Verfügung zu stellen.

Folgende Themen werden in der Sendung vom März 2012 abgedeckt:

  • Die Zukunft von UK-GAAP
  • Neue Publikationen
  • Angaben zu Prüfungshonoraren
  • Andere Entwicklungen in der britischen Rechnungslegung
  • Aktuelle Entwicklungen bei den IFRS

Zur Aufzeichnung der Sendung gelangen Sie hier.

Global tätige Banken reagieren auf Rechnungslegungsreformen

29.03.2012

Deloitte hat den 'zweiten Bericht über IFRS im globalen Bankensektor – Erstes Quartal 2012 – Eine sich ändernde Landschaft' herausgegeben. In dem Bericht werden die Sichtweisen von 56 großen Bankenkonzernen zu den Bilanzierungsänderungen dargestellt.

Der Schwerpunkt der Studie liegt auf den Umsetzungsherausforderungen in Bezug auf IFRS 9 sowie auf den Herausforderungen, die sich aus der Umsetzung von den neuen Standards IFRS 10, IFRS 12 und IFRS 13 ergeben. Im Bericht werden außerdem die Sichtweisen der Banken zu den größeren Auswirkungen der Änderungen in der Rechnungslegung auf das regulatorische Kapital und die Bepreisung von Krediten sowie die Sichtweisen der Banken in Bezug auf die Konvergenz und den Zeitraum für die Übernahme von IFRS 9 dargestellt.

Deloitte wird die Serie der Studien zu Sichtweisen des Bankensektors in den kommenden Monaten und Jahren fortsetzen, wenn die Vorschläge finalisiert werden und sich neue Umsetzungsherausforderungen ergeben.

Weiterführende Informationen:

EFRAG-Stellungnahme zum ESMA-Papier zur Wesentlichkeit

29.03.2012

Die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat bei der europäischen Wertpapieraufsicht (European Securities and Markets Authority, ESMA) eine Stellungnahme zu deren Konsultationspapier zur Wesentlichkeit in der Finanzberichterstattung eingereicht.

In der Kernaussage der Stellungnahme würdigt EFRAG zwar die Rolle, die ESMA beim Anstoßen der Diskussion um das Konzept der Wesentlichkeit gespielt hat, bringt aber die Meinung zum Ausdruck, dass weitere Klarstellungen, sollten diese notwendig sein, vom IASB veröffentlicht werden sollten.

Die Stellungnahme ist Ihnen über die englischsprachige Presseerklärung auf der Internetseite von EFRAG zugänglich.

AFRAC-Stellungnahme "Geschäftsjahr des Konzernabschlusses – UGB vs. BörseG"

29.03.2012

Der österreichische Standardsetzer Austrian Financial Reporting and Auditing Committee (AFRAC) hat eine Stellungnahme zum Thema 'Geschäftsjahr des Konzernabschlusses – UGB vs. BörseG' veröffentlicht.

Gesellschaften mit Sitz in Österreich, die § 82 Abs. 4 BörseG unterliegen, haben nach dieser Bestimmung einen Jahresfinanzbericht zu veröffentlichen, der ihren Jahresabschluss gemeinsam mit einem gegebenenfalls aufzustellenden Konzernabschluss enthält. Ist ein Konzernabschluss aufzustellen, ist dieser gemäß Art. 4 der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 nach den IFRS aufzustellen.

Die Arbeitsgruppe IFRS hat sich unter der Leitung von Prof. Alfred Wagenhofer mit der Frage beschäftigt, ob das Geschäftsjahr des Konzernabschlusses mit dem Geschäftsjahr des Jahresabschlusses übereinstimmen muss bzw. nach welchen Regeln sich der Stichtag des IFRS-Konzernabschlusses bestimmt. AFRAC kommt zum Ergebnis, dass für Gesellschaften, die der Offenlegungsvorschrift des § 82 Abs. 4 BörseG unterliegen, der Stichtag des verpflichtend nach den IFRS aufgestellten Konzernabschlusses mit dem Stichtag ihres UGB-Jahresabschlusses übereinstimmen muss. Das Wahlrecht eines abweichenden Stichtags des Konzernabschlusses nach § 252 Abs. 1 UGB ist für diese Gesellschaften nicht anwendbar.

Die Stellungnahme ist nicht auf Konzernabschlüsse anzuwenden, die nach den Rechnungslegungsvorschriften des UGB oder unter Anwendung des § 245a Abs. 2 UGB nach den IFRS aufgestellt werden.

Sie können sich die Stellungnahme direkt von der Internetseite von AFRAC herunterladen (96 KB).

Überwachungsgremium und PIOB beraten über Governance der Tätigkeiten von IFAC

29.03.2012

Das Überwachungsgremium (Monitoring Group, MG) und das internationale Aufsichtsgremium im öffentlichen Interesse (Public Interest Oversight Board, PIOB) haben Konsultationspapiere zur Governance verschiedener Organisationen veröffentlicht, die unter dem Dach des internationalen Wirtschaftsprüferverbands (International Federation of Accountants, IFAC) tätig sind.

Das Ziel des MG-Papiers besteht darin, Sichtweisen von Adressaten und der Öffentlichkeit im weiteren Sinne zur Governance jener Institutionen einzuholen, die in die Tätigkeit der Herausgabe internationaler Standards für Angehörige des Berufsstands auf den Gebieten Prüfung und Beratung, Ethik sowie Aus- und Weiterbildung zu erbitten - letztlich mit dem Ziel, die Prüfungsqualität zu verbessern.

Das Papier des Überwachungsgremiums folgt auf den Abschluss einer Wirksamkeitsprüfung im Jahr 2010 zu den Reformen von IFAC aus dem Jahr 2003 und zielt darauf ab, auf der Überprüfung der Wirksamkeit über eine umfassende Überprüfung der Governacne und der vollen Struktur, die derzeit besteht, aufzusetzen und diese abzuschließen.

Im MG-Papier werden eine Reihe von Fragen und Empfehlungen quer über zahlreiche IFAC-Organisationen vorgestellt, die derzeit unter der Aufsicht des PIOB stehen, darunter der International Auditing and Assurance Board (IAASB), der internationale Rat für die Verabschiedung von Standards zur Berufsethik für Wirtschaftsprüfer (International Accounting Education Standards Board, IAESB), der internationale Standardsetzer für Standards zur Aus- und Weiterbildung für die Angehörigen des Berufsstands der Rechnungsleger (International Accounting Education Standards Board, IAESB) und das Compliance Advisory Panel (CAP) sowie die Aufsicht der PIOB über den Nominierungsausschuss von IFAC.

Im Papier des MG wird auch die Notwendigkeit einer unabhängigen Beaufsichtigung des International Public Sector Accounting Standards Board (IPSASB) konzediert, was dessen Glaubwürdigkeit zuträglich sein und eine breitere internationale Übernahme der internationalen Rechnungslegungsstandards für den öffentlichen Sektor (International Public Sector Accounting Standards, IPSAS) erleichtern könnte. Im Bericht wird die wachsende Bedeutung dieser Aufsicht angesichts der globalen Finanzmarktkrise und Sachverhalten im Zusammenhang mit der Staatsschuldenkrise angemerkt; es wird empfohlen, dass der IPSASB unter die Aufsicht des PIOB gestellt wird, statt ein eigenes Aufsichtsgremium allein für den öffentlichen Sektor zu schaffen.

Im Konsultationspapier des PIOB werden Sichtweisen zur Überprüfung seiner Aufgabe sowie zur mittel- und langfristigen Strategie erbeten. Auch wird das infolge der Empfehlungen des MG zur Überprüfung der Wirksamkeit neu entwickelte und angewendete Vorgehen bei der Beaufsichtigung erläutert.

Stellungnahmen zu den Konsultationspapieren können bis zum 28. Juni 2012 eingereicht werden. Die englischsprachige Presseerklärung des MG können Sie hier einsehen (Verknüpfung auf die Internetseite von IOSCO).

FEE veröffentlicht Umfrage zum Berufsstand in Europa

29.03.2012

Der Europäische Wirtschaftsprüferverband (Fédération des Experts Comptables Européens, FEE) hat eine Umfrage veröffentlicht, die eine Zusammenstellung der Kerneigenschaften bezüglich Struktur und Organisation des Berufsstands in 30 europäischen Ländern vermittelt.

Der Bericht zur Umfrage mit dem Titel Kerneigenschaften bezüglich Struktur und Organisation des Berufsstands der Wirtschaftsprüfer in 30 europäischen Ländern vermittelt nach Ländern geordnet allgemeine Informationen zu bestehenden Berufsständen und Titeln, Haupttätigkeiten, Aus- und Weiterbildung sowie zu Markteintrittsvoraussetzungen.

Aus dem Umfrage ergibt sich, dass sich die Regeln zur Verfolgung der durch den Berufsstand gewährten Tätigkeiten und Dienstleistungen über Europa hinweg unterscheiden, wobei es allein bei den statutarischen Prüfungen ein gewisses Maß an gleichartigen Bedingungen gibt, was der Harmonisierung auf EU-Ebene geschuldet ist.

Die Umfrage wurde als Zusammenfassung veröffentlicht, der ein eigenständiger Bericht für jedes der 30 abdeckten europäischen Länder beiliegt.

Auf den englischsprachigen Bericht können Sie hier auf der Internetseite von FEE zugreifen.

Zwei AFRAC-Stellungnahmen

28.03.2012

Der österreichische Standardsetzer Austrian Financial Reporting and Auditing Committee (AFRAC) hat zwei Stellungnahmen gegenüber internationalen Gremien veröffentlicht.

Gegenüber der europäischen Wertpapieraufsicht (European Securities and Markets Authority, ESMA) und deren Konsultationspapier vom November 2011 bringt AFRAC neben fachlichen Aussagen vor allem ein "konstruktives Nein" zu den Bestrebungen der ESMA zum Ausdruck, die Diskussion um die Wesentlichkeit in der Finanzberichterstattung im Zuständigkeitsbereich von Regulatoren zu führen. Sie können sich die englischsprachige Stellungnahme direkt von der Internetseite des AFRAC herunterladen (50 KB).

Gegenüber dem IASB und dessen Standardentwurf ED/2011/6 Erlöse aus Verträgen mit Kunden (Überarbeitung des Entwurfs ED/2010/6) begrüßt AFRAC die Bestrebungen von IASB und FASB, einen einheitlichen Standard zur Erlöserfassung zu entwickeln. AFRAC weist jedoch darauf hin, dass die Thematik des Ausweises des Ausfallrisikos des Kunden nicht in diesem Standard behandelt werden sollte, da IAS 1 dafür ausreichende Regeln enthält und schlägt darüber hinaus vor, das Ausfallrisiko des Kunden – wenn überhaupt – nur bei der Ersterfassung in einer Zeile unterhalb des Umsatzes auszuweisen. Zur Thematik des Tests auf übermäßige Belastung weist AFRAC darauf hin, dass diese auf Ebene des gesamten Vertrages und nicht auf Ebene der einzelnen Erfüllungspflichten durchgeführt werden sollte. Die Beschränkung des Anwendungsbereichs des Tests auf übermäßige Belastung auf Erfüllungspflichten mit einer Laufzeit von über einem Jahr sieht AFRAC kritisch. AFRAC empfiehlt außerdem, die zahlreichen Anhangangaben nicht für die Zwischenberichterstattung zu verlangen, da der Nutzen dieser Informationen die Kosten für die Bereitstellung nicht rechtfertigt. Sie können sich auch diese englischsprachige Stellungnahme direkt von der Internetseite des AFRAC herunterladen (33 KB).

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