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Nachrichten

Europäische Union - neu Image

EU-Übernahme von IFRS 9 jetzt in der zweiten Jahreshälfte 2016 erwartet

04.02.2016

Die europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat einen aktualisierten Bericht zum Status der IFRS-Übernahme in der EU veröffentlicht, dem zu entnehmen ist, dass die Übernahme von IFRS 9 'Finanzinstrumente' jetzt in der zweiten jahreshälfte 2016 erwartet wird.

Zuvor war die Übernahme von IFRS 9 in der ersten Jahreshälfte erwartet worden. Die Änderung ergibt sich aus dem europäischen Übernahmeverfahren mit seinen Fristen und ist nicht primär inhaltlich bedingt.

Zugang zum aktualisierten Statusbericht haben Sie hier.

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IFAC-Bericht zu globaler Regulierung

04.02.2016

Der internationale Wirtschaftsprüferverband (International Federation of Accountants, IFAC) hat einen Bericht veröffentlicht, in dem politische Entscheidungsträger und Regierungne weltweit aufgefordert werden, zehn Prinzipien für einheitliche, hochwertige globale Regulierung zu befolgen, um das globale wirtschaftliche Wachstum zu unterstützen.

In dem Bericht wird gewarnt, dass zwar Geschäftstätigkeit und Finanzierung zunehmend global werden, wichtige Aspekte der Regulierung dies aber nicht tun. Im Gegenteil sei die Regulierung oft auf nationale Interessen ausgerichtet, was zu Barrieren führen und somit das inklusive, nachhaltige Wachstum behindern kann, was wiederum die globale Finanzstabilität gefährde. Es heißt im Bericht:

In den Jahren seit der Finanzmarktkrise hat der Umfang der Regulierung — und als Ergebnis die Arbeit, die in den Bereichen globale Investition, Finanzierung und Finanzberichterstattung notwendig ist — exponentiell zugenommen. Jüngere Reformen [...] verfolgen oft einen vorschreibenden Ansatz, bei dem es eher um detaillierte Prozeduren, Prozesse und Einhaltungsvorschriften geht als um Ergebnisse — was zum Teil dazu führt das nicht sachgerechte Lösungen einheitlich auf eine große Bandbreite von Unternehmen angewendet werden.

In den zehn Prinzipien für eine hochwertige Finanzregulierung wird aufgeführt, dass diese Regulierung evidenzbasiert, angemessen und ausreichend mit Ressourcen versehen sein sowie gemeinsam entwickelt und umgesetzt, aktiv beaufsichtigt, systematisch überprüft, mit einer klaren Zielsetzung versehen, und gezielt angesetzt und durchgesetzt werden muss, um die Sachverhalte adäquat zu adressieren.

Auf der Internetseite des IFAC finden Sie den Bericht From Crisis to Confidence: A Call for Consistent, High-Quality Global Regulation und eine entsprechende Presseerklärung.

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IPSASB veröffentlicht vorgeschlagene Änderungen an seinem kameralistischen Standard

04.02.2016

Der Rat für internationale Rechnungslegungsstandards für den öffentlichen Sektor (International Public Sector Accounting Standards Board, IPSASB) hat zwecks öffentlicher Stellungnahme den Entwurf ED 61 'Änderungen der Rechnungslegung auf Grundlage der Kameralistik' herausgegeben.

Der kameralistische Standard des IPSASB Rechnungslegung auf Grundlage der Kameralistik (nicht nummeriert, Januar 2003) enthält Vorschriften für die Aufstellung und Darstellung eines Abschlussbestandteils über erhaltene und geleistete Zahlungen sowie damit einhergehende Angaben zu Bilanzierungsmethoden. Er enthält ferner Vorschläge für Angaben, die diesen Bericht über Kassenzahlungen unterstützten. Wesentliche Rolle des Standards in der Gesamtstrategie des IPSASB ist es, als Sprungbrett für die Übernahme der Standards auf Grundlage der dualen Rechnungslegung zu dienen.

Im Entwurf ED 61 wird vorgeschlagen, bestimmte Vorschriften zu überarbeiten und sie zukünftig zu vorgeschlagenen Angaben zu machen. Außerdem enthält der Entwurf vorgeschlagenen Änderungen, die sicherstellen sollen, dass die bestehenden Vorschriften und vorgeschlagenen Angaben besser im Einklang mit ihren Gegenstücken im Bereich der dualen Rechnungslegung stehen, sofern es keinen Grund gibt, von diesen als Ergebnis der Anwendung von Kameralistik abzuweichen.

Auf der Internetseite des IPSASB haben Sie Zugang zum Entwurf und zu einer entsprechenden Presseerklärung. Stellungnahmen werden bis zum 31. Juli 2016 erbeten.

EFRAG - Sitzung Image

Telefonkonferenz des EFRAG-Boards

04.02.2016

Der EFRAG-Board wird am 5. Februar 2016 eine Telefonkonferenz abhalten. Kernpunkt wird die endgültige Stellungnahme von EFRAG zum IASB-Entwurf ED/2015/11 'Anwendung von IFRS 9 'Finanzinstrumente' gemeinsam mit IFRS 4 'Versicherungsverträge' (Vorgeschlagene Änderungen an IFRS 4)' sein.

Die vollständige Tagesordnung, die Sitzungspapiere und die Möglichkeit zur Registrierung als Beobachter finden Sie in der Presseerklärung auf der Internetseite von EFRAG.

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IDW-Stellungnahme zum IPSASB-Papier zur Bilanzierung von Sozialleistungen

04.02.2016

Das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) hat beim Rat für internationale Rechnungslegungsstandards für den öffentlichen Sektor (International Public Sector Accounting Standards Board, IPSASB) eine Stellungnahme zu dessen Konsultationspapier zur Bilanzierung von Sozialleistungen eingereicht.

Das IDW lehnt den sog. "social contract approach" im Konsultationspapier des IPSASB ab, weil dieser der generationenübergreifenden Natur vieler Sozialleistungen nicht gerecht werde. Dagegen unterstützt das IDW den Vorschlag, die Übertragung der jüngsten Überlegungen des IASB im Entwurf ED/2013/7 Versicherungsverträge auf den öffentlichen Sektor zu erörtern, aber nur im Hinblick auf solche Sozialleistungen oder ggf. einzeln Komponenten davon, die in den wesentlichen Grundzügen vergleichbar mit Versicherungen im privaten Sektor sind. Bei allen anderen Verpflichtungen für Sozialleistungen sollten die jeweiligen Programme individuell betrachtet werden, um den Zeitpunkt des Entstehens einer Verpflichtung zu ermitteln.

Zur englischsprachigen Stellungnahme auf der Internetseite des IDW gelangen Sie hier.

IASB Image

IASB-Internetseite wieder verfügbar

03.02.2016

Die Internetseite des IASB, die aufgrund eines massiven Hardware-Ausfalls seines Internetdienstanbieters drei Tage nicht verfügbar war, ist wieder zugänglich.

Die eIFRs-Seite und der Webshop sind wieder vollständig verfügbar, und die Nachrichtenseite wurde wieder hergestellt, wenn auch vorläufig nur auf den Stand vom 19. Januar 2016. Sie soll in Kürze wieder vollständig zur Verfügung stehen.

Wir sind stolz, dass der IASB IAS Plus genutzt hat, um mit seinen Lesern zu kommunizieren, während seine eigene Internetseite nicht verfügbar war.

Eine Presseerklärung zur Wiederherstellung der Seite finden Sie hier.

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DRSC-Stellungnahme zu den vorgeschlagenen Änderungen am Konsultationsprozess für die IFRS-Taxonomie

03.02.2016

Das Deutsche Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) hat durch seinen IFRS-Fachausschuss Stellung gegenüber der IFRS-Stiftung Stellung zu deren vorgeschlagenen Änderungen am Konsultationsprozess für die Entwicklung und die Pflege der IFRS-Taxonomie genommen.

In der Stellungnahme zu den Vorschlägen der Treuhänder befürwortet das DRSC eine formale Eingliederung des Konsultationsprozesses in die Standardsetzungsaktivitäten des IASB und die Fokussierung auf Inhalte anstatt auf technologische Aspekte. Gleichwohl dürfe die Entwicklung der Taxonomie nicht die prinzipienorientierte Standardsetzung bestimmen.

Die vorgeschlagene Einbindung des IASB als Standardsetzungsorgan der IFRS-Stiftung ist nach Auffassung des DRSC in Abhängigkeit von dem zugrundegelegten Verständnis über den Zweck einer IFRS-Taxonomie zu beurteilen. Soweit die IFRS-Taxonomie zukünftig eine größere Rolle in der Finanzberichterstattung einnehme, sei ggf. auch die Mitwirkung des IASB bei der Taxonomieentwicklung als Entscheider oder in einer überprüfenden Funktion sinnvoll.

Zu der englischsprachigen Stellungnahme auf der Internetseite des DRSC gelangen Sie hier.

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FRC unterbreitet Verbesserungsvorschläge zum Leitliniendokument zu Wesentlichkeit

03.02.2016

Der britische Rat für Rechnungslegung (Financial Reporting Council, FRC) hat eine Stellungnahme gegenüber dem IASB zu dessen Entwurf ED/2015/8 'IFRS-Leitliniendokument - Anwendung von Wesentlichkeit auf Abschlüsse' veröffentlicht.

In der Stellungnahme unterbreitet der FRC auch konkrete Verbesserungsvorschläge in Bezug auf die vorgeschlagenen Leitlinien und fordert zusätzliche Leitlinien zu folgenden Aspekten:

  • Wie sind die qualitativen Aspekte der Wesentlichkeit in der Praxis anzuwenden? Wann sollte qualitativen Aspekten mehr Bedeutung zugemessen werden als quantitativen?
  • Wie ist zwischen Wesentlichkeit im Abschluss selbst und im Anhang zu unterscheiden?
  • Wie können Ersteller beurteilen, ob die wichtigsten Informationen genügend herausgestrichen und diese nicht durch andere Informationen verschleiert werden?
  • Wie kann bestimmt werden, wie detailliert über nicht numerischen Informationen berichtet werden soll oder ob diese ganz weggelassen werden können?
  • Wie beeinflusst die Notwendigkeit, die verantwortungsvolle Führung der Unternehmensleitung zu beurteilen, Ermessensentscheidungen in Bezug auf Wesentlichkeit?
  • Kann die Haltung zu absichtlichen Fehldarstellungen in den Leitlinien besser herausgearbeitet werden?
  • Wie ist Wesentlichkeit auf bedeutende Annahmen, Schätzungen und Unsicherheiten anzuwenden?
  • Wie ist Wesentlichkeit in der Zwischenberichterstattung zu berücksichtigen?
  • Kann das Zusammenwirken der verschiedenen verwendeten Begriffe ("Schlüssel-", "Haupt-", "bedeutend") noch verdeutlicht werden?

Die vollständige Stellungnahme in englischer Sprache finden Sie auf der Internetseite des FRC.

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FASB Image

FASB-Vertreter der TRG werden weiterhin tagen

02.02.2016

Wesley R. Bricker, stellvertretender Leiter der Abteilung Rechnungslegung der US-amerikanischen Wertpapier- und Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission, SEC) sprach beim 43. Annual Securities Regulation Institute über die Umsetzung des neuen Standards zur Erlöserfassung.

Bricker hielt fest, dass die Beratungsgruppe zum Übergang in Bezug auf Erlöserfassung (Transition Resource Group for Revenue Recognition, TRG) weiterhin von der SEC unterstützt wird, weil sie darin einen Mechanismus für die einheitlichere Anwendung des neuen Erlöserfassungsstandards sieht. Während der IASB sich aus der TRG zurückgezogen hat, weil er der Ansicht ist, dass die Anwender wissen müssen, dass sie ihren Umsetzungsprozess mit dem Vertrauen fortsetzen können, dass IFRS 15 keinen weiteren Änderungen unterworfen sein wird, wird sich der FASB weiterhin Umsetzungsfragen annehmen und hat für 2016 drei TRG-Sitzungen anberaumt. Bricker wies darauf hin, dass der Stab der SEC an den TRG-Sitzungen teilnimmt und deren Erörterungen als Grundlage nutzen wird, um die Sachgerechtigkeit der Umsetzung der Erlöserfassungsvorschriften durch inländische und ausländische Anwender zu beurteilen.

Unsere US-amerikanischen Kollegen haben einen Accounting Journal Entry zu den Aussagen von Bricker verfasst. Seine Rede an sich ist nicht öffentlich verfügbar.

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'Auswirkungen des Niedrigzinsumfelds auf die Finanzberichterstattung'

02.02.2016

Am 27. Januar 2016 ernannte die WHU – Otto Beisheim School of Management Prof. Dr. Andreas Barckow, den Präsidenten des DRSC, zum Honorarprofessor. In seiner Antrittsvorlesung widmete er sich den Auswirkungen des Niedrigzinsumfelds auf die Finanzberichterstattung.

Die Folien zu seiner in englischer Sprache gehaltenen Vorlesung hat uns Prof. Barckow freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Sie können sie sich hier herunterladen. Die WHU hat anlässlich der Ernennung eine Presseerklärung auf ihrer Internetseite veröffentlicht.

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