Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen einen bedarfsgerechteren Service bereitstellen zu können. Indem Sie ohne Veränderungen Ihrer Standard-Browser-Einstellung weiterhin diese Seite besuchen, erklären Sie sich mit unserer Verwendung von Cookies einverstanden. Möchten Sie mehr Informationen zu den von uns verwendeten Cookies erhalten und erfahren, wie Sie den Einsatz unserer Cookies unterbinden können, lesen Sie bitte unsere Cookie Notice.
Sie können die volle Funktionalität unserer Seite mit Ihrem Browser nicht nutzen, weil Sie entweder eine alte Version von Internet Explorer verwenden oder der Kompatilitätsmodus eingeschaltet ist. Bitte prüfen Sie, ob der Kompatibilitätsmodus ausgeschaltet ist, nutzen Sie eine Version ab IE 9.0, oder verwenden Sie einen anderen Browser wie bspw. Google Chrome oder Mozilla Firefox.

Nachrichten

Erste Sitzung des neuen Rechnungslegungsausschusses in Japan

17.12.2014

Am 15. Dezember 2014 ist der neu eingerichtete Rechnungslegungsausschuss des japanischen Rats für die handelsrechtliche Bilanzierung (Business Accounting Council of Japan, BAC) zu seiner ersten Sitzung zusammengekommen. Aufgabe des Ausschusses sind die Erörterung von Rechnungslegungsfragen zur Förderung der stärkeren Anwendung der IFRS in Japan und die Stärkung der Stimme Japans bei der künftigen Entwicklung der IFRS.

Die erste Sitzung war der Beurteilung der gegenwärtigen Situation in Bezug auf die Anwendung der IFRS in Japan und der Erörterung der entsprechenden Aktivitäten beim japanischen Standardsetzer ASBJ und an den japanischen Börsen gewidmet. Während der Sitzung wurden keine Entscheidungen gefällt und die künftige Ausrichtung der Aktivitäten des Ausschusses trat nicht klar hervor. Während der Sitzung bestätigte der Vertreter der japanischen Finanzmarktaufsicht (Financial Services Agency of Japan, FSA) jedoch die Absicht, die Anwendung der IFRS in Japan auszuweiten. Er wiederholte die Unterstützung der FSA für den gegenwärtigen Kurs der Förderung der freiwilligen IFRS-Anwendung (auch von einer Entscheidung des japanischen Kabinetts gestützt) und merkte an, dass die japanischen Rechnungslegungsstandards ein Thema für weitere Diskussionen sein könnten.

Weitere Informationen zur Sitzung einschließlich der Sitzungsunterlagen finden Sie auf der Internetseite der FSA (nur in japanischer Sprache).

Kommuniqué von der jüngsten gemeinsamen Sitzung der Standardsetzer aus China, Japan und Korea

17.12.2014

Im Nachgang einer gemeinsamen Sitzung der Standardsetzer von China, Japan und Südkorea, die am 23. November 2014 in Shenzhen stattfand, wurde ein gemeinsames Kommuniqué veröffentlicht.

An der Sitzung nahmen Vertreter des chinesischen Standardsetzers China Accounting Standard Committee (CASC), des japanischen Standardsetzers Accounting Standards Board of Japan (ASBJ), des koreanischen Standardsetzers Korea Accounting Standards Board (KASB) und des International Accounting Standards Board (IASB) teil. Außerdem waren Gäste aus Hongkong und Macao sowie eine Reihe anderer Teilnehmer zugegen.

Bei der Sitzung wurden die laufenden großen Projekte des IASB sowie Standardsetzungsaktivitäten in den einzelnen vertretenen Rechtskreisen erörtert. Thema waren auch künftige Initiativen der Gruppe der Standardsetzer des asiatisch-pazifischen Raums (Asian-Oceanian Standard Setters Group, AOSSG). Die Vertreter der Standardsetzer kamen als Ergebnis der Sitzung wie folgt überein:

  1. Man wird weiter die großen laufenden Projekte des IASB bspw. zum Rahmenkonzept, zu Versicherungsverträgen und zu Leasingverhältnissen verfolgen und sieht sich weiterhin dazu verpflichtet, zu einem einzigen Satz hochwertiger globaler Finanzberichterstattungsstandards beizutragen.
  2. Man beabsichtigt, eine führende Rolle unter den Standardsetzern im asiatisch-pazifischen Raum bei der Entwicklung der künftigen Strategie der AOSSG zu spielen.
  3. Man will die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den drei Ländern in Bezug auf die kommende Überprüfung der Führungsstruktur der IFRS-Stiftung verbessern, um so die Einbindung in den IFRS-Standardsetzungsprozess zu stärken.

Die nächste gemeinsame Sitzung der drei Standardsetzer soll am 23. November 2014 in Korea stattfinden.

Auf der Internetseite des ASBJ finden Sie das vollständige Kommuniqué in englischer Sprache.

Zusammenfassung der jüngsten Telefonkonferenz der ITCG

16.12.2014

Die neu gegründete Beratungsgruppe für die IFRS-Taxonomie des IASB (IFRS Taxonomy Consultative Group, ITCG) hat am 11. Dezember 2014 eine Telefonkonferenz abgehalten. Der IASB stellt jetzt auf seiner Internetseite eine Zusammenfassung der Diskussionen bei dieser Sitzung zur Verfügung.

Die folgenden Themen wurden erörtert:

  • Praxisergänzungen
    Die Mitglieder erörterten den Vorschlag des Stabs, dass der IASB Praxisergänzungen absegnen sollte. Insbesondere ging es um den Nutzen von Praxisergänzungen und die Frage, ob eine Genehmigung durch den IASB die Gefahr der Wahrnehmung als verbindlich berge.
  • Überprüfung von Inhalten
    Die Mitglieder sprachen über die Inhalte und die zeitliche Planung der Überprüfung der der dritten Ergänzung der IFRS Taxonomie 2014. Außerdem wurde der demnächst erwartete Entwurf zu Änderungen an IAS 7 im Rahmen der Angabeninitiative erörtert. Der Entwurf wird der erste sein, der auch vorgeschlagene Änderungen an der IFRS-Taxonomie enthält, die die Auswirkungen der vorgeschlagenen Änderungen widerspiegeln würden.
  • Ausstehende Sachverhalte von der Sitzung im Oktober
    Der Stab informierte die Gruppe über Fortschritte bei den Sachverhalten, die bei der Sitzung im Oktober 2014 nicht abgeschlossen wurden. Die Mitglieder diskutierten diese Sachverhalte nicht weiter. 

Zugang zur vollständigen Zusammenfassung in englischer Sprache haben Sie auf der Internetseite des IASB.

'Gute Vorsätze fürs Neue Jahr'

16.12.2014

Zum Ausklang des Jahres blickt Robert Bruce, der Kolumnist unserer englischsprachigen Mutterseite, auf die IFRS-Anwendung weltweit und fragt sich, was 2015 zu erwarten sein wird.

Bruce spannt den Bogen von der Rede des stellvertretende Vorsitzenden des IASB, Ian Mackintosh, der im November gesagt hatte, dass sich der Reifeprozess der IFRS langsam dem Ende zu neige, über die Reden des Vorsitzenden der Treuhänder der IFRS-Stiftung, Michel Prada, in Japan, China und und Korea, wo er zur möglichst vollständigen Übernahme der IFRS ermutig hatte, bis zu den Ausführungen von Jim Schnurr, dem Leiter der Abteilung Rechnungslegung der US-amerikanischen Wertpapier- und Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission, SEC) Anfang des Monats. Bruce kommt zu dem Schluss, dass die Welt der Rechnungslegung in Bewegung ist und die Übernahme der IFRS schon in vielen Bereichen weiter sei als gedacht. Er spricht von langsamem, aber ermutigenden, Fortschritt.

Zur neuesten Kolumne von Robert Bruces in englischer Sprache gelangen Sie hier.

Paneuropäische Studie zur Verwendung von Finanzinformationen - Fristverlängerung

16.12.2014

Die Europäische Beratungsgruppe zur Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) und das schottische Institut der Wirtschaftsprüfer (Institute of Chartered Accountants in Scotland, ICAS) suchen für eine Studie zur Verwendung von Finanzinformationen durch Kapitalgeber Nutzer von Abschlüssen, die Anlageentscheidungen treffen. Die Teilnahmefrist wurde jetzt bis Ende Februar 2015 verlängert.

Im Dezember 2013 haben EFRAG und ICAS die Ergebnisse einer Literaturanalyse zur Verwendung von Finanzinformationen durch Kapitalgeber veröffentlicht. Eine der Schlussfolgerungen der Analyse war, dass wenig direkte Hinweise dazu vrliegen, wie Abschlüsse durch die großen Kapitalgeber genutzt werden. Deshalb haben EFRAG und ICAS beschlossen, eine empirische Untersuchung zur Verwendung von Finanzinformationen durch professionelle Anleger zu fördern. Die Ergebnisse der Studie sollen in die Diskussion zum Rahmenkonzept des IASB einfließen, indem ein Bild der Meinung professioneller Anwender zu Finanzinformationen gezeichnet wird. Für die Untersuchung suchen EFRAG und ICAS Abschlussadressaten, die entweder gegenwärtig als Analysten der Käuferseite oder Fondsmanager arbeiten bzw. jüngst in diesem Bereich gearbeitet haben oder die auf andere Art und Weise Erfahrungen mit Anlageentscheidungen haben. Die Teilnahmefrist wurde jetzt bis Ende Februar 2015 verlängert.

Weiterführende Informationen finden Sie in der Presseerklärung auf der Internetseite von EFRAG.

Ergebnisse Dezembersitzungen der Fachausschüsse des DRSC

16.12.2014

Vom 1. bis 2. Dezember haben die Fachausschüsse des DRSC zum Teil gemeinsam in Berlin getagt. Das DRSC hat einen Ergebnisbericht von den Sitzungen zur Verfügung gestellt.

Besprochen wurden die folgenden Sachverhalte:

Folgende Dokumente stehen Ihnen jetzt auf der Internetseite des DRSC zur Verfügung:

Mitschnitte von den Sitzungen wurde bereits am 5. Dezember 2014 zur Verfügung gestellt.

Entwurf einer EFRAG-Stellungnahme zum IASB-Entwurf zu Änderungen an IFRS 2

16.12.2014

Die Europäische Beratungsgruppe zur Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat den Entwurf einer Stellungnahme gegenüber dem IASB zu dessen Entwurf vorgeschlagener Änderungen an IFRS 2, die der Klarstellung der Klassifizierung und Bewertung von Geschäftsvorfällen mit anteilsbasierter Vergütung gelten, veröffentlicht.

Im Entwurf ED/2014/5 Klassifizierung und Bewertung von Geschäftsvorfällen mit anteilsbasierter Vergütung werden die folgenden Sachverhalte erwogen:

  • Bilanzierung in bar erfüllter anteilsbasierter Vergütungen, die eine Leistungsbedingung beinhalten;
  • Klassifizierung anteilsbasierter Vergütungen, die ohne Steuereinbehalt erfüllt werden; und
  • Bilanzierung von Modifizierungen von anteilsbasierten Vergütungstransaktionen von erfüllt in bar zu erfüllt in Eigenkapitaltiteln.

Im Stellungnahmeentwurf stimmt EFRAG allgemein der Analyse der Sachverhalte durch den IASB zu und unterstützt die vorgeschlagenen Änderungen. Allerdings ist EFRAG der Meinung, dass in Bezug auf den zweiten Sachverhalt die vorgeschlagene Klassifizierung den wirtschaftlichen Gehalt widerspeigelt, sodass eine Behandlung als Ausnahme überflüssig ist.

Generell zeigt sich EFRAG besorgt, dass die Einzeladressierung von mehr und mehr spezifischen Bedingungen verschiedener anteilsbasierter Vergütungspläne zu immer komplexeren Vorschriften in IFRS 2 führt. EFRAG ist der Meinung, dass der IASB eine allgemeinere Überprüfung von IFRS 2 in Erwägung ziehen sollte, in deren Rahmen Umsetzungsfragen prinzipienbasiert angegangen werden können.

Zum Stellungnahmeentwurf auf der Internetseite von EFRAG gelangen Sie hier. Kommentare werden bis zum 30. Januar 2015 erbeten.

Überarbeiteter Swiss GAAP FER 21 verabschiedet, Außerkraftsetzung von Swiss GAAP FER 14 beschlossen

16.12.2014

Auf der 65. Sitzung der Fachkommission der Swiss GAAP FER wurden die Anpassungen und Ergänzungen von Swiss GAAP FER 21 'Rechnungslegung für gemeinnützige Nonprofit-Organisationen' verabschiedet und die Außerkraftsetzung von Swiss GAAP FER 14 'Konzernrechnung von Versicherungsunternehmen' beraten und beschlossen.

Die Fachkommission hat den Standard Swiss GAAP FER 21 in einer von der Vernehmlassung weitgehend unveränderten Form verabschiedet. Die überarbeitete Fachempfehlung zur Rechnungslegung für gemeinnützige Nonprofit-Organisationen tritt per 1. Januar 2016 in Kraft, wobei eine frühzeitige Anwendung erlaubt ist.

Die Fachkommission hat außerdem beschlossen, Swiss GAAP FER 14 außer Kraft zu setzen, weil der Standard als in materieller Hinsicht nicht mehr auf einem aktuellen Stand angesehen wird und der Versuch einer zwischenzeitlichen Überarbeitung nicht erfolgreich war. ußerdem passe er in konzeptioneller Hinsicht nicht mehr in das heutige Bild der Swiss GAAP FER. Der Fachausschuss wurde von der Fachkommission beauftragt, im Nachgang des Grundsatzbeschlusses mit den betroffenen Anwendern und der FINMA eine geeignete Übergangsfrist zu koordinieren.

Auf der Internetseite der Stiftung für Fachempfehlungen zur Rechnungslegung steht Ihnen eine Medienmitteilung zu den Ergebnissen der Sitzung zur Verfügung.

EFRAG ernennt sechs neue TEG-Mitglieder im Rahmen der neuen EFRAG-Struktur

15.12.2014

Der Board der Europäischen Beratungsgruppe zur Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat die Ernennung von sechs neuen Mitgliedern des Fachexpertenausschusses (Technical Experts Group, TEG) bekanntgegeben. Die Neuberufungen sind das Ergebnis der neuer EFRAG-Struktur und der Tatsache, dass drei bisherige Mitglieder von TEG das Gremium verlassen.

Nach der neuen EFRAG-Struktur hat TEG maximal 16 Mitglieder, von denen zumindest vier von den Standardsetzern von Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien nominiert werden. Die neue Rolle von TEG besteht darin, den neuen EFRAG-Board, der für alle Positionen von EFRAG verantwortlich zeichnet, fachlich zu beraten.

Die Vertreter der Standardsetzer sollen einen direkte Verbindung zu den Standardsetzern in vier großen Ländern Europas schaffen und einen Zugang zu den Meinungen von deren Anwendern bieten. Bis jetzt wurden Anthony Appleton (FRC, Großbritannien), Tommaso Fabi (OIC, Italien) und Dr. Sven Morich (DRSC, Deutschland) berufen.

Die anderen drei neuberufenen Mitglieder (Prof. Dr. Günther Gebhardt (Deutschland), Phil Aspin (Großbritannien) und Geert Ewalts (Niederlande)) ersetzen drei TEG-Mitglieder, die das Gremium verlassen haben oder in Kürze verlassen werden. Unter ihnen befindet sich auch Deloitte-Partner Prof. Dr. Andreas Barckow, der zum künftigen Präsidenten des DRSC berufen wurde.

Weitere Details entnehmen Sie bitte der englischsprachigen Presseerklärung auf der Internetseite von EFRAG.

Wir nehmen Stellung zu den vorgeschlagenen Änderungen in Bezug auf den Ansatz latenter Steueransprüche für unrealisierte Verluste

15.12.2014

Das IFRS Global Office von Deloitte hat beim IASB eine Stellungnahme zu dessen Entwurf ED/2014/3 'Ansatz latenter Steueransprüche für unrealisierte Verluste (Vorgeschlagene Änderungen an IAS 12)' eingereicht.

Die vom IASB vorgeschlagenen Änderungen gelten der Klarstellung der folgenden Sachverhalte:

  • Nicht realisierte Verluste bei schuldrechtlichen Instrumenten, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, deren steuerliche Basis aber die Anschaffungskosten sind, führen zu abzugsfähigen temporären Differenzen. Dies gilt unabhängig davon, ob der Halter erwartet, den Buchwert des Vermögenswerts dadurch wiederzuerlangen, dass er diesen bis zur Fälligkeit hält und sämtliche vertraglichen Zahlungen vereinnahmt, oder ob er ihn zu veräußern beabsichtigt.
  • Der Buchwert eines Vermögenswerts stellt nicht die Obergrenze für die Schätzung wahrscheinlicher, zukünftig zu versteuernder Gewinne dar.
  • Bei der Schätzung zukünftig zu versteuernder Gewinne sind Steuerabzüge aus der Umkehrung abzugsfähiger temporärer Differenzen herauszurechnen.
  • Ein Unternehmen hat einen latenten Steueranspruch in Kombination mit anderen latenten Steueransprüchen zu beurteilen. Wenn das Steuerrecht die Realisierung steuerlicher Verluste beschränkt, hat ein Unternehmen einen latenten Steueranspruch in Kombination mit anderen latenten Steueransprüchen der gleichen (zulässigen) Art zu beurteilen.

Generell stimmen wir den vorgeschlagenen Änderungen zu. Allerdings schlagen wir einige Formulierungsänderungen zwecks besserer Klarstellung vor.

Sie können sich unsere englischsprachige Stellungnahme hier herunterladen.

Correction list for hyphenation

These words serve as exceptions. Once entered, they are only hyphenated at the specified hyphenation points. Each word should be on a separate line.