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Nachrichten

EFRAG - Sitzung Image

Nächste Sitzung des EFRAG-Boards

14.07.2016

Der EFRAG-Board wird am 19. Juli 2016 zu seiner nächsten Sitzung zusammenkommen. Eine Tagesordnung wurde jetzt zur Verfügung gestellt.

Der Board wird folgende Themen besprechen:

  • Leasingverhältnisse
  • Versicherungsverträge
  • Rahmenkonzept - Bewertung
  • Proaktive Agenda: Geschäfts- oder Firmenwerte
  • Agendakonsultation des IASB

Die vollständige Tagesordnung und die Möglichkeit zur Registrierung als Beobachter finden Sie in der Presseerklärung auf der Internetseite von EFRAG.

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Neuer Vorsitzender des Überwachungsgremiums der IFRS-Stiftung

14.07.2016

Das Überwachungsgremium (Monitoring Board, MB), dass die Arbeit der IFRS-Stiftung überwacht, hat bekanntgegeben, dass Masamichi Kono von seiner Rolle als Vorsitzender des MB zurückgetreten ist.

Ryozo Himino, Vizeminister für internationale Angelegenheiten bei der japanischen Finanzmarktaufsicht (Financial Services Agency of Japan, FSA), wurde vom MB zum Vorsitzenden für die verbleibende Amtszeit von Kono bis Februar 2017 gewählt.

Eine englischsprachige Presseerklärung dieses Inhalts findet sich auf der Internetseite der IOSCO. 

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Hoogervorst, Watchman, Nooteboom im EU-Parlament zu IFRS 9 gehört

13.07.2016

Der monatliche Sitzungsabschnitt zur Überprüfung von delegierten Rechtsakten und Durchführungsmaßnahmen des Ausschusses für Wirtschaft und Währung des EU-Parlaments (ECON) heute war IFRS 9 gewidmet. Als Experten wurden der IASB-Vorsitzende Hans Hoogervorst, der TEG-Vorsitzenden und EFRAG-CEO Andrew Watchman und Erik Nooteboom, Generaldirektion Finanzstabilität, Finanzdienstleistungen und Kapitalmarktunion (FISMA) der EU-Kommission, gehört.

Jeder der Experten hielt zunächst eine Eröffnungsansprache.

Hoogervorst wies auf das Modell der erwarteten Verluste als das wesentliche Merkmal des neuen Standards zu Finanzinstrumenten hin. Er erklärte, dass dies zu einer zeitnäheren und fortlaufenden  Erfassung von Verlusten führe und daher großer Ausschläge zu einem späteren Zeitpunkt vermeide. Er gab der Überzeugung Ausdruck, dass IFRS 9 zum wirtschaftlichen Wachstum beitragen werde. Hoogervorst äußerte sich auch zu den unterschiedlichen Zeitpunkten des Inkrafttretens von IFRS 9 und dem neuen Standard zur Versicherungsbilanzierung. Er hielt fest, dass reine Versicherer die Anwendung von IFRS 9 aufschieben könnten, während gemischte Konzerne die Option hätten, Anpassungen am Betriebsergebnis vorzunehmen. Er erklärte, dass der IASB vermeiden wolle, dass innerhalb eines Unternehmens zwei unterschiedliche Standards angewendet werden, da dies für Anleger zu verwirrend wäre.

Watchman bestätigte die EFRAG-Übernahmeempfehlung für IFRS 9 und hielt fest, dass die Erfüllung der Übernahmebedingung  immer die Überschreitung eines Schwellenwerts darstelle und nicht bedeute, dass EFRAG allen Aspekten des Standards zustimme. Er verwies auch auf die Tatsache, dass die Übernahmeempfehlung eine qualitative Auswirkungsanalyse beinhalte; für eine quantitative Analyse gäbe es bis jetzt noch nicht ausreichend Daten. Watchman hielt fest, dass die EFRAG-Übernahmeempfehlung der Bedingung unterliege, dass der IASB den Sachverhalt der unterschiedlichen Zeitpunkte des Inkrafttretens von IFRS 9 und dem neuen Standard zu Versicherungen löse.  Er hielt allerdings fest, dass der IASB an einer Lösung arbeite, bei der die meisten (allerdings nicht alle) der Anregungen von EFRAG berücksichtigt würden.

Nooteboom betonte die bedeutenden Verbesserungen, die IFRS 9 im Vergleich zu IAS 39 bringen würde und verwies auf die positive RAR-Abstimmung am 27. Juni 2016. Auch er ging auf die unterschiedlichen Zeitpunkte des Inkrafttretens von IFRS 9 und dem neuen Standard zu Versicherungsverträgen ein und hielt fest, dass die EU-Kommission gegenwärtig Daten zu der Aussage zusammentrage, dass Konzerne, in denen Banken und Versicherungen zusammengefasst sind, Wettbewerbsnachteile aufgrund der Tatsache hätten, dass die Aufschuboption nicht unterhalb der Konzernebene zur Verfügung stehen soll. Der Kommission würde sich hierzu eine Meinung bilden, und wenn sich herausstellte, dass diese Aussagen wahr wären, würde man auf EU-Ebene handeln und eine ergänzende EU-Lösung finden.

Die Fragen der EU-Mitglieder waren zum größten Teil maßvoll im Ton und sehr lösungsorientiert. Sie fragten insbesondere nach der Aussage, dass mit IFRS 9 eine stärkere Bewertung zum beizulegenden Zeitwert eingeführt würde, was viele von ihnen mit einem größeren Risiko der Prozyklizität verbinden, den Auswirkungen auf langfristiges Anlageverhalten, besseren Auswirkungsanalysen und der Komplexität des Standards.

Die Experten erwiderten, dass die leicht unterschiedliche Klassifizierung in IFRS 9 im Vergleich zu IAS 39 dazu führen könne, dass mehr Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert bewertet würden; dies sei aber kein Paradigmenwechsel und hinge im Wesentlichen vom Geschäftsmodel des Unternehmens ab - einige Unternehmen, die IFRS 9 vorzeitig anwenden, hätten sogar berichtet, dass sie weniger Vermögenswerte als bisher zum beizulegenden Zeitwert bewerten würden. Hinsichtlich langfristige Anlagetätigkeit wurden zwei Punkte festgehalten: (1) selbst langfristig orientierte Anleger würden Wahrheiten zum sich ereignenden Zeitpunkt sehen wollen und (2) IFRS 9 würde nicht mehr Volatilität bringen, vielmehr würde diese über die Zeit verteilt, sodass Volatilitätsausschläge wie während der Finanzmarktkrise vermieden würden. Alle Parteien waren sich einig, dass quantitative Auswirkungsanalysen vor der Umsetzung eines Standards unmöglich seien. Sie gaben jedoch alle an, dass sie die Auswirkungen der IFRS 9-Übernahme sorgfältig im Auge behalten und wenn nötig (re)agieren würden. Zur Komplexität schließlich machten die Experten zwei Aussagen: (1) Komplexität im Standard sei tatsächlich in einige Bereich reduziert worden, und da, wo sie sich erhöht habe (Wertminderung), sei dies wohl gerecht fertigt, und (2) die Komplexität entstamme den abgebildeten Transaktionen und der wirtschaftlichen Realität, nicht der Standardsetzung. Watchman zitierte Albert Einstein: Mache die Dinge so einfach wie möglich – aber nicht einfacher."

Eine Aufzeichnung der Sitzung ist bereits hier auf der Internetseite des EU-Parlaments verfügbar (Sitzungsteil beginnt um 11:29:00h). Wie immer haben Sie die Möglichkeit, der Sitzung in deutscher Simultanübersetzung zuzuhören.

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Zwei inoffizielle Arbeitspapiere zum öffentlichen Interesse in Europa und zu tatsächlichen Verhältnissen

13.07.2016

Für die Sitzung des Regelungsausschusses für Rechnungslegung (RAR) am 27. Juni 2016 haben die Dienststellen der EU-Kommission zwei inoffizielle Arbeitspapiere erstellt, die die Bedeutung der Kriterien "öffentliches Interesse der EU" und "ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild" und deren jeweilige Relevanz für den Übernahmeprozess adressieren.

Im Arbeitspapier zum öffentlichen Interesse in der EU wird festgehalten, dass weder in der EU-Gesetzgebung noch in der fallbasierten Rechtsprechung des europäischen Gerichtshofs eine Definition dieses Kriteriums im Zusammenhang mit der IAS-Verordnung zur Verfügung gestellt wird. Daher ergibt sich eine gewisse Flexibilität in der Praxis. Im Arbeitspapier wird geschlussfolgert, dass die Beurteilung, ob ein Standard dem öffentlichen Interesse in der EU dient, zwar Finanzstabilität, wirtschaftliche Entwicklung in der EU, Wettbewerbsbedingungen europäischer Unternehmen, und verbesserte Werthaltigkeit in der EU berücksichtigen sollte, dass diese Liste aber durchaus nicht abschließend sei. Im Zusammenhang mit dem Übernahmeprozess von internationalen Rechnungslegungsstandards sollte daher fallweise entschieden werden, auf welchen dieser Elemente das Augenmerk von EFRAG liegen sollte und ob ggf. andere Faktoren (wie beispielsweise langfristige Anlagetätigkeit) berücksichtigt werden sollten.

Im Arbeitspapier zum Kriterium des den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes wird festgehalten, dass in der EU-Gesetzgebung keine Definition dieses Begriffes zur Verfügung gestellt wird, dass aber der europäische Gerichtshof dieses Prinzip in seiner fallbasierten Rechtsprechung überprüft hat und dieses als "das grundlegende Prinzip" und "oberstes Ziel" der Bilanzierungsrichtlinie identifiziert hat. Daher wird in dem Arbeitspapier der Schluss gezogen, dass vernünftigerweise angenommen werden kann, dass das Prinzip der den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes als das übergreifende Prinzip angesehen werden kann. Die Vorherrschaft dieses Prinzips bedeutet, dass in Ausnahmefällen von anderen allgemeinen Prinzipien abzuweichen ist, um ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild von Vermögenswerten und Schulden zu liefern.

Die beiden inoffiziellen Arbeitspapiere stehen Ihnen in englischer Sprache auf der Internetseite der EU-Kommission zur Verfügung:

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Neue Ausgabe des 'Investor Update'

13.07.2016

Der IASB hat die neueste Ausgabe der Publikationsreihe herausgegeben, die darauf abzielt, Investoren auf leicht zugängliche Art und Weise über Änderungen in den International Financial Reporting Standards auf dem Laufenden zu halten und ihnen zu zeigen, wie diese Änderungen sich auf ihre tägliche Arbeit auswirken können.

In der zehnten Ausgabe sind folgende Themen enthalten:

  • Sichtweisen von Barbara Cohen, Leiterin European Credit Research bei BNP Paribas Investment Partners;
  • Wesentliches und alternative Finanzkennzahlen,
  • Laufende Projekte, bei denen um Rückmeldungen der Anleger gebeten wird und
  • Überblick über verfügbare Materilaien und aktuelle Termine.

Die neueste Ausgabe der Investor Updates steht Ihnen hier auf der Internetseite des IASB zur Verfügung.

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DRSC-Quartalsbericht zum zweiten Quartal 2016 mit Beitrag über den zunehmenden Umfang der Finanzberichterstattung

13.07.2016

Der Bericht des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) zum 2. Quartal 2016, der in strukturierter Form über aktuelle Aktivitäten des IASB/IFRSIC, anderer Organisationen wie insbesondere EFRAG sowie des DRSC und seiner Fachgremien informiert, steht jetzt auf der Internetseite des DRSC zur Verfügung.

Der kommentierende Beitrag stammt diesmal von Dr. Nikolaus Starbatty, Mitglied des IFRS-Fachausschusses des DRSC. Sein Kommentar trägt den Titel "Wer sieht den Wald ?".

Zugang zum Quartalsbericht auf der Internetseite des DRSC haben Sie hier.

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FEE-Vorschlag für die öffentliche länderspezifische Berichterstattung über Steuerinformationen

12.07.2016

Da es gegenwärtig viele europäische und internationale Initiativen gibt, die eine öffentliche länderspezifische Berichterstattung relevanter Steuerinformationen für multinationale Unternehmen vorschlagen, hat der europäische Wirtschaftsprüferverband (Fédération des Experts Comptables Européens, FEE) eine Vorlage entwickelt, in der die grundlegenden Informationen dargelegt werden, die diese Unternehmen anzugeben haben, wenn sie einen länderspezifischen Bericht erstellen.

Die vorgeschlagene Berichtsvorlage zielt darauf ab, dass Unternehmen entscheidungsnützliche Informationen, die von den Adressaten gefordert werden, angeben, während gleichzeitig die Erstellungskosten und das Risiko, wirtschaftlich sensible Daten anzugeben, möglichst gering gehalten werden.

Sie können sich die Publikation Public Country-by-Country Reporting: A template for disclosing corporate tax information von der Internetseite von FEE herunterladen.

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Mitschriften von der IASB-Sitzung im Juni 2016

11.07.2016

Der IASB hat am 20. bis 22. Juni 2016 in seinen Räumen in London getagt. Wir haben für Sie die Mitschriften von Deloitte-Beobachtern bei dieser Sitzung übersetzt.

Am Montag, dem 20. Juni wurde der FASB dem IASB per Videoverbindung zugeschaltet, um eine gemeinsame Unterrichtseinheit zur Wertminderung von Geschäfts- oder Firmenwerten abzuhalten - die ersten gemeinsame Sitzung seit September 2015. Schwerpunkt der Sitzung waren die jeweiligen Arbeiten zu Unternehmenszusammenschlüssen, die sich aus den jeweils durchgeführten Überprüfungen der Standards nach der Einführung ergeben haben. Die Diskussionen waren eher allgemein, aber beide Boards geben der Arbeit an den Werthaltigkeitsprüfungen Vorrang. Man wird die Projekte gegenseitig im Auge behalten.

Am Mittwoch, den 22. Juni erörterte der IASB drei Themen. Man setzte die Erörterung der Rückmeldungen zum Rahmenkonzeptentwurf fort und legte dabei den Schwerpunkt auf das Betriebsergebnis und das sonstige Ergebnis. Die Entscheidungen bei dieser Sitzung sollten dazu führen, dass die Formulierungen in den Abschnitten zum Betriebsergebnis und zum sonstigen Ergebnis weniger vorschreibend ausfallen werden als im Entwurf vorgesehen.

Der Board hat auch einige Sachverhalte erörtert und verabschiedet, die während der endgültigen Formulierung des Versicherungsstandards aufgekommen sind. Da sie dem Board wieder vorgestellt wurden, nachdem dieser bereits seine Erlaubnis gegeben hat, einen endgültigen Entwurf des Standards zwecks Überprüfung zu erarbeiten, werden sie Restanten genannt. Von besonderer Bedeutung ist die Zielsetzung hinter dem Aggregierungsgrad, der anzuwenden ist, wenn die vertragliche Dienstleistungsmarge bestimmt wird.

Der Board erwog und unterstützte eine Empfehlung des IFRS Interpretations Committee, eine geringfügige Änderung an IAS 12  Ertragsteuern vorzunehmen.

Der Vorsitzende schloss die Sitzung, indem er festhielt, dass dies die letzte Sitzung für Ian Mackintosh und Patrick Finnegan gewesen sei, und dankte beiden für ihren Beitrag zur Arbeit des IASB.

Detailliertere Zusammenfassungen der einzelnen Sitzungsteile finden sie hier.

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Ergebnisse der 50. Sitzung des IFRS-Fachausschusses des DRSC

11.07.2016

Der IFRS-Fachausschuss des DRSC hat am 22. und 23. Juni 2016 in Berlin getagt. Der Ergebnisbericht von dieser Sitzung steht jetzt zur Verfügung.

Während seiner 50. Sitzung hat der Ausschuss folgende Themen besprochen:

Den Ergebnisbericht der Sitzung nebst aktualisiertem Arbeitsprogramm finden Sie auf der Internetseite des DRSC. Die Mitschnitte der einzelnen Sitzungsteile wurden bereits am 24. Juni 2016 zur Verfügung gestellt.

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29. Mitgliederversammlung des DRSC

11.07.2016

Am 5. Juli 2016 kamen die Mitglieder des DRSC zu ihrer 29. Mitgliederversammlung in Berlin zusammen.

Auf der Internetseite des DRSC steht ein kurzer Bericht von der Versammlung, bei der es auch einen Vortrag der ehemaligen DRSC-Präsidentin und jetzigen IFASS-Vorsitzenden Dr. Liesel Knorr gab, zur Verfügung.

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