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Nachrichten

Tagesordnung für die erste Sitzung der Beratungsgruppe zum Übergang in Bezug auf Wertminderung von Finanzinstrumenten

02.04.2015

Für die anstehende erste Sitzung der Beratungsgruppe des IASB zum Übergang in Bezug auf die Wertminderung von Finanzinstrumenten (Transition Resource Group for Impairment of Financial Instruments, ITG), die am 22. April 2015 in London stattfindet, wurde eine Tagesordnung mit den zu erörternden Themen bekanntgegeben.

Die Beratungsgruppe wurde vom IASB eingerichtet, um Probleme, die sich beim Übergang auf die neuen Wertminderungsvorschriften in IFRS 9 Finanzinstrumente ergeben können, rasch identifizieren und klären zu können, und um ein Forum zu bieten, in dem Anwender sich darüber informieren können, welche Sachverhalte sich bei anderen Unternehmen bei der Umsetzung des Standards ergeben haben. Die erste physische Sitzung der ITG sollte im vierten Quartal 2014 stattfinden, wurde aber durch eine Telefonkonferenz zu den Vorgehensweisen und zum Stand der Umsetzung ersetzt, da bis dahin noch keine angemessene Anzahl von substantiellen fachlichen Umsetzungsfragen eingegangen waren, die die Einreichungskriterien erfüllen.

Auf der Tagesordnung für die erste Sitzung der Gruppe finden sich die folgenden Themen:

Mittwoch, 22. April 2015
(9:30h-15:30h Londoner Zeit)

  • Einführende Bemerkungen
  • Maximal zu beachtende Periode bei der Bemessung erwarteter Kreditverluste
  • Vorhersagen künftiger wirtschaftlicher Verhältnisse
  • Kreditzusagen - Anwendungsbereich
  • Revolvierende Kreditzusagen
  • Beurteilung einer signifikanten Erhöhung des Ausfallrisikos bei garantierten Schuldinstrumenten
  • Bemessung erwarteter Kreditverluste für einen begebenen Finanzgarantievertrag
  • Erwartete Kreditverluste - Bemessungszeitpunkt
  • Bemessung von erwarteten Kreditverlusten im Hinblick auf einen modifizierten finanziellen Vermögenswert

Die Agendapapiere für diese Sitzung werden in Kürze auf der Internetseite des IASB zur Verfügung gestellt.

Zusammenfassung der Rückmeldungen zum EFRAG-Stellungnahmeentwurf zum Diskussionspapier zu Preisregulierung

02.04.2015

Die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat eine Zusammenfassung der Rückmeldungen zu ihrem im Oktober 2014 herausgegebenen Stellungnahmeentwurf zum Diskussionspapier zu Preisregulierung herausgegeben.

Am 17. September 2014 hatte der IASB ein Diskussionspapier zu Preisregulierung veröffentlicht. Der Zweck des Diskussionspapiers bestand in der Einholung von Rückmeldungen seitens der Adressaten, ob und unter welchen Bedingungen finanziellen Auswirkungen aus einer Preisregulierung in der Rechnungslegung begegnet werden sollte.

EFRAG hatte daraufhin am 27. Oktober 2014 einen Stellungnahmeentwurf veröffentlicht, dem am 16. Januar 2015 die endgültige Stellungnahme folgte. Insgesamt begrüßte EFRAG die Veröffentlichung des Diskussionspapiers als Ausgangsbasis für die weitere Erörterung des Themas. Inhaltlich war für EFRAG der wichtigste Punkt die Durchsetzbarkeit von Rechten und Verpflichtungen, weil erst diese dazu führen könne, dass die Auswirkungen von Preisregulierung in einem IFRS-Anschluss erfasst würden.

In dem jetzt veröffentlichten Bericht werden die auf den Stellungnahmeentwurf eingegangenen Rückmeldungen nach Themen gruppiert und der endgültigen Äußerung von EFRAG und einer Begründung für diese gegenübergestellt.

Sie können sich den englischsprachigen Bericht direkt von der Internetseite von EFRAG herunterladen.

Endgültige EFRAG-Stellungnahme zum IASB-Entwurf zu Änderungen an IFRS 2

02.04.2015

Die Europäische Beratungsgruppe zur Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat gegenüber dem IASB Stellung zu dessen Entwurf vorgeschlagener Änderungen an IFRS 2 genommen, die der Klarstellung der Klassifizierung und Bewertung von Geschäftsvorfällen mit anteilsbasierter Vergütung gelten.

Im Entwurf ED/2014/5 Klassifizierung und Bewertung von Geschäftsvorfällen mit anteilsbasierter Vergütung werden die folgenden Sachverhalte erwogen:

  • Bilanzierung in bar erfüllter anteilsbasierter Vergütungen, die eine Leistungsbedingung beinhalten;
  • Klassifizierung anteilsbasierter Vergütungen, die ohne Steuereinbehalt erfüllt werden; und
  • Bilanzierung von Modifizierungen von anteilsbasierten Vergütungstransaktionen von erfüllt in bar zu erfüllt in Eigenkapitaltiteln.

In der Stellungnahme stimmt EFRAG allgemein der Analyse der Sachverhalte durch den IASB zu und unterstützt die vorgeschlagenen Änderungen, wenngleich einige Verbesserungsvorschläge für die Formulierung gemacht werden.

Generell zeigt sich EFRAG besorgt, dass die Einzeladressierung von mehr und mehr spezifischen Bedingungen verschiedener anteilsbasierter Vergütungspläne zu immer komplexeren Vorschriften in IFRS 2 Anteilsbasierte Vergütung führt. EFRAG ist der Meinung, dass der IASB eine allgemeinere Überprüfung von IFRS 2 in Erwägung ziehen sollte, in deren Rahmen Umsetzungsfragen prinzipienbasiert angegangen werden können.

Zur englischsprachigen Stellungnahme auf der Internetseite von EFRAG gelangen Sie hier.

CDSB und WBCSD wollen Navigation der Nachhaltigkeitsberichterstattungslandschaft vereinfachen

02.04.2015

Der Rat für Standards zu Umweltangaben (Climate Disclosure Standards Board, CDSB) und der Weltwirtschaftsrat für nachhaltige Entwicklung (World Business Council for Sustainable Development, WBCSD) entwickeln gemeinsam ein Werkzeug und eine Datenbank, die Unternehmen helfen sollen, die unübersichtliche Landschaft der Nachhaltigkeitsberichterstattung zu verstehen und zu navigieren.

Da die Informationen, die Unternehmen in ihren Abschlüssen, Nachhaltigkeitsberichten oder integrierten berichten zur Verfügung stellen müssen, variieren und die Landschaft der Rahmenkonzepte, Regulierungsvorschriften, empfohlener Praxis, Standards und Leitlinien unübersichtlich und komplex ist, haben WBCSD und CDSB ein gemeinsames "Projekt zur Kartierung der Berichterstattungslandschaft" ins Leben gerufen. Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines internetbasierten Werkzeugs und einer Datenbank, die Unternehmen dabei helfen sollen, den Weg durch den Dschungel der Verlautbarungen zur Nachhaltigkeitsberichterstattung durch Unternehmen zu finden und zu beurteilen, welche Regelungen, Methoden oder Praxisschritte für sie relevant und einschlägig sind. WBCSD und CDSB hoffen, dass dies die Angabe von Nachhaltigkeitsinformationen durch Unternehmen verbessern und vereinheitlichen und zur Konvergenz der Berichterstattung beitragen wird. Eine erste Pilotversion der Datenbank soll Ende Herbst 2015 zur Verfügung stehen.

Weiterführende Informationen in englischer Sprache finden Sie auf der Internetseite des CDSB. WBCSD und CDSB suchen auch nach Informationen, die zur Entwicklung beitragen und am Pilotprogramm teilnehmen wollen.

Beratungsgruppe zum Übergang in Bezug auf Erlöserfassung setzt Erörterungen fort

01.04.2015

Die vierte Sitzung der gemeinsamen Beratungsgruppe zum Übergang in Bezug auf Erlöserfassung (Transition Resource Group for Revenue Recognition, TRG) fand am 30. März 2015 statt.

Es wurden die folgenden Themen erörtert:

  • Verteilung des Transaktionspreises bei Nachlässen und variablen Gegenleistungen
  • Wesentliche Rechte
  • An einen Kunden zu zahlende Gegenleistungen
  • Teilerfüllung von Leistungsverpflichtungen vor Identifizierung des Vertrags
  • Garantien
  • Bedeutende Finanzierungskomponenten
  • Ob Beiträge in den Anwendungsbereich fallen oder ausgeschlossen sind
  • Reihe von eindeutig abgrenzbaren Waren oder Dienstleistungen

Unsere US-Amerikanischen Kollegen haben einen englischsprachigen Snapshot erstellt, in dem sie die Erörterungen zu den einzelnen Punkte ausführlich zusammengefasst haben. Den Stand der Gesamterörterungen bis vor der Sitzung können Sie der Übersicht aller bisher behandelten Einreichungen oder noch zu behandelnden Einreichungen nebst Zusammenfassung, aktuellem Stand und Verknüpfung auf Agendapapiere auf der Internetseite des IASB entnehmen (Stand des Dokuments 25. März 2015).

In separater Sitzung am 1. April 2015 hat der FASB daneben außerdem entschieden, den Zeitpunkt des Inkrafttretens seines neuen Standards zur Erlöserfassung um ein Jahr aufzuschieben.

FASB entscheidet vorläufig, den Zeitpunkt des Inkrafttretens des neuen Standards zur Erlöserfassung aufzuschieben

01.04.2015

Bei seiner heutigen Sitzung hat der US-amerikanische Standardsetzer FASB vorläufig entschieden, den Zeitpunkt des Inkrafttretens seines mit IFRS 15 'Erlöse aus Verträgen mit Kunden' identischen Erlöserfassungsstandards um ein Jahr aufzuschieben.

Gleichzeitig hat der FASB auch voräufig entschieden, eine vorzeitige Anwendung durch US-amerikanische Unternehmen zuzulassen. Allerdings soll diese erlaubte vorzeitige Anwendung nur für Berichtsperioden gelten, die am oder nach dem ursprünglich festgelegten Zeitpunkt des Inkrafttretens beginnen. Die vorläufigen Entscheidungen sollen demnächst als Entwurf veröffentlicht und mit eine dreißigtägigen Kommentierungsfrist versehen werden.

Der IASB hat bisher noch nicht signalisiert, den Zeitpunkt des Inkrafttretens von IFRS 15 Erlöse aus Verträgen mit Kunden aufschieben zu wollen. Allerdings steht das Thema auf der Tagesordnung für die IASB-Sitzung im April.

Zu den vorläufigen Entscheidungen verweisen wir auf einen erläuternden Heads Up-Newsletter unserer amerikanischen Kollegen und auf die Internetseite mit vorläufigen Agendaentscheidungen des FASB.

EFRAG-Board wird den Entwurf einer Übernahmeempfehlung für IFRS 9 am 9. April erneut erörtern

01.04.2015

Der EFRAG-Board wird am 9. April 2015 eine Telefonkonferenz abhalten, bei der der Entwurf einer Übernahmeempfehlung für IFRS 9 'Finanzinstrumente' erneut erörtert werden soll. Ein erster Entwurf war zur Klärung von Detailfragen und zusätzlicher Aspekte an den Fachexpertenausschuss (Technical Experts Group, TEG) zurückgegeben worden.

Die Telefonkonferenz soll der Vorbereitung der Sitzung des Boards am 22. April 2015 dienen, bei der dann - wenn möglich - der Entwurf der Übernahmeempfehlung verabschiedet werden soll. Grundsätzlich steht der EFRAG-Board der Übernahme von IFRS 9 positiv gegenüber. In der jetzigen Fassung des Entwurfs heißt es:

Obwohl die Beurteilung von IFRS 9 dazu geführt hat, dass wir Bereiche identifiziert haben, in denen IFRS 9 ein besserer Standard hätte sein können, sorgt keine dieser Beschränkungen dafür, dass IFRS nicht zu relevanter, verlässlicher, vergleichbarer und verständlicher Finanzberichterstattung führt und nicht das Prinzip der getreuen Abbildung erfüllt. Wir sind außerdem zu dem Schluss gekommen, dass IFRS 9 zu einer dem Vorsichtsprinzip genügenden Rechnungslegung führt.

Für die Telefonkonferenz wurden jetzt die Papiere zur Verfügung gestellt, unter anderem der 69-seitige Entwurf der jetzt erarbeiteten neuen Fassung des Entwurfs der Übernahmeempfehlung und ein Vergleich mit der vorherigen Fassung. Zugang zu allen Dokumenten und die Möglichkeit zur Anmeldung als Beobachter finden Sie auf der Internetseite von EFRAG.

Wir nehmen Stellung zum IASB-Entwurf vorgeschlagener Änderungen an IAS 7

01.04.2015

Das IFRS Global Office von Deloitte hat beim IASB eine Stellungnahme zu dessen Entwurf ED/2014/6 'Angabeninitiative (Vorgeschlagene Änderungen an IAS 7)' eingereicht.

Die vorgeschlagenen Änderungen zielen darauf ab, IAS 7 Kapitalflussrechnungen klarzustellen, um die Informationen zu verbessern, die Abschlussadressaten in Bezug auf die Finanzierungstätigkeiten und die Liquidität eines Unternehmens zur Verfügung gestellt werden.

In unserer Stellungnahme unterstützen wir die Angabeninitiative des Boards, aber sind der Meinung, dass es voreilig ist, zusätzliche Angabevorschriften der Art wie im Entwurf vorgeschlagen zu erlassen, bevor die Diskussionen im Teilprojekt zu Angabeprinzipien abgeschlossen sind. Insbesondere zeigen wir uns besorgt, weil bis jetzt eine konzeptionelle Grundlage für eine Schulden- oder Nettoschuldenüberleitung noch nicht geschaffen wurde und weil die Vorschläge wie bisher entworfen nur eine unvollständige Sicht der Bewegungen in den Posten, die für die Finanzierung der Tätitgkeiten eines Unternehmens genutzt werden, bieten würden.

Sie können sich unsere englischsprachige Stellungnahme hier herunterladen.

Sitzungspapiere für die kommende Sitzung des IFRS-Fachausschusses

01.04.2015

Am 9. und 10. April wird der IFRS-Fachausschuss des DRSC in Berlin tagen. Die Papiere für den öffentlichen Teil der Sitzung wurden jetzt zur Verfügung gestellt.

Der IFRS-Fachausschuss wird während seiner 37. Sitzung folgende Themen besprechen:

  • EU-Grünbuch zur Schaffung einer Kapitalmarktunion 
  • Leasingverhältnisse - aktuelle Entwicklungen
  • Entwurf ED/2014/4 Bemessung marktnotierter Beteiligungen an Tochterunternehmen, Joint Ventures und assoziierten Unternehmen zum beizulegenden Zeitwert
  • Versicherungsverträge - aktuelle Entwicklungen
  • Entwurf ED/2015/1 Klassifizierung von Schulden (Vorgeschlagene Änderungen an IAS 1)
  • geplanter Entwurf zum Rahmenkonzept
  • IFRS 15 (unter anderem Ergebnisse der Erörterungen der Beratungsgruppe zum Übergang)

Die Papiere finden Sie hier auf der Internetseite des DRSC.

GRI-G4-Branchenangaben für Finanzdienstleistungen in deutscher Übersetzung verfügbar

01.04.2015

Die Global Reporting Initiative (GRI) hat die Verfügbarkeit G4-Branchenangaben für Finanzdienstleistungen in deutscher Sprache bekanntgegeben. 'Angaben für die Finanzdienstleistungsbranche' enthält eine Reihe von Angaben für alle Organisationen in der Finanzdienstleistungsbranche, die wesentliche Aspekte der Nachhaltigkeitsleistung abdecken, die für die Finanzdienstleistungsbranche aussagekräftig und relevant sind, aber in den G4-Leitlinien nicht ausreichend behandelt werden.

Die Angaben für die Finanzdienstleistungsbranche richten sich an alle Organisationen in der Finanzdienstleistungsbranche, die einen Bericht in Übereinstimmung mit den G4-Leitlinien erstellen möchten. Die Angaben sollten zusätzlich zu den G4-Leitlinien und nicht an ihrer Stelle verwendet werden, da beide zusammen den Berichtsrahmen für die Branche bilden. Darüber hinaus enthält das Dokument zusätzliche Berichtspflichten und Orientierungshilfen für vorhandene G4-Inhalte sowie eigene Aspekte, Indikatoren und Orientierungshilfen für die Branche.

Sie können sich die Angaben für die Finanzdienstleistungsbranche direkt von der Internetseite von GRI herunterladen. Dort finden Sie auch die G4-Leitlinien und weitere Veröffentlichungen in deutscher Sprache.

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