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Nachrichten

IASB schlägt Änderungen an IAS 1 zur Klarstellung der Klassifizierung von Schulden vor

10.02.2015

Der International Accounting Standards Board (IASB) hat einen Entwurf vorgeschlagener Änderungen an IAS 1 'Darstellung des Abschlusses' veröffentlicht. Die Änderungen zielen darauf ab, einen allgemeingültigeren Ansatz für die Klassifizierung von Schulden nach IAS 1 einzuführen, der auf den vertraglichen Vereinbarungen aufbaut, die zum Berichtsstichtag vorliegen. Stellungnahmen werden bis zum 10. Juni 2015 erbeten.

 

Hintergrund

Der Sachverhalt wurde ursprünglich als Teil des Zyklus jährlicher Verbesserungen 2010-2012 erörtert. Im Entwurf ED/2012/1 Jährliche Verbesserungen an den IFRS (Zyklus 2010—2012), der im Mai 2012 herausgegeben wurde, war vorgeschlagen worden, IAS 1.73 zu ändern, um klarzustellen, dass eine Schuld als langfristig zu klassifizieren ist, wenn ein Unternehmen erwartet und verlangen kann, dass eine Verpflichtung im Rahmen einer bestehenden Kreditvereinbarung für mindestens zwölf Monate nach dem Abschlussstichtag durch denselben Kreditgeber zu denselben oder ähnlichen Bedingungen refinanziert oder verlängert wird. 2013 entschied der IASB jedoch, die Änderung nicht zu finalisieren, sondern stattdessen ein Projekt mit begrenztem Umfang aufzunehmen, in dessen Rahmen die bestehenden Leitlinien in IAS 1 dazu verfeinert werden sollen, wann Leitlinien als kurzfristig zu klassifizieren sind.

 

Vorgeschlagene Änderungen

Die vorgeschlagenen Änderungen im Entwurf ED/2015/1 Klassifizierung von Schulden (Vorgeschlagene Änderungen an IAS 1) zielen auf Folgendes ab:

  • Klarstellung, dass die Klassifizierung von Schulden als kurz- oder langfristig auf den Rechten basieren muss, die zum Bilanzstichtag vorliegen, indem IAS 1.69(d) und IAS 1.73 geändert werden, sodass beide Paragraphen auf das "Recht" Bezug nehmen, die Erfüllung einer Verpflichtung aufzuschieben und in beiden explizit darauf verwiesen wird, dass nur Rechte, die "zum Ende der Berichterstattungsperiode" bestehen, Auswirkungen auf die Klassifizierung einer Schuld haben;
  • Verdeutlichung der Beziehung zwischen der Erfüllung  einer Verpflichtung und dem Abfluss von Ressourcen aus dem Unternehmen, indem IAS 1.69 hinzugefügt wird, dass Erfüllung sich auf die "Übertragung von Barmitteln, Eigenkapitaltiteln oder sonstigen Vermögenswerten oder Leistungen an die Gegenpartei" bezieht; und
  • Neuordnung der Leitlinien in IAS 1 in Bezug auf die Klassifizierung von Schulden als kurz- oder langfristig, indem IAS 1.74–76 gestrichen werden und ihr Inhalt den ausgeweiteten und neu numerierten Paragraphen IAS 1.72R und IAS 1.73R zugewiesen wird, damit ähnliche Beispiele zu Gruppen zusammengefasst werden können.

 

Zeitpunkt des Inkrafttretens und Übergangsvorschriften

Der Entwurf enthält keinen vorgeschlagenen Zeitpunkt des Inkrafttretens. Allerdings wird vorgeschlagen, dass die Änderungen rückwirkend anzuwenden sein sollten. Außerdem wird vorgeschlagen, die vorzeitige Anwendung zu gestatten.

 

Weiterführende Informationen

Ergänzende Informationen stehen Ihnen auf der Internetseite des IASB und auf IAS Plus zur Verfügung:

Zusammenfassung von der Sitzung des ASAF im Dezember

10.02.2015

Der Stab des IASB hat eine Zusammenfassung der Erörterungen des beratenden Forums für Bilanzierungsstandards (Accounting Standards Advisory Forum, ASAF) bei dessen Sitzung im Dezember 2014 veröffentlicht. Während der Sitzung diskutierte ASAF die Angabeninitiative, Emissionshandelsprogramme, preisregulierte Geschäftsvorfälle, Leasingverhältnisse, Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses, die Bilanzierung dynamischer Risiken, die Bilanzierung nach der Equity-Methode, Fremdwährungsumrechnung, Inflationsbilanzierung, Versicherungsverträge, laufende Projekte und Forschung, die Agendakonsultation 2015 und das Arbeitsprogramm des IASB.

Nachfolgend ein kurzer Überblick über die Erörterungen:

  • Angabeninitiative. Die ASAF-Mitglieder erörterten Angabeprinzipien im Zusammenhang mit der Kapitalflussrechnung und entsprechende Angaben. Einige Mitglieder meinten, dass die Zielsetzung der Kapitalflussrechnung identifiziert werden müsse. Andere Mitglieder stimmten dem zu und schlugen vor, auch noch weitere Untersuchungen der Finanzlage und der Gewinn- und Verlustrechnung sowie des sonstigen Gesamtergebnisses in die Untersuchung der Kapitalflussrechnung mit einzubeziehen.
  • Emissionshandelsprogramme. Da sich das Projekt noch in der Anfangsphase der Forschung befindet, ging es bei diesem Punkt im Wesentlichen um die Meinung der ASAF-Mitglieder zu Umfang und Ansatz des Projekts. Viele der Beiträge der Mitglieder bestanden im Wesentlichen aus der Beschreibung von Emissionshandelsprogrammen in ihrem Rechtskreis.
  • Preisregulierte Geschäftsvorfälle. Die Mitglieder des ASAF wurden eingeladen, ihre vorläufigen Sichtweisen zum Diskussionspapier vorzustellen und jegliche Fragen zu Sachverhalten im Zusammenhang mit dem Papier zu stellen, bei denen sie weiteren Klärungsbedarf sehen. Ein Vertreter des FASB stellte eine Zusammenfassung der Vorschriften in US-GAAP vor, um etwas Hintergrund zu der Frage zu bieten, warum regulatorische Abgrenzungsposten als Vermögenswerte und Schulden erfasst werden. Die Vertreterin von EFRAG stellte eine Zusammenfassung der Ergebnisse von gezielten Einbindungsveranstaltungen vor, die EFRAG mit Abschlussadressaten durchgeführt hat.
  • Leasingverhältnisse.  Der Stab des IASB informierte über den aktuellen Stand des Leasingprojekts und fasste die wichtigsten vorläufigen Entscheidungen zusammen, die bisher gefällt worden sind. Das Thema Konvergenz wurde ausführlich diskutiert, und einige Teilnehmer hielten fest, dass Konvergenz kritisch sei und dass IASB und FASB ihre vorläufigen Entscheidungen zur Bilanzierung durch den Leasinggeber noch einmal gemeinsam diskutieren sollten. Der Vertreter des FASB erläuterte, dass der FASB nicht vorhat, seine vorläufigen Entscheidungen zu ändern. Andere ASAF-Mitglieder gaben an, dass das Erreichen einer höherwertigen Lösung wichtiger als Konvergenz sei.
  • Inflationsbilanzierung. GLASS stellte ein Papier vor, in dem Fragen der Inflationsbilanzierung und Möglichkeiten der Verbesserung von IAS 29 Rechnungslegung in Hochinflationsländern untersucht wurden. Es wurde argumentiert, dass mit der gegenwärtigen Schwelle für Hochinflation das Vorliegen von Bedingungen der Hochinflation zu spät erkannt würden. ASAF-Mitglieder schlugen vor, dass der IASB ein kurzfristiges Projekt in Erwägung ziehen sollte, in dessen Rahmen eine Änderung der Schwelle für Hochinflation untersucht werden könne. Darüber hinaus könne der IASB ein langfristiges Projekt zu den Bilanzierungskonzepten der Inflationsbilanzierung allgemein aufnehmen.
  • Fremdwährungsumrechnung. Der Stab erläuterte, dass der IASB entscheiden hat, das Projekt zur Fremdwährungsumrechnung von einem kurzfristigen Forschungsprojekt in eine langfristige umzuklassifizieren. Abhängig von den Rückmeldungen bei der Agendakonsultation könnte er sich gegebenenfalls auch dafür entscheiden, das Projekt ganz fallenzulassen. Der Stab hielt fest, dass der IASB bestimmte eng umrissene spezifische Probleme im Zusammenhang mit IAS 21 Auswirkungen von Änderungen der Wechselkurse, die ihm zur Kenntnis gebracht werden, getrennt vom Forschungsprojekt  behandeln wolle.
  • Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Der Stab des IASB führte in das Forschungsprojekt zu Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses ein und bat die ASAF-Mitglieder um ihre Meinung zum Umfang und zum Ansatz des Projekts. Der Stab verfolgt vorläufig die Idee, konzeptionell ein einziges Bewertungsmodell für Pensionspläne zu untersuchen. Die ASAF-Mitglieder unterstützten Umfang und Ansatz des Projekts.
  • Bilanzierung dynamischer Risiken. Der Stab des IASB bot einen Überblick über die Stellungnahmen, die zum Diskussionspapier eingegangen sind, und CASB und AASB stellten die Ergebnisse von von ihnen durchgeführten Einbindungsveranstaltungen vor. Es wurde ein sehr gemischtes Stimmungsbild deutlich. Während es einerseits Unterstützung für die Entwicklung eines neuen Modells gibt, dass dynamische Risikomanagementaktivitäten widerspiegelt, gibt es andererseits auch Unterstützung für Verbesserungen an bestehenden Bilanzierungsmodellen. Es wurde auch festgehalten, dass sich die Sichtweisen von Erstellern und Adressaten unterscheiden. ASAF wies auch darauf hin, dass Nichtfinanzunternehmen die Tendenz zeigten, sich als nicht betroffen von dynamischer Risikobilanzierung anzusehen, da die Analyse im Diskussionspapier auf Banken ausgerichtet ist. Gemeinhin war man sich einig, dass Angaben eine entscheidende Rolle spielen würden, egal in welche Richtung sich das Projekt entwickelt.
  • Bilanzierung nach der Equity-Methode. Der KASB stellte einen Forschungsbericht und der ASBJ die Ergebnisse einer Umfrage zu diesem Thema vor.
  • Agendakonsultation 2015. Die Teilnehmer erörterten die nächste Agendakonsultation, die 2015 stattfinden soll. ASAF stimmte dem Vorschlag zu, dass mit der Konsultation Meinungen dazu eingeholt werden sollen, welche Projekte des Forschungsprogramms wie priorisiert werden sollen. Es sollte aber auch die Möglichkeit geben, neue Projekte zu empfehlen oder vorzuschlagen, bestimmte Projekte fallenzulassen. Im Rahmen der Konsultation sollte auch über die Ressourcen des IASB und seines Stabs informiert werden, und es sollte erläutert werden, dass Projekte nach den verfügbaren Ressourcen geplant werden müssen. Schließlich warnten die ASAF-Mitglieder vor zu vielen Projekten mit begrenztem Umfang und erinnerten an die geforderte Phase der Ruhe.
  • Versicherungsverträge. Die Teilnehmer erörterten jüngste Entwicklungen im Projekt zur Bilanzierung von Versicherungsverträgen: die vorläufigen Entscheidungen des IASB in Bezug auf die Übergangsvorschriften, die Bilanzierung von teilnehmenden Verträgen und Angaben.

Eine vollständige Zusammenfassung der Sitzung in englischer Sprache steht Ihnen auf der Internetseite des IASB zur Verfügung.

Podcast des IASB zu Fortschritten im Projekt zu Versicherungsverträgen

10.02.2015

Der IASB hat einen Podcast veröffentlicht, in dem die vorläufigen Entscheidungen des IASB zu Übergangserleichterungen zusammengefasst werden, die im kommenden Standard zur Bilanzierung von Versicherungsverträgen enthalten sein sollen. Der frühestmögliche verpflichtende Zeitpunkt des Inkrafttretens des neuen Standards wird nach dem 1. Januar 2018 liegen, dem verpflichtenden Zeitpunkt des Inkrafttretens von IFRS 9 'Finanzinstrumente'.

Die vorläufigen Entscheidungen aus dem Versicherungsprojekt des IASB, die im Podcast erläutert werden, sind die folgenden:

  • Der IASB hat sich entschlossen, die Vorschläge zu den Übergangserleichterungen aus dem Entwurf von 2013 zu bestätigen;
  • er wird in Erwägung ziehen, weitere Erleichterungen zu gewähren, um einem Unternehmen zu gestatten oder vorzuschreiben, sein Geschäftsmodell für finanzielle Vermögenswerte zum Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung des neuen Standards neu zu beurteilen; und
  • er wird nicht in Erwägung ziehen, den verpflichtenden Zeitpunkt des Inkrafttretens von IFRS 9 für Unternehmen aufzuschieben, die Versicherungsverträge herausgeben.

Sie können sich den englischsprachigen Podacst hier anhören (Verknüpfung auf die Internetseite des IASB).

Papier zu den Ergebnissen der erneuten Erörterungen zum Rahmenkonzept

09.02.2015

Der Stab des IASB hat ein Papier erarbeitet, in dem die Vorschläge aus dem Diskussionspapier zum Rahmenkonzept den Ergebnissen der erneuten Erörterungen des Boards gegenübergestellt werden. Das Papier erlaubt damit einen Vorausblick auf die Vorschläge, die im demnächst erwarteten Entwurf enthalten sein werden.

Der IASB hatte im Juli 2013 im Rahmen seines umfassenden Projekts zum Rahmenkonzept das Diskussionspapier DP/2013/1 Eine Überprüfung des Rahmenkonzepts für die Finanzberichterstattung mit Vorschlägen für Themengebiete herausgegeben, auf denen er eine Überarbeitung und Ergänzung des bestehenden Rahmenkonzepts für angezeigt hält, und Stellungnahmen bis Januar 2014 erbeten. Die erneute Erörterung der Vorschläge auf Grundlage der eingegangenen Stellungnahmen sind jetzt im Wesentlichen abgeschlossen. Die Ergebnisse der erneuten Erörterungen werden in dem nun zur Verfügung gestellten Papier den Vorschlägen aus dem Diskussionspapier gegenübergestellt. Sie sollen noch im ersten Quartal 2015 als Entwurf eines überarbeiteten Rahmenkonzepts veröffentlicht werden.

Sie können sich das englischsprachige Papier direkt von der Internetseite des IASB herunterladen.

Zusammenfassung der Rückmeldungen zum Diskussionspapier zu Abgaben

09.02.2015

Die Europäische Beratungsgruppe zur Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat eine Zusammenfassung der Rückmeldungen zum Papier 'Abgaben: Was müsste in den IFRS geändert werden, um eine andere Bilanzierung zu erreichen?' veröffentlicht.

In dem Papier, das im August 2014in der Publikationsreihe 'Short Discussion Series' herausgegeben wurde, war der Frage nachgegangen worden, in welcher Weise die IFRS geändert werden müssten, um der in der Praxis geäußerten Kritik an der Bilanzierung von Abgaben zu begegnen und eine entsprechend veränderte Bilanzierung zu erreichen. Die Merhheit der Stellungnehmenden waren nicht dafür, neue Darstellungs- oder Angabevorschriften einzuführen, und sprachen sich dafür aus IAS 34 Zwischenberichterstattung zu ändern und so den Bedenken entegegenzutreten.

Die Zusammenfassung der Rückmeldungen in englischer Sprache steht Ihnen auf der Internetseite von EFRAG zur Verfügung.

'EFRAG-Update'-Newsletter für Januar

09.02.2015

Die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat einen 'EFRAG Update'-Newsletter herausgegeben, in dem die öffentlichen fachlichen Diskussionen und die Entscheidungen des Monats Januar zusammengefasst werden.

In der Januarausgabe wird über die Sitzung des EFRAG-Boards am 14. Januar, die Sitzung des Fachexpertenausschusses (Technical Expert Group, TEG) vom 28. bis 30. Janaur, Entscheidungen im Umlaufverfahren während des Monats zwei TEG-Telefonkonferenzen berichtet. Darüber hinaus wird im Newsletter ein Überblick über die im Januar veröffentlichten EFRAG-Dokumente gegeben:

Sie können sich die Januarausgabe des Newsletters hier von der Internetseite von EFRAG herunterladen.

Tagesordnung für die Februarsitzung des IASB

06.02.2015

Der IASB wird vom 18. bis 20. Februar 2015 in seinen Räumen in London tagen. Gemeinsam mit dem FASB wird das Thema Erlöserfassung diskutiert werden. Der IASB erörtert außerdem den IFRS für KMU, preisregulierte Geschäftsvorfälle, Versicherungsverträge, die Angabeninitiative, Macro Hedge Accounting, Leasingverhältnisse, IFRS-Umsetzungsfragen und Die Überprüfung nach der Einführung von IFRS 3.

Die genaue Tagesordnung für die Sitzung mit Datum 6. Februar 2014 finden Sie hier. Sollten sich Änderungen an der Tagesordnung ergeben, werden wir sie dort nachpflegen und Sie bei größeren Änderungen in einer separaten Nachricht informieren. Übersetzungen von Mitschriften werden wir ebenfalls dort zur Verfügung stellen.

Referentenentwurf zur Umsetzung der neuen EU-Transparenzrichtlinie veröffentlicht

06.02.2015

Das Bundesfinanzministerium hat am 6. Februar 2015 den Referentenentwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Transparenzrichtlinie-Änderungsrichtlinie (Richtlinie 2013/50/EU) veröffentlicht. Mit diesem Gesetzesentwurf kommt der deutsche Gesetzgeber seiner Verpflichtung nach, die Transparenzrichtlinie-Änderungsrichtlinie bis November 2015 in deutsches Recht zu transformieren.

Die Änderungen an der bisherigen Transparenzrichtlinie, die November 2013 im EU-Amtsblatt veröffentlicht wurden, zielen auf Folgendes ab:

  • Vereinfachung bestimmter Verpflichtungen, um regulierte Märkte attraktiver für die Kapitalaufnahme durch kleine und mittelgroße Emittenten zu machen (beispielsweise Streichung der Vorschrift, vierteljährliche Finanzinformationen zur Verfügung zu stellen),
  • Verbesserung der gesetzlichen Klarheit und Wirksamkeit, insbesondere in Bezug auf Angaben zur Unternehmenseigentümerschaft (Angabe bedeutenden Besitzes aller Finanzinstrumente, die verwendet werden können, um ein wirtschaftliches Eigentum an börsennotierten Unternehmen zu erwerben),
  • Zurverfügungstellung von Saktionen, die ausreichend abschreckend im Fall der Verletzung von Transparenzvorschriften sind, und
  • Offenlegung von Zahlungen an Regierungen durch börsennotierte Unternehmen, die in der Rohstoffbranche oder der Bewirtschaftung von Primärwälder aktiv sind, in den Ländern, in denen sie tätig sind (sogenannte länderspezifische Berichterstattung).

Schriftlichen Stellungnahmen zum Referentenentwurf können bis zum 14. März 2015 eingereicht werden.

Folgende Dokumente stehen Ihnen auf der Internetseite des Bundesfinanzministeriums zur Verfügung:

Mitschnitte von den Februarsitzungen der Fachausschüsse des DRSC

06.02.2015

Der HGB-Fachausschuss des DRSC hat am 2. und 3. Februar 2015 in Berlin getagt, der IFRS-Fachausschuss folgte mit seiner Sitzung am 5. und 6. Februar 2015. Von den einzelnen Sitzungsteilen wurden jetzt Mitschnitte zur Verfügung gestellt.

Der HGB-Fachausschuss hat während seiner 21. Sitzung folgende Themen besprochen:

  • HGB-Reform – Gesetzentwurf BilRUG
  • E-DRS 29 Konzerneigenkapital
  • Überarbeitung DRS 4 Unternehmenserwerbe im Konzernabschluss

Die entsprechenden Mitschitte finden sie hier auf der Internetseite des DRSC.

Der IFRS-Fachausschuss hat während seiner 35. Sitzung folgende Themen besprochen:

Die entsprechenden Mitschnitte finden sie hier auf der Internetseite des DRSC.

Zusammenfassung der Rückmeldungen zum Diskussionspapier zum Thema der Fair-Value-Anpassung bei Unternehmenserwerben

05.02.2015

Die Europäische Beratungsgruppe zur Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat eine Zusammenfassung der Rückmeldungen zum Papier 'Darstellung der Fair-Value-Anpassung bei Unternehmenserwerben' veröffentlicht.

Das Papier, das im September 2014 in der Publikationsreihe 'Short Discussion Series' herausgegeben wurde, war der Darstellung und der Angabe von Informationen zu Umkehrungen von Fair-Value-Anpassungen bei Unternehmenszusammenschlüssen gewidmet und erörterte verschiedene Alternativen. Die Stellungnehmenden waren nicht dafür, neue Darstellungs- oder Angabevorschriften einzuführen, und sprachen sich allgemein dafür aus, Unternehmen zu gestatten, die Informationen dann zur Verfügung zu stellen, wenn sie sie für relevant oder wesentlich halten.

Die Zusammenfassung der Rückmeldungen in englischer Sprache steht Ihnen auf der Internetseite von EFRAG zur Verfügung.

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