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Nachrichten

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Europäische Union - neu Image

ESMA veröffentlicht weitere Entscheidungen zur Durchsetzung der IFRS

28.07.2016

Die europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (European Securities and Markets Authority, ESMA) hat einen weiteren Satz von Auszügen aus der vertraulichen Datenbank von Durchsetzungsentscheidungen europäischer Enforcementstellen veröffentlicht. In ihm sind Entscheidungen zu IAS 8, IAS 12, IAS 18, IAS 19, IAS 21, IAS 38, IAS 39, IAS 41, IFRS 2, IFRS 3, IFRS 8, IFRS 11, IFRS 13, IFRIC 14, IFRIC 17 und IFRIC 21 enthalten.

Die nationalen europäischen Enforcementstellen prüfen die Abschlüsse von Unternehmen, deren Wertpapiere an einem geregelten Markt in Europa gehandelt werden oder sich in der Zulassung befinden. Die Abschlüsse werden in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt und daraufhin untersucht, inwieweit sie die IFRS und anderweitige anzuwendende Berichtsanforderungen befolgen, einschließlich der maßgeblichen nationalen Rechtsvorschriften.

ESMA hat eine vertrauliche Datenbank von Durchsetzungsentscheidungen, die von den einzelnen europäischen Enforcementstellen getroffen wurden, als Informationsquelle entwickelt, um die sachgerechte Anwendung der IFRS zu fördern.

Die Veröffentlichung von Enforcemententscheidungen ist dazu gedacht, Marktteilnehmer davon in Kenntnis zu setzen, welche bilanziellen Behandlungen nationale europäische Enforcementstellen als im Einklang mit den IFRS stehend ansehen mögen, d.h. ob die Behandlung als in einer akzeptablen Bandbreite möglicher Anwendungen nach IFRS anzusehen sind. ESMA ist der Ansicht, dass die Veröffentlichung der Entscheidungen samt der ihnen zugrundeliegenden Argumentation zu einer einheitlichen Anwendung der IFRS in der Europäischen Union betragen wird.

Die in der jüngsten Sammlung von Auszügen, der neunzehnten in der Reihe, die Entscheidungen von Februar 2014 bis April 2016 abdeckt, behandelten Themen sind die folgenden:

 

Standard Thema

IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung

Inflationsbezogenes Indexderivat, das in einen Leasingvertrag eingebettet ist

IFRS 11Gemeinsame Vereinbarungen

Klassifizierung einer separaten Zweckgesellschaft als gemeinsame Geschäftstätigkeit aufgrund von 'anderen Tatsachen und Umständen'

IAS 21 Auswirkungen von Änderungen der Wechselkurse

Auswahl des sachgerechten Wechselkurses, wenn verschiedenen Wechselkurse verfügbar sind

IAS 38 Immaterielle Vermögenswerte

Ausweis von Gewinnen aus der Veräußerung eines immateriellen Vermögenswerts

IFRS 13Bemessung des beizulegenden Zeitwerts

Identifizierung nicht beobachtbarer Inputfaktoren

IFRS 3 Unternehmenszusammenschlüsse
IAS 8 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Änderungen von Schätzungen und Fehler
IFRS 2Anteilsbasierte Vergütungen

Umgekehrter Erwerb eines börsennotierten Firmenmantels

IAS 18Erlöse
IFRS 8Geschäftssegmente

Angabe der Beträge von bedeutenden Kategorien von Erlösen

IAS 38 Immaterielle Vermögenswerte

Bestimmung, ob ein Händlernetzwerk, das im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses erworben wurde, ein immaterieller Vermögenswert mit unbestimmter Nutzungsdauer ist

IFRS 13Bemessung des beizulegenden Zeitwerts
IFRIC 17Sachausschüttungen an Eigentümer

Austausch eines Geschäftsbetriebs gegen eine Beteiligung an einem Tochterunternehmen und nachfolgende Ausschüttung des erworbenen Tochterunternehmens an die Eigentümer

IAS 19Leistungen an Arbeitnehmer
IFRIC 14IAS 19 - Die Begrenzung eines leistungsorientierten Vermögenswertes, Mindestfinanzierungsvorschriften und ihre Wechselwirkung

Bestimmung des maximalen wirtschaftlichen Nutzens aus einem Pensionsplan und die Bewertung des leistungsorientierten Vermögenswerts

IAS 12Ertragsteuern
IAS 41Landwirtschaft

Bewertung einer latenten Steuerschuld, die sich auf biologische Vermögenswerte bezieht, wenn sich die Ertragsteuersätze über die Nutzungsdauer der Vermögenswerte ändert

IFRIC 21Abgaben

Bilanzierung von Beiträgen zu einem Einlagensicherungsfonds im Zwischenbericht

Zugang zum vollständigen Satz von Auszügen haben Sie auf der Internetseite von ESMA. ESMA hat außerdem den Überblick über alle jemals veröffentlichten Durchsetzungsentscheidungen aktualisiert.

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IPSASB-Konsultation zu dem öffentlichen Sektor eigenen Finanzinstrumenten

28.07.2016

Der Rat für internationale Rechnungslegungsstandards für den öffentlichen Sektor (International Public Sector Accounting Standards Board, IPSASB) hat 'Für den öffentlichen Sektor spezifische Finanzinstrumente' zwecks öffentlicher Stellungnahme herausgegeben.

Weder in den International Financial Reporting Standards (IFRS) noch in den internationalen Bilanzierungsstandards für den öffentlichen Sektor (International Public Sector Accounting Standards, IPSAS) werden derzeit einige Finanzinstrumente adressiert, die nur im öffentlichen Sektor vorkommen. Beispiele sind:

  • Sonderziehungsrechte;
  • Bargeldumlauf; und
  • Währungsgold.

Als Konsequenz ist die Berichterstattung zwischen einzelnen Unternehmen sehr unterschiedlich, und Adressaten erhalten möglicherweise nicht die Informationen, die sie für die Beurteilung der Rechenschaftspflicht oder für Entscheidungszwecke benötigen.

Als erster Schritt hin zu einer Entwicklung von einschlägigen Leitlinien hat der IPSASB ein Konsultationspapier veröffentlicht, mit dem Rückmeldungen zu einigen vorläufigen Sichtweisen in Bezug auf die Bilanzierung der drei oben genannten Finanzinstrumente des öffentlichen Sektors eingeholt werden sollen. Zielsetzung des Papiers ist es, die Debatte hinsichtlich der Instrumente, die in den Anwendungsbereich eines entsprechenden Projekts fallen sollten, und deren Ansatz und Bewertung anzustoßen.

Rückmeldungen zum Papier werden bis zum 31. Dezember 2016 an den IPSASB erbeten.

Folgende weiterführende Informationen stehen Ihnen in englischer Sprache auf der Internetseite des IPSASB zur Verfügung:

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EFRAG-Stellungnahmeentwurf zum IASB-Entwurf zur Definition eines Geschäftsbetriebs und Bilanzierung zuvor gehaltener Anteile

27.07.2016

Die Europäische Beratungsgruppe zur Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat den Entwurf einer Stellungnahme gegenüber dem IASB zu dessen Entwurf ED/2016/1 'Definition eines Geschäftsbetriebs und Bilanzierung zuvor gehaltener Anteile (Vorgeschlagene Änderungen an IFRS 3 und IFRS 11)' veröffentlicht.

EFRAG begrüßt die Vorschläge des IASB und unterstützt insbesondere die folgenden Aspekte:

  • Zurverfügungstellung eines umfassenderen Rahmen für die Unterscheidung von Geschäftsbetrieben und Gruppen von Vermögenswerten und dadurch Verringerung der Arbeitslast für Ersteller im Vergleich mit den gegenwärtigen Leitlinien in IFRS 3;
  • Aufnahme eines ‘Screening Tests’, wobei einige Verfeinerungen in Bezug auf Grenzfälle vorgeschlagen werden;
  • Nutzung zweier unterschiedlicher Sätze von Kriterien in Abhängigkeit davon, ob Ergebnisse (Outputs) vorliegen;
  • Verwendung erläuternder Beispiele, wobei vorgeschlagen wird, den Schwerpunkt eher auf Bereiche zu legen, in denen ein bedeutendes Maß an Ermessensentscheidungen notwendig ist;
  • Klarstellung der Bilanzierung zuvor gehaltener Anteile auf die vorgeschlagene Art und Weise.

Ferner drängt EFRAG den IASB und den FASB bei ihren jeweiligen Vorschlägen zu konvergierten Lösungen zu kommen.

Kommentare zum Stellungnahmeentwurf werden bis zum 18. Oktober 2016 erbeten. Weiterführende Informationen entnehmen Sie bitte der Presseerklärung und dem Stellungnahmeentwurf auf der Internetseite von EFRAG.

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EBA-Konsultation zu Leitlinien zur Bilanzierung erwarteter Kreditverluste

27.07.2016

Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (European Banking Authority, EBA) hat den Entwurf von Leitlinien zur Risikomanagementpraxis und zur Bilanzierung erwarteter Kreditverluste von Kreditinstituten zwecks öffentlicher Stellungnahme herausgegeben.

Die vorgeschlagenen EBA-Leitlinien bauen auf den Leitlinien des Basler Ausschusses für Bankenaufsicht auf, die dieser im Dezember 2015 zum selben Thema herausgegeben hat. Sie enthalten einen ausführlichen Abschnitt zu Anwendung von IFRS 9 Finanzinstrumente. In den vorgeschlagenen Leitlinien wird festgehalten:

Die EBA begrüßt den Übergang von einem Modell der eingetretenen Verluste zu einem Modell der erwarteten Verluste unter IFRS 9. IFRS 9 stellt insgesamt eine Verbesserung gegenüber IAS 39 in der Bilanzierung von Finanzinstrumenten dar, und die Änderungen in Bezug auf die Vorsorge für Kreditverluste sollten dazu beitragen, die Bedenken der G-20 zu adressieren, dass Kreditverluste in zu geringem Umfang und zu spät erfasst werden, und die bilanzielle Erfassung von Kreditverlustvorsorge zu verbessern, indem eine größere Bandbreite von Kreditinformationen berücksichtigt wird. Es wird daher davon ausgegangen, dass IFRS 9 einige aufsichtliche Bedenken adressiert und zur Finanzstabilität beiträgt. Dennoch erfordert die Anwendung von IFRS 9 auch Ermessen in der Beurteilung der erwarteten Verluste und im Bewertungsprozess, was möglicherweise Auswirkungen auf die einheitliche Anwendung von IFRS 9 in verschiedenen Kreditinstituten und die Vergleichbarkeit von deren Abschlüssen haben kann.

Die EBA hält fest, dass die Zielsetzung der vorgeschlagenen Leitlinien ist, im Einklang mit den Leitlinien des Basler Ausschusses zu stehen. Die EBA-Leitlinien würden außerdem Kreditinstitute nicht davon abhalten, die Wertminderungsvorschriften in IFRS 9 einzuhalten.

Stellungnahmen zu den vorgeschlagenen Leitlinien werden bis zum 26. Oktober 2016 erbeten. Die EBA beabsichtigt, diese im vierten Quartal 2016 oder ersten Quartal 2017 unter Berücksichtigung der eingegangenen Stellungnahmen zu finalisieren. Die Leitlinien wären dann bis zum 1. Januar 2018 umzusetzen.

Folgende weiterführende Informationen stehen Ihnen auf der Internetseite der EBA in englischer Sprache zur Verfügung:

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KASB und AASB veröffentlichen endgültige Studie zum Einfluss von kulturellem Hintergrund und Übersetzung auf die Interpretation der IFRS

26.07.2016

Im Dezember 2015 haben der australische Standradsetzer Australian Accounting Standards Board (AASB) und der koreanische Standardsetzer Korea Accounting Standards Board (KASB) bei der damaligen ASAF-Sitzung über ein gemeinsames Forschungsprojekt zur IFRS-Anwendung berichtet. Der endgültige Bericht, in dem untersucht wird, wie kultureller Hintergrund und Übersetzung die Interpretation von Ausdrücken beeinflussen, die in den IFRS verwendet werden, ist jetzt verfügbar.

Die Ergebnisse im endgültigen Bericht stehen im Einklang mit den im Dezember 2015 vorgestellten: Unterschiede in Kultur und Sprache können zu unterschiedlichen Interpretationen der in den IFRS verwendeten Ausdrücken führen - ein Problem, dem nicht dadurch abgeholfen wird, dass der IASB eine Reihe von unterschiedlichen Ausdrücken für ähnliche Tatsachenmuster verwendet und diese in den verschiedenen Standards unterschiedlich verwendet. Deshalb wird im Bericht betont, dass es nützlich wäre, wenn der IASB die Anzahl der verwendeten Ausdrücke für ähnliche Tatsachenmuster verringert, bei der Entwicklung von Standards die Interpretation und Übersetzung in verschiedenen Rechtskreisen ausführlich berücksichtigt, ggf. Prinzipien und Leitlinien entwickelt, die über die verschiedenen Standards hinweg angewendet werden können, und Einbindungsveranstaltungen und Konsultationsprozesse nutzt, um Rückmeldungen zu Übersetzungen und Interpretationen in verschiedenen Rechtskreisen einzuholen.

Der endgültige Bericht, der den KASB-Forschungsbericht Nr. 39 und den AASB-Forschungsbericht Nr. 2 darstellt, können sie über die Presserklärung auf der Internetseite des KASB herunterladen.

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IASB-Webcast zu IFRS 9 und zukunftsgerichteten Informationen

25.07.2016

Der IASB hat einen Webcast zur Verfügung gestellt, der zukunftsgerichteten Informationen bei der Anwendung der Wertminderungsvorschriften im Zusammenhang mit dem Modell der erwarteten Verluste in IFRS 9 gewidmet ist.

Im Webcast erläutern das IASB-Mitglied Sue Lloyd, der fachliche Direktor Kumar Dasgupta und der Practice Fellow Uni Choi insbesondere die folgenden Aspekte:

  • wann sind multiple Szenarien relevant und das Konzet der Nichtlinearität;
  • Einheitlichkeit von Szenarien;
  • wahrscheinlichkeitsgewichtete Beurteilung bedeutender Zunahmen im Kreditrisiko; und
  • Ansätze für die Aufnahme zukunftsgerichteter Szenarien.

Der Webcast ist in englischer Sprache auf der Internetseite des IASB verfügbar.

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ASBJ veröffentlicht Änderungen an den 'Japanischen modifizierten internationalen Standards'

25.07.2016

Im Juni 2015 hat der japanische Standardsetzer (Accounting Standards Board of Japan, ASBJ) "Japan’s Modified International Standards (JMIS): Accounting Standards Comprising IFRSs and the ASBJ Modifications" herausgegeben. JMIS sind Standards und Interpretationen, die vom IASB herausgegeben wurden, mit bestimmten 'Streichungen oder Änderungen' wo diese für notwendig gehalten werden. Der erste Satz von JMIS umfasste Standards, die vom IASB bis zum 31. Dezember 2012 herausgegeben wurden. Seit der Veröffentlichung des ersten Satzes hat sich der ASBJ den Standards gewidmet, die im Laufe des Jahres 2013 herausgegeben wurden, und hat heute eine aktualisierte Fassung der JMIS herausgegeben.

Neue oder geänderte Standards, die im Rahmen dieses Übernahmeprozesses betrachtet wurden, waren die folgenden:

  • IFRS 9 Finanzinstrumente (Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen und Änderungen an IFRS 9, IFRS 7 und IAS 39)
  • IFRIC 21 Abgaben
  • Angaben zum erzielbaren Betrag für nicht finanzielle Vermögenswerte
  • Novationen von Derivaten und Fortsetzung der Sicherungsbilanzierung
  • Leistungsorientierte Pläne: Arbeitnehmerbeiträge (Änderungen an IAS 19 'Leistungen an Arbeitnehmer')
  • Jährliche Verbesserungen an den IFRS, Zyklus 2010-2012
  • Jährliche Verbesserungen an den IFRS, Zyklus 2011-2013

Der ASBJ hat im Rahmen dieser neuen Runde von Übernahmen verschiedene Dokumente veröffentlicht - einschließlich einer Presseerklärung und einer geänderten Fassung von ASBJ Modification Accounting Standard No. 2. Alle Dokumente stehen Ihnen in englischer Sprache auf der Internetseite des ASBJ zur Verfügung.

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Analyse der IFRS-Anwendung durch börsennotierte Unternehmen weltweit

25.07.2016

Die IFRS-Stiftung hat eine Analyse veröffentlicht, die entnommen werden kann, wie viele börsennotierte Unternehmen weltweit die IFRS anwenden.

Für die Analyse wird die Anzahl der börsennotierten Unternehmen so wie auf der Internetseite der zwei größten Börsenvereinigungen (World Federation of Exchanges (WFE) und Federation of European and Asian Stock Exchanges (FEAS)) angegeben mit den Informationen zur IFRS-Anwendung weltweit zusammengeführt.

Schlussfolgerung der Analyse ist, dass von den rund 48.000 inländischen Unternehmen, die an den 85 führenden Börsen notiert sind, 25.000 die IFRS anwenden. Wenig überraschend finden sich über 80% der inländischen Unternehmen, die die IFRS nicht anwenden, an Börsen in China, Indien, Japan und den Vereinigten Staaten.

Die vollständige Analyse finden Sie auf der Internetseite des IASB.

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Publikation zu alternativen Finanzkennzahlen

23.07.2016

Das IFRS Global Office hat einen 'IFRS in Focus'-Newsletter erstellt, in dem die Kernbotschaften von Regulierern, Standardsetzern und Anlegern in Bezug auf die Verwendung alternativer Finanzkennzahlen erläutert werden.

Ein Schwerpunkt der Publikation liegt auf Hilfe bei der Einhaltung der Leitlinien zu alternativen Profitkennzahlen der europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (European Securities and Markets Authority, ESMA). Erläutert wird außerdem, was als beste ausgeübte Praxis bei der Darstellung alternativer Finanzkennzahlen angesehen wird, und es werden Darstellungsbeispiele aus dem wirklichen Leben zur Verfügung gestellt.

Sie können sich die englischsprachige Publikation hier herunterladen.

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Wir nehmen Stellung zu drei vorläufigen Agendaentscheidung des IFRS IC

22.07.2016

Wir haben gegenüber dem IFRS Interpretations Committee zu drei im 'IFRIC Update' vom Mai 2016 veröffentlichten vorläufigen Entscheidung Stellung genommen: (1) Dienstleistungsvereinbarungen, bei denen die Infrastruktur geleast wird (IFRIC 12), (2) Gebühren und Kosten, die im 10%-Prozent-Test für Zwecke der Ausbuchung enthalten sind (IFRS 9 und IAS 39) und (3) geschriebene Put-Optionen auf nicht beherrschende Anteile, die durch eine variable Anzahl von Eigenkapitaltiteln des Mutterunternehmens zu erfüllen sind.

IFRIC 12: Wir stimmen der Entscheidung des Committee, den Sachverhalt nicht auf seine Agenda zu nehmen, aus den in der Begründung für die vorläufige Agendaentscheidung aufgeführten Gründen zu. Unsere englischsprachige Stellungnahme finden Sie hier.

IFRS 9 und IAS 39: Wir stimmen der Entscheidung des Committee, den Sachverhalt nicht auf seine Agenda zu nehmen, zu, sind aber der Meinung, dass auch eine bedeutendere Klarstellung des Standards erforderlich ist, da es derzeit bedeutende Abweichungen in der Praxis gibt, insbesondere bei den Übergangsvorschriften. Unsere englischsprachige Stellungnahme finden Sie hier.

IAS 32: Wir stimmen der Entscheidung des Committee, den Sachverhalt nicht auf seine Agenda zu nehmen, nicht zu, weil sich aus diesem Sachverhalt Möglichkeiten zur Strukturierung ergeben und damit Abweichungen in der Praxis gefördert werden, was eine gewisse Zeit anhalten wird, bevor das Projekt zu Finanzinstrumenten mit Merkmalen von Eigenkapital abgeschlossen ist. Darüber hinaus könnten aus den allgemeinen Anmerkungen zu Put-Optionen auf nicht beherrschende Anteile in der vorläufigen Agendaentscheidung "Verschmutzungen" entstehen, und es könnte zu Unsicherheiten und Abweichungen in einer bis data weitgehend einheitlichen Praxis bei den traditionelleren, in bar erfüllten Vereinbarungen zu Put-Optionen auf nicht beherrschende Anteile kommen. Unsere englischsprachige Stellungnahme finden Sie hier.

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