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Globale Finanzmarktkrise

Globale Finanzmarkt- und Staatsschuldenkrise

 

Seit dem Sommer 2007 haben sich anhäufende Verluste aus so genannten Subprime-Krediten an den US-amerikanischen Hypothekenmärkten weltweit Unruhen an den Finanzmärkten ausgelöst. Komplex strukturierte Wertpapiere generierten große Verluste. Finanzinstitute reduzierten die Fremdkapitalaufnahme und fragten vermehrt liquide Mittel nach. Viele Kreditmärkte wurden illiquide, und Kredite konnten nicht verlängert werden.

In weniger als einem Jahr wurden die Bilanzen der Finanzinstitute von Vermögenswerten, die erheblich an Wert einbüßten, und von der schwindenden Marktliquidität belastet. Die Marktteilnehmer halten sich beim Handel dieser Instrumente zurück und tragen so zur zunehmenden finanziellen und makroökonomischen Unsicherheit bei.

Um wieder Vertrauen in die Stabilität der Märkte und Finanzinstitutionen zu wecken, haben nationale Behörden außerordentliche Schritte unternommen, um die Anpassung zu erleichtern und die Auswirkungen auf die Realwirtschaft abzudämpfen. Dies beinhaltet monetäre und fiskalische Anreize, Zentralbankaktivitäten, eine Politik zur Liquiditätsförderung der Vermögensmärkte und Maßnahmen zur Lösung von Problemen einzelner Institute. Finanzinstitute haben Schritte eingeleitet, um Kapital- und Liquiditätsreserven wieder aufzubauen. Und sowohl nationale als auch internationale Organisationen haben Empfehlungen entwickelt und Materialien zur Verfügung gestellt, die dafür sorgen sollen, dass diese Situation nicht wieder vorkommt.

Im Verlauf der Jahre 2010-2011 veränderte sich die Krise in eine über die Staatsschulden einiger Länder. Dies führte zu einer Umschuldung der Anleihen einiger Länder und beschwor eine neue Runde an Bedenken über die Solvenz und die Rechnungslegungspraxis im Hinblick auf die Institute herauf, die Staatsanleihen halten. Sie nährte zudem Bedenken hinsichtlich der Bilanzierungspraxis, die von den Regierungen verwendet wurden.

Auf dieser Seite von IAS PLUS stellen wir Ihnen Informationen zu diesen Empfehlungen und Materialien zur Verfügung.

 

Zugehörige Nachrichten

  • Kostenfreier Zugang zu Forschungsbeiträgen in anerkannten Journalen

  • 02.05.2013

  • Im Bestreben, Forschung im Bereich Rechnungslegung zu fördern, hat der Verleger Taylor & Francis Online vier Sammlungen von frei verfügbaren Forschungspapieren zu derzeit weit diskutierten Themen zusammengestellt. Die vier Themen sind: 'International Financial Reporting Standards', 'Nachhaltigkeit in der Rechnungslegung', 'Finanzkrisen' und 'Rechnungslegungslehre'.

  • Hans Hoogervorst spricht über kurzfristige Fluktuationen und langfristige Investitionen

  • 10.04.2013

  • Der Vorsitzende des IASB, Hans Hoogervorst, sprach kürzlich bei einer Veranstaltung der Treuhänder der IFRS-Stiftung und des Instituts der Wirtschaftsprüfer von England und Wales (Institute of Chartered Accountants of England and Wales, ICAEW) über "Bilanzierung und langfristige Investitonen - 'Kaufen und halten' sollte nicht 'kaufen und hoffen' bedeuten". In seiner Rede warf Hoogervorst einen Blick auf die Beziehung zwischen Bilanzierung und Investitionstätigkeit und wies darauf hin, dass auch Anleger mit langfristiger Perspektive Informationen dazu brauchen, wo sie sich gegenwärtig befinden. Kurzfristige Informationen würden helfen, das langfristige Ziel zu erreichen.

  • Delegierte Verordnungen zu EMIR treten in Kraft

  • 17.03.2013

  • Die Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates über OTC-Derivate, zentrale Gegenparteien und Transaktionsregister (auch: European Market Infrastructure Regulation, EMIR) wurde 2012 verabschiedet, allerdings sind die meisten Vorschriften ohne die ergänzenden 'Technischen Standards', die von der EU-Kommission als delegierte Verordnungen erlassen werden, nicht anwendbar. Die technischen Standards zu OTC-Derivaten, dem Risikomanagement, Anforderungen an zentrale Gegenparteien und der Berichterstattung an Transaktionsregister sind am 15. März 2013 in Kraft getreten. EMIR hat zur Entstehung des IASB-Projekts zur Novation von Derivaten geführt, weil sich aus EMIR Fragen in Bezug auf die Sicherungsbilanzierung ergeben.

  • IFRS fokussiert — Novation von Derivaten und Fortführung des Hedge Accounting

  • 01.03.2013

  • Das IFRS Centre of Excellence von Deloitte in Frankfurt hat einen 'IFRS fokussiert'-Newsletter mit dem Titel 'Novation von Derivaten und Fortführung des Hedge Accounting' erstellt, in dem die am 28. Februar 2013 vorgeschlagenen Änderungen im Detail dargestellt und erste Implikationen für die Praxis aufgezeigt werden.

  • IASB schlägt als Maßnahme für G-20-Initiative zu außerbörslichen Derivaten dringende Änderung an der Bilanzierung von Sicherungsbeziehung vor

  • 28.02.2013

  • Der International Accounting Standards Board (IASB) hat den Standardentwurf ED/2013/2 'Novation von Derivaten und Fortsetzung der Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen' herausgegeben. Mit dem Entwurf werden Änderungen an IAS 39 und dem in Kürze erscheinenden Abschnitt zur Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen in IFRS 9 vorgeschlagen, wonach eine Fortsetzung der Sicherungsbilanzierung zulässig ist, wenn Sicherungsinstrumente aufgrund einer Änderung in der Gesetzgebung oder Regulierung einer Novation auf eine zentrale Gegenpartei unterliegen. Derartige Regelungen werden gegenwärtig in einzelnen Rechtskreisen eingeführt, um die von den G-20 vereinbarten Reformen zu außerbörslichen Derivaten umzusetzen. Da derzeit eine Reihe von Ländern an entsprechenden gesetzgeberischen Maßnahmen arbeitet, schlägt der IASB eine dringende Änderung vor und hat deshalb die Frist zur Stellungnahme auf 30 Tage verkürzt.

  • Finanzminister und Zentralbankgouverneure der G-20 weiterhin besorgt über Konvergenz

  • 17.02.2013

  • Im Kommuniqué von der Sitzung der Finanzminister und Zentralbankgouverneure der G-20, die am 15. und 16. Februar 2013 in Moskau stattfand, wird ‘Besorgnis’ hinsichtlich der Verzögerungen bei der Konvergenz der Rechnungslegungsstandards ausgedrückt. Außerdem werden Verbesserungen bei der Berichterstattung im öffentlichen Sektor gefordert.

  • Positionspapier von ACCA zur Berichterstattung im öffentlichen Sektor

  • 14.02.2013

  • Die globale Vereinigung der Wirtschaftsprüfer (Association of Chartered Certified Accountants, ACCA) hat ein aktualisiertes Papier veröffentlicht, in dem die Position von ACCA zu einer Reihen von Themen in Bezug auf den öffentlichen Sektor festgehalten wird. Unter anderem wird in dem Papier die Anwendung periodengerecht abgegrenzter Rechnungslegung und die Anwendung von Nachhaltigkeitsberichtersatttung im öffentlichen Sektor gefordert. In Bezug auf beide Gebiete werden im Papier Positionen und Empfehlungen beschrieben.

  • FSR lässt sich über Konvergenz berichten, wird eigene Rechtspersönlichkeit

  • 05.02.2013

  • Der Finanzstabilitätsrat (FSR) hat eine Presseerklärung mit den Ergebnissen seiner Sitzung veröffentlicht, die am 28. Januar 2013 in Zürich stattfand. Unter anderem unternahm der FSR Schritte, sich als eigene Rechtspersönlichkeit zu etablieren. Außerdem ließ er sich von den Vorsitzenden von IASB und FASB über den Stand der Konvergenz unterrichten.

  • Britischer FRC veröffentlicht Konsultation zur Umsetzung der Empfehlungen aus dem Sharman-Bericht

  • 31.01.2013

  • Im Juni 2012 veröffentlichte der Sharman-Untersuchungsausschuss, der auf Einladung des britischen Rats für Rechnungslegung (Financial Reporting Council, FRC) eingerichtet wurde, um Fragen in Bezug auf die Unternehmensfortführung und das Liquiditätsrisiko zu untersuchen, seinen endgültigen Bericht und entsprechende Empfehlungen. Der FRC hat jetzt zwecks öffentlicher Konsultation Leitlinien für die Unternehmensleitung und zugehörige Standards für Prüfer herausgegeben, die der Umsetzung der Empfehlungen dienen sollen.

  • Führen oder sich führen lassen - Themen für Aufsichtsräte 2013

  • 29.01.2013

  • Das Global Center for Corporate Governance von Deloitte hat eine Publikation mit dem Titel 'Führen oder sich führen lassen: Zeit, die neuen wirtschaftlichen Realitäten zu nutzen' herausgegeben, die einen Ausblick bietet, wie Aufsichtsräte das Unternehmen im Kontext volatiler Wirtschafts- und Konjunkturentwicklung strategisch begleiten können. Das Spektrum der Themen ist breit gefächert und reicht von Liquiditäts- und Investitionsmanagement bis hin zur Nachhaltigkeit.

  • ESMA-Bericht zeigt Verbesserungsmöglichkeiten bei Angaben zur Wertminderung von Geschäfts- oder Firmenwerten

  • 21.01.2013

  • Die europäische Wertpapieraufsicht (European Securities and Markets Authority, ESMA) hat die Ergebnisse einer Überprüfung von Jahresabschlüssen 2011 in Bezug auf Werthaltigkeitstests bei Geschäfts- oder Firmenwerten veröffentlicht. In dem Bericht wird dargestellt, dass die Erfassung von bedeutenden Wertberichtigungen auf eine Handvoll von Emittenten beschränkt war. Nach Meinung von ESMA wirft dies die Frage auf, ob der Erfassungsgrad von Wertberichtigungen in den Abschlüssen 2011 die schwierigen wirtschaftlichen Umstände, unter denen die Unternehmen tätig sind, angemessen widerspiegeln. ESMA musste auch feststellen, dass zwar im Allgemeinen die wesentlichen Angaben in Bezug auf Werthaltigkeitstests generell geleistet wurden, diese aber nur Allgemeinplätze und nicht unternehmensspezifisch waren. ESMA erwartet von den Emittenten und deren Prüfern, dass die Ergebnisse der Überprüfung bei der Erstellung und Prüfung der IFRS-Abschlüsse 2012 berücksichtigt werden.

  • Neue Robert Bruce-Kolumne zu Maijoors Mantra

  • 19.12.2012

  • Die europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (European Securities and Markets Authority, ESMA) hat Mitte November die Schwerpunkte bekanntgegeben, die bei der Überprüfung der Jahresabschlüsse 2012 gesetzt werden werden, und seitdem wird der ESMA-Vorsitzende Steven Maijoor nicht müde, in vielen öffentlichen Reden zu betonen, wie wichtig eine einheitliche Durchsetzung der IFRS für deren Erfolg ist.

  • IFRS in Focus - Kritische Sachverhalte in unsicheren Zeiten

  • 18.12.2012

  • Das IFRS Global Office von Deloitte hat einen 'IFRS in Focus'-Newsletter zu Überlegungen veröffentlicht, die bei den Jahresabschlüssen 2012 berücksichtigt werden sollten. Dabei geht es insbesondere auch im Überlegungen im Zusammenhang mit der Situation in der Eurozone.

  • IFAC-Positionspapier zu Governance, Risikomanagement und internen Kontrollen

  • 17.12.2012

  • Der internationale Wirtschaftsprüferverband (International Federation of Accountants, IFAC) hat das Positionspapier Nr. 7 'Wirksame Governance, Risikosteuerung und interne Kontrollen' veröffentlicht, um auf beste ausgeübte Praxis und entsprechende Aufgaben berufsständischer Rechnungsleger hinzuweisen.

  • EDTF wird die Ergebnisse zu Risikoangaben von Banken dem IASB vorstellen

  • 20.11.2012

  • Am 30. Oktober 2012 hat die Arbeitsgruppe für verbesserte Angaben (Enhanced Disclosure Task Force, EDTF) einen Bericht gegenüber dem Finanzstabilitätsrat (FSR) veröffentlicht, in dem wesentliche Verbesserungen bei der Angabe von Risiken durch Banken empfohlen werden. Während der laufenden IASB-Sitzung wird die EDTF die Ergebnisse und Empfehlungen dem IASB vorstellen. Ein Foliensatz für diesen Sitzungsteil wurde jetzt auf der Internetseite des IASB zur Verfügung gestellt.

  • IOSCO fordert weitere Arbeiten in Bezug auf die Konsolidierung von Zweckgesellschaften

  • 19.11.2012

  • Die internationale Vereinigung der Wertpapieraufsichtsbehörden (International Organization of Securities Commissions, IOSCO) hat einen Bericht mit dem Titel 'Globale Entwicklungen in der Wertpapierregulierung' veröffentlicht, in dem unter anderem empfohlen wird, dass der Finanzstabilitätsrat (FSR), der International Accounting Standards Board (IASB) und der US-amerikanische Financial Accounting Standards Board (FASB) weiter an der Harmonisierung der Ansätze in Bezug auf die Konsolidierung von Zweckgesellschaften arbeiten sollten, die aus Verbriefungsgründen geschaffen werden.

  • ESMA-Vorsitzender spricht über die Durchsetzung der IFRS und über die IFRS-Übernahme in den Vereinigten Staaten

  • 13.11.2012

  • In einer Rede, deren Manuskript jetzt auf der Internetseite der europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (European Securities and Markets Authority, ESMA) zur Verfügung gestellt wurde, umriss der Vorsitzende des ESMA, Steven Maijoor, seine Ansichten zu einer Reihe von Themen. Dazu gehörten die einheitliche Anwendung der IFRS und die mögliche Übernahme der IFRS in den Vereinigten Staaten. In Bezug auf letztere klagte Maijoor, dass er "persönlich enttäuscht hinsichtlich des Mangels an Ehrgeiz in Bezug auf die IFRS auf der anderen Seite des Atlantiks" sei.

  • IASB begrüßt FSR-Bericht

  • 02.11.2012

  • Der IASB hat eine Presseerklärung veröffentlicht, in der er den Bericht der Arbeitsgruppe für verbesserte Angaben (Enhanced Disclosure Task Force, EDTF) des Finanzstabilitätsrat (FSR), in dem wesentliche Verbesserungen bei der Angabe von Risiken durch Banken empfohlen werden, begrüßt.

  • Verbesserung der Risikoangaben von Banken

  • 30.10.2012

  • Die Arbeitsgruppe für verbesserte Angaben (Enhanced Disclosure Task Force, EDTF) hat dem Finanzstabilitätsrat (FSR) einen Bericht vorgelegt, in dem wesentliche Verbesserungen bei der Angabe von Risiken durch Banken empfohlen werden. Die EDTF identifiziert sieben grundlegende Prinzipien für die Verbesserung von Risikoangaben, die die ausgesprochenen Empfehlungen unterstützen und als ein Rahmenkonzept für künftige Arbeiten zu Risikoangaben und als Referenzwert angesehen werden, anhand dessen Banken die Qualität ihrer gegenwärtigen und künftigen Angaben bewerten können.

  • Designierter IOSCO-Vorsitzender spricht über künftige Prioritäten

  • 22.10.2012

  • Die australische Wertpapier- und Investitionsaufsicht (Australian Securities and Investments Commission, ASIC) hat das Manuskript einer Rede veröffentlicht, die Greg Medcraft, der gegenwärtige ASIC-Vorsitzende und designierte Vorsitzende der internationalen Vereinigung der Wertpapieraufsichtsbehörden (International Organization of Securities Commissions, IOSCO), beim internationalen Zentrum für Finanzregulierung (International Centre for Financial Regulation) im September 2012 gehalten hat. In seiner Rede umriss Medcraft die wichtigsten Herausforderungen, denen sich die IOSCO seiner Meinung nach gegenübersieht, und stellte dar, welche Strategien gewählt werden können, um diese Herausforderungen zu meistern. Dazu gehört auch eine stärkere Rolle der Branche.

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