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Bilanzierungsstandards für kleine und mittelgroße Unternehmen

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- Ansatz zur Erwägung möglicher Ausweis- und Angabemodifikationen für KMU

Der Stab hielt fest, dass die Arbeitsgruppe das nächste Mal im Juni 2005 zu einer Sitzung zusammenkommen würde und dass der Board beabsichtige, Gesprächsrunden zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr zu halten, höchstwahrscheinlich im Oktober.

Definitionen

Der Board hielt fest, dass das Ziel dieses Projekts sei, Rechnungslegungsstandards zu entwickeln, die Unternehmen gerecht würden, die (a) nicht öffentlich rechenschaftspflichtig seien und (b) Mehrzweckabschlüsse für externe Anwender veröffentlichten. Beide Attribute wurden diskutiert.

Der Board kam überein, dass das, was seiner Meinung nach aus "öffentlich rechenschaftspflichtig" folge, der Klarstellung bedürfe. Die Einreichung von Abschlüssen beim Handelsregister oder bei den Steuerbehörden stelle, für sich genommen, keine öffentliche Rechenschaftspflicht dar. Der Board könne sinnvollerweise einen Kommentar zum Rahmenkonzept zu diesem Sachverhalt abgeben.

Außerdem solle der Board verdeutlichen, was unter "Mehrzweckabschlüssen" und "externe Anwender" zu verstehen ist. Vor allem sei wichtig, dass der Board definiere, wer kein externer Anwender sei: z.B. die Unternehmensführung oder Parteien, die vertraglich oder aus gesetzlichen Gründen berechtigt sind, weitere Finanzinformationen vom Unternehmen zu fordern.

Mehrzweckabschlüsse sind Abschlüsse, die für Investitions- oder Kreditentscheidungen etc. erstellt werden, die von Leuten gefällt werden, die keinen anderen Zugang zu Finanzinformationen haben.

Nach der Diskussion kam der Board zu dem Schluss, dass seine derzeitigen Definitionen von öffentlicher Rechenschaftspflicht, externen Anwendern und Mehrzweckabschlüssen als Arbeitsgrundlage für die Definition derjenigen Unternehmen, denen das Projekt gilt, sachgerecht seien.

Ausweis und Angaben

Der Board entschied, den Stab einen Fragebogen zu Ausweis und Angaben entwickeln zu lassen, ähnlich dem zu Ansatz und Bewertung.

Der Board diskutierte dabei auch folgende Aspekte, zu denen zu schweigen man sich schließlich entschloss:

die Notwendigkeit einer Kapitalflussrechnung;

wenn eine Kapitalflussrechnung notwendiger Bestandteil eines Abschluss eines KMU sein sollte, ob sie nach der direkten Methode berechnet werden soll;

ob von einem KMU gefordert werden soll, einen konsolidierten, einen konsolidierenden oder einen gemeinsamen Abschluss zu erstellen.

Standardformate

Man kam zu dem (allerdings nicht einstimmigen) Entschluss, dass der Fragebogen zu Ausweis und Angaben die Möglichkeit erwähnen sollte, für KMU das Format der Eigenkapitalveränderungsrechnung zu standardisieren (ein einziges Format für alle KMU). Alternativ sollten alle Optionen unter IAS 1 beibehalten werden, unter der Voraussetzung, dass das Projekt zur Erfolgsberichterstattung abgeschlossen wird.

Konzernabschlüsse

Der Board erörterte, ob er die Frage nach Ausnahmen von der Erstellungspflicht eines Konzernabschlusses für KMU in jenem Fragebogen aufwerfen solle oder ob die Möglichkeit einer Ausnahme für KMU als ein möglicher Unterschied bei Ansatz und Bewertung adressiert werden solle. Der Board entschied, dass eine solche Frage gestellt werden solle. Außerdem sollten folgende Fragen gestellt werden:

Ob das Ausmaß der Anhangangabe über Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen angemessen sei oder erhöht werden solle; und

ob die Angabe von wirtschaftlicher Abhängigkeit gefordert werden solle.

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