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Erlöserfassung

Date recorded:

Der Stab stellte ein Papier zu den alternativen Methoden der Erlöserfassung vor. Dabei handelte es sich um eine Fortführung der Diskussion der Boardsitzung vom März 2006. Die beiden grundlegenden untersuchten Methoden waren die Extinguishment-Based Method (EBM) und die Performance-Based Method (PBM). Einige Mischformen wurden vorgestellt, so dass es insgesamt fünf Methoden wurden:

1. EBM

2. EBM mit Ausnahmeregelungen für langfristige Verträge

3. Customer Benefit Method

4. PBM

5. PBM mit Anwendungserleichterungen

Die Diskussionen des Boards konzentrierten sich auf die Methoden drei und fünf. Zur Verdeutlichung der Unterschiede zwischen den beiden Methoden diskutierte der Board eine Leistungsverpflichtung. Die Customer Benefit Method stellt auf die Perspektive des Kunden ab, so dass sich die Erlöserfassung danach richtet, ob der Kunde bis dato die Leistung abgenommen hat. Die PBM mit Anwendungserleichterungen stellt auf die Perspektive des Unternehmens ab, so dass sich die Erlöserfassung danach richtet, inwieweit das Unternehmen seine Leistungsverpflichtung erfüllt hat; die Kundensicht wird nur zum Zwecke der Feststellung des Leistungsfortschritts in die Betrachtung mit einbezogen.

Der Board wies darauf hin, dass die Abnahme seitens des Kunden für die Erlöserfassung von Bedeutung ist, wenn es sich um eine vertragliche Bedingung handelt. Dennoch begründet die Abnahme seitens des Kunden nicht zwangsläufig einen unbedingten Vermögenswert bei dem Verkäufer.

Da die Boardmitglieder der Ansicht zu sein schienen, dass die fünfte Sichtweise eher mit den bestehenden Standards sowie dem Kurs des IASB bei anderen Standards im Einklang stünde, stimmten sie 10 zu 4 für die Weiterentwicklung dieser Sichtweise.

Dieses Papier wird Gegenstand weiterer Diskussionen bei der gemeinsamen Sitzung von IASB und FASB am 27. April 2006 sein.

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