Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen einen bedarfsgerechteren Service bereitstellen zu können. Indem Sie ohne Veränderungen Ihrer Standard-Browser-Einstellung weiterhin diese Seite besuchen, erklären Sie sich mit unserer Verwendung von Cookies einverstanden. Möchten Sie mehr Informationen zu den von uns verwendeten Cookies erhalten und erfahren, wie Sie den Einsatz unserer Cookies unterbinden können, lesen Sie bitte unsere Cookie Notice.
Sie können die volle Funktionalität unserer Seite mit Ihrem Browser nicht nutzen, weil Sie entweder eine alte Version von Internet Explorer verwenden oder der Kompatilitätsmodus eingeschaltet ist. Bitte prüfen Sie, ob der Kompatibilitätsmodus ausgeschaltet ist, nutzen Sie eine Version ab IE 9.0, oder verwenden Sie einen anderen Browser wie bspw. Google Chrome oder Mozilla Firefox.

Finanzinstrumente - Arbeitspapier (Due Process Document)

Date recorded:

Der Board diskutierte vom Stab vorgebrachte Sachverhalte bezüglich des Inhalts des vorgeschlagenen Arbeitsdokumentes (Due Process-Dokument) im Hinblick auf Finanzinstrumente.

Inhalt

Nach einer Diskussion einigte sich der Board darauf, dass der Inhalt des Arbeitspapiers auf der allgemeinen Definition von Finanzinstrumenten beruhen sollte, anstatt auf Instrumenten mit vergleichbar wahrscheinlichen Ergebnissen. Die letztgenannte Alternative wurde als zu weit gefasst angesehen und würde möglicherweise Posten erfassen, deren Einschluss nicht im Sinne des Boards gewesen wäre.

Definition eines Finanzinstrumentes

Der Stab schlug eine Definition von Finanzinstrumenten vor und diskutierte darüber:

Ein Finanzinstrument ist definiert als:

(a) Zahlungsmittel;

(b) Nachweise, die einen Residual- oder anderen Eigentumsanspruch an einem Unternehmen begründen;

(c) eine vertragliche Verpflichtung einer Partei zur Lieferung eines Finanzinstrumentes an eine zweite Partei und ein korrespondierendes vertragliches Recht der zweiten Partei, um die Annahme dieses Finanzinstrumentes im Austausch für keine andere Gegenleistung als die Freistellung von der Verpflichtung zu verlangen; oder

(d) eine vertragliche Verpflichtung einer Partei zum Austausch von Finanzinstrumenten mit einer zweiten Partei und ein vertragliches Recht der zweiten Partei, um einen Austausch von Finanzinstrumenten mit der ersten Partei zu verlangen.

Ein finanzieller Vermögenswert ist ein Finanzinstrument, bei dem es sich um einen Vermögenswert handelt.

Eine finanzielle Schuld ist ein Finanzinstrument, bei dem es sich um eine Schuld handelt.

Ein Finanzinstrument, dass von einem Unternehmen im Eigenkapitalteil seiner Bilanz ausgewiesen wird, ist für dieses Unternehmen weder ein finanzieller Vermögenswert noch eine Schuld.

Eigentümeranteile

Die vorgeschlagene Definition basiert auf derjenigen in FAS 107 Disclosures about Fair Value of Financial Instruments, die sich auf Nachweise für Eigenkapitalanteile ohne Bezug auf Verträge beziehen. Der Board war sich einig, dass der Ansatz in FAS 107 klarer und daher zu bevorzugen ist. Dies bedeutet, dass Eigentümeranteile und Verträge auf besondere Art und Weise miteinbezogen werden, die die Lieferung und den Tausch von Eigentümeranteilen mit anderen Liefer- oder Tauschverträgen verlangen.

Gleichmaß von vertraglichen Rechten und -Verpflichtungen

Der Board einigte sich darauf, dass die vertragliche Verpflichtung eines Unternehmens zur Lieferung ein vertragliches Recht eines anderen Unternehmens zum Erhalt begründet, und dass Tauschverträge Rechte und Verpflichtungen für beide Parteien entstehen lassen.

Verweis auf Zahlungsmittel und Finanzinstrumente in Verträgen, die Finanzinstrumente darstellen

Der Board einigte sich darauf, dass ein getrennter Verweis auf Zahlungsmittel nicht vonnöten sei. IAS 32 und FAS 107 verweisen explizit auf Verpflichtungen zur Lieferung von Zahlungsmitteln oder Finanzinstrumenten und Rechte zum Erhalt von Zahlungsmitteln oder Finanzinstrumenten, obwohl Zahlungsmittel vorher als Finanzinstrumente spezifiziert worden sind.

Gruppierung von Liefer- und Tauschrechten und -verpflichtungen

FAS 107 sagt, dass:

Ein Finanzinstrument ist definiert als ein Vertrag, der sowohl:

(a) einem Unternehmen eine vertragliche Verpflichtung auferlegt (1) zur Lieferung von Zahlungsmitteln oder anderen Finanzinstrumenten an ein zweites Unternehmen oder (2) zum Tausch von anderen Finanzinstrumenten zu möglicherweise unvorteilhaften Bedingungen mit dem zweiten Unternehmen; und

(b) an das zweite Unternehmen ein vertragliches Recht abtritt (1) zum Erhalt von Zahlungsmitteln oder anderen Finanzinstrumenten vom ersten Unternehmen oder (2) zum Tausch von anderen Finanzinstrumenten zu möglicherweise unvorteilhaften Bedingungen mit dem ersten Unternehmen.

Der Board war sich einig, dass eine Zusammenfassung beider Seiten des Vertrages (des Rechts und der Verpflichtung zur Lieferung oder zum Tausch) sowohl klarer als auch logischer wäre.

Verweise auf vorteilhafte und unvorteilhafte Verträge

Der Board einigte sich darauf, dass der Verweis auf "vorteilhaft" und "unvorteilhaft" nicht vonnöten sei, um klar zu stellen, ob es sich bei etwas um einen Vermögenswert oder eine Schuld handelt. Das Arbeitspapier könnte einen finanziellen Vermögenswert als ein Finanzinstrument beschreiben, bei dem es sich um einen Vermögenswert handelt (und gleichzeitig dass eine finanzielle Schuld ein Finanzinstrument ist, bei dem es sich um eine Schuld handelt).

Recht, eine Lieferung oder Tausch zu verlangen

Der Board war sich einig, dass das Recht, den Erhalt oder den Tausch zu verlangen, ein Recht auf eine ökonomische Ressource und daher einen Vermögenswert begründet (und nicht die Möglichkeit einfach zu erhalten oder zu tauschen).

Einbeziehung von Bestandteilen von nicht-finanziellen Verträgen

Der Board einigte sich darauf, dass die Definition eines Liefervertrags verbessert werden könnte, indem klargestellt wird, dass das Recht auf den Erhalt eines Finanzinstruments bei einem Liefervertrag die einzige Form einer Gegenleistung darstellt, die im Austausch für die Ablösung der anderen Partei von der Verpflichtung erhalten wird.

Vielfach-Element-Verträge

Nach einer Diskussion war sich der Board einig, dass er es gerne sehen würde, wenn Vielfach-Element-Verträge als getrennte Sätze von Rechten und Verpflichtungen angesehen werden. Einige Board-Mitglieder zeigten sich nicht überzeugt und wollten einen "Gesamt-Instrumenten-Ansatz" (Whole Instrument Approach) untersuchen.

Mögliche Änderungen am Inhalt

Der Board war sich einig, die folgenden Posten aus dem Inhalt des Arbeitspapiers auszuschließen:

Themen, die in anderen gegenwärtigen Projekten betrachtet werden:

Anteile an konsolidierten Tochterunternehmen, konsolidierten "Variable Interest Entities" (nur FASB) und assoziierten Unternehmen (Nach Equity-Methode bilanzierten Beteiligungsunternehmen nach FASB-Begriff) oder Joint Ventures

Bedingte Gegenleistung im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen

Leasingverhältnisse

Lizenzabkommen und andere Verträge über Nutzungsrechte an Vermögenswerten (Ertragsrealisierungsaspekte)

Pensionen und andere Leistungen an Arbeitnehmer

Finanzinstrumente, die vom Unternehmen als Eigenkapital klassifiziert wurden

Versicherungen und verbundene Verträge

Von anderen jüngsten Standards behandelt:

Finanzinstrumente und mit Derivaten verbundene anteilsbasierte Vergütungen

Der Board einigte sich darauf, folgendes einzufügen:

Verträge, bei denen es sich um Finanzinstrumente per Definition handelt, die jedoch unter gegenwärtigen Rechnungslegungsstandards nicht erfasst werden (beispielsweise Kreditzusagen, Kreditbriefe)

Innerkonzern-Salden [im Rahmen von separaten Einzelabschlüssen]

Dienstleistungsverträge in Bezug auf Finanzinstrumente

Der Board hielt fest, dass "strategische Beteiligungen" im Allgemeinen innerhalb des Anwendungsbereichs von Finanzinstrumenten sind und nicht als getrennte Art von finanziellen Vermögenswerten betrachtet werden.

Der Board kam zu dem Schluss, dass Verträge mit großer Ähnlichkeit zu verwandten Verträgen über Finanzinstrumente nicht innerhalb des Anwendungsbereichs des Arbeitspapiers enthalten sein sollten.

Mittwoch, 20. September 2006

Correction list for hyphenation

These words serve as exceptions. Once entered, they are only hyphenated at the specified hyphenation points. Each word should be on a separate line.