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Kurzfristige Konvergenz: Joint Ventures

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Dem Board wurde ein sehr kurzes mündliches Update zu den Rückmeldungen gegeben, die der Stab zu diesem Projekt erhalten hatte, als es die vorläufigen Entscheidungen diskutierte, die der Board auf seiner Sitzung vom Juli 2006 mit Erstellern und Nutzern getroffen hatte. Der Board war der Meinung, dass die erhaltenen Stellungnahmen nicht die Richtung (vorläufige Entscheidungen, getroffen im Juli) des Projektes verändern, und dass der Stab seine Arbeiten fortführen sollte, um dem Board auf einer künftigen Sitzung einen Entwurfsvorschlag vorlegen werde.

Kurzfristige Konvergenz: Fremdkapitalkosten – Entwurf der vorgeschlagenen Änderungen an IAS 23 Fremdkapitalkosten

Der Board diskutierte erhaltene Stellungnahmen zu seinem Entwurf der vorgeschlagenen Änderungen an IAS 23 Fremdkapitalkosten. Der Entwurf enthielt den Vorschlag zur Streichung des Wahlrechtes zur unmittelbaren Aufwandsverrechnung von Fremdkapitalkosten, die einem qualifizierten Vermögenswert direkt zurechenbar sind.

Eine wesentliche Anzahl von Stellungnehmenden brachten ihre große Ablehnung gegenüber dem Vorschlag zur Streichung der Aufwandsverrechnung bei Anfall in dem Entwurf zum Ausdruck. Im Lichte der erhaltenen Stellungnahmen diskutierte der Board, ob es mit der Veröffentlichung einer endgültigen Änderung an IAS 23 fortfahren oder das Projekt beenden sollte.

Der Board war geteilter Ansicht dazu, wie mit dem Projekt aufgrund der erhaltenen Stellungnahmen weiter verfahren werden sollte. Einige Board-Mitglieder waren von der Qualität der Stellungnahmen von Stellungnehmenden beeindruckt und merkten an, dass sie eine Einstellung des Projektes unterstützen würden. Der Vorschlag würde das Wahlrecht zur Aufwandsverrechnung streichen, aber es gebe weiterhin wesentliche Unterschiede, da die Vorschriften zur Aktivierung nach US-GAAP und IFRS unterschiedlich sind. Andere Board-Mitglieder wollten mit dem Projekt mit der Bemerkung fortfahren, dass auch wenn dies keine Konvergenz im Detail darstellen würde, es dennoch Konvergenz im Prinzip bedeuten würde, und daher eine bessere Alternative als der gegenwärtige Standard sei. Die Mitglieder merkten außerdem an, dass die Absicht hinter diesem Projekt darin bestand, den Standard zu verbessern und nicht, die „richtige Antwort‟ zu erhalten.

Da es sich um eines der Projekte des MoU (Memorandum of Understanding) handelt, waren einige Board-Mitglieder besorgt, dass dies das MoU torpedieren könnte, wenn der IASB diese Projekt fallen lassen würde, ohne dies zumindest erst mit dem FASB zu diskutieren. Mit „torpedieren‟ meinten die Board-Mitglieder, dass dem IASB keine Ernsthaftigkeit bei der Umsetzung des MoU unterstellt werden könne, wenn er Projekte aufgibt, sobald er auf Widerstand seitens seiner Adressaten stößt. Andere Board-Mitglieder widersprachen, dass sie dies von der Streichung des Projektes abhalten solle, wenn klar ist, dass die Fortführung zu einer Lösung führen würde, die für die Adressaten nicht hilfreich ist.

Aufgrund der Stellungnahmen und der geteilten Meinungen der Board-Mitglieder entschied der Board, dass der Stab anhand der Kommentare der Stellungnehmenden weitere Untersuchungen durchführen solle, bevor der Board sich hinsichtlich des weiteren Vorgehens festlegt.

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