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IFRIC: Entwurf eines IFRIC-Handbuchs zur Arbeitsweise

Date recorded:

Agendakomitee

Der IFRIC-Vorsitzende und Koordinator fragte den IASB nach deren Meinungen zum IFRIC-Bericht an die Treuhänder der IASC-Stiftung, den IFRIC aus der Untersuchung von IFRIC der erhaltenen Stellungnahmen zum Entwurf des Handbuchs zur Arbeitsweise durch die Treuhänder verfasst hat. Die Diskussion im Board konzentrierte sich auf die Aufgabe und der Handlungsweise des IFRIC-Agendakomitees.

Die Board-Mitglieder beobachteten, dass viele der erhaltenen, gegenüber dem Agendakomitee kritischen Stellungnahmen zeigten, dass die Kommentatoren den Gegenstand der Arbeit des Agendakomitee nicht verstanden. Die beste Möglichkeit zur Zerstreuung solcher Missverständnisse würde darin liegen, das Agendakomitee zurück in IFRIC einzugliedern. Obwohl es zu diesem Thema einige Diskussionen gab, bestand der Konsensbeschluss darin, dass der Board IFRIC empfehlen würde, dass:

Das Agendakomitee abgeschafft und seine Aufgabe innerhalb von IFRIC wahrgenommen wird;

IFRIC als ein „Komitee aller‟ zur Diskussion möglicher Sachverhalte mit dem IASB-Stab zusammentrifft. Diese Sitzungen wären allen Mitgliedern von IFRIC gegenüber zugänglich, wobei nicht von allen Mitgliedern eine Teilnahme erwartet würde (d.h., die IFRIC-Mitglieder würden dazu eingeladen, jedoch nicht dazu verpflichtet, teilzunehmen).

Diese „Komitee aller‟-Sitzungen würden keine Entscheidungen treffen, würden jedoch dem Stab dabei helfen, eine Empfehlung gegenüber IFRIC auszusprechen, ob ein Sachverhalt die Anforderungen zur Aufnahme auf die IFRIC-Agenda erfüllen würde (d.h., die Aufgabe, die gegenwärtig vom Agendaauschuss ausgefüllt wird).

Diese „Komitee aller‟-Sitzungen öffentlich wären.

Status der Agendaentscheidungen

Die Board-Mitglieder diskutierten den Verbindlichkeitsgrad der Agendaentscheidungen. IFRIC und der IASB sind eindeutig, dass Agendaentscheidungen keine Interpretationen darstellen und keinen Platz innerhalb der IAS 8-Hierarchie haben. Dennoch schlugen zahlreiche IASB-Mitglieder vor, dass sie Leitlinien auf niedriger Ebene darstellen und in einigen Rechtskreisen würden die Erläuterungen der Agendaentscheidungen auf eigene Gefahr ignoriert. Da die Agendaentscheidungen die Ansichten recht erfahrener Personen darstellen, die sich mit Rechnungslegung nach IFRS gut auskennen, so dass sie berechtigterweise die Ansichten der Nutzer wiedergeben könnten.

Einige Board-Mitglieder äußerten Bedenken, dass die Agendaentscheidungen zu rückwirkenden Anpassungen früherer Abschlüsse führen könnten. Andere sahen kein Problem – manchmal stellte die vom IFRIC kritisierte Behandlung eine ungerechtfertigte Auslegung eines IFRS dar, die über eine Anpassung korrigiert werden sollte.

Letztendlich einigte sich der Board darauf, dass IFRIC seine Agendaentscheidungen weiter veröffentlichen solle, wobei es vorsichtig (wie jetzt schon) bei der Formulierung dieser Entscheidungen sein sollte.

IFRIC wird die Möglichkeit haben, die Empfehlungen des IASB zu diskutieren, bevor der Stab seine endgültigen Empfehlungen an die Treuhänder der IASC-Stiftung bei ihrer Januar 2007-Sitzung abgibt.

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