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Finanzinstrumente – Zinsmargenhedging

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Der IASB veranstaltete eine Unterrichtseinheit zu Finanzinstrumenten, bei der drei Vertreter des Europäischen Bankenverbands (FBE) eine Alternative zur bestehenden bilanziellen Abbildung von Sicherungsbeziehungen vorstellten.

Im europäischen Bankensektor wurde kritisiert, dass das bestehende Modell zum Fair Value Hedge Accounting nach IAS 39 nicht zufriedenstellend in Einklang gebracht werden könne mit der Absicherung von Zinsmargen aus Portfolien mancher Banken. Aufgrund dessen hat der Europäische Bankenverband ein Modell zur bilanziellen Abbildung von Zinsmargen (Interest Margin Hedging, IMH) entwickelt, das eine Alternative zum vom IASB entwickelten Modell des IAS 39 darstellt und das der Europäische Bankenverband als besser geeignet ansieht zur Berichterstattung über die zugrundeliegenden, von den Banken gesteuerten Risiken.

Ziel des IMH-Modells ist es, die Schwankung des Zinsergebnisses zu verringern, die aus dem Zusammenspiel von Zinsertrag und Zinsaufwand herrührt. Aus Sicht des FBE sind diese Zinsmargen nur dann einem Risiko ausgesetzt, wenn ein Ungleichgewicht zwischen Vermögenswerten und Schulden besteht (dies ist dann der Fall, wenn Vermögenswerte und Schulden nicht dieselben Preisfeststellungszeitpunkt aufweisen) und zugleich Vermögenswerte variabel verzinst werden, während Schulden fix verzinst werden (oder umgekehrt). Mit dem IMH-Modell werden zwei Absichten verfolgt:

Die Zinsmargenschwankungen zu verringern durch Absicherung des heutigen Zinsniveaus auf bestehende variabel verzinsliche Geschäfte; und

Die Zinsmargenschwankungen auf künftige Transaktionen zu verringern, die zur Beseitigung des Ungleichgewichts von Vermögenswerten und Schulden eingegangen werden.

Die FBE sieht dieses Modell als geeignet an, um sich an den aktuellen Stand des Zinsrisiko-Managements anzugleichen und Sichteinlagen als integralen Bestandteil des Hedge Accountings zu berücksichtigen.

Die Sitzung beinhaltete auch eine Debatte, in der der Board Fragen stellte, um ein besseres Verständnis des vorgeschlagenen Modells zu gewinnen. In Anschluss daran erklären die Board-Mitglieder, dass aus ihrer Sicht der Vorschlag keine Änderungen an den derzeit nach IAS 39 erlaubten Regelungen zu Sicherungsbeziehungen erfordere. In der Sitzung wurden anschließend verschiedene spezifische Textziffern in den Umsetzungsleitlinien von IAS 39 diskutiert, die die FBE als problematisch eingestuft hatte.

Der Board traf keine spezifischen Entscheidungen bezüglich des IMH-Modells während dieser Sitzung, forderte die FBE aber auf, dem IASB diejenigen als problematisch eingestuften Textziffern als Vorschlag zur Änderung in geändertem Wortlaut vorzulegen.

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