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Darstellung des Abschlusses

Date recorded:

Darstellung von Informationen zur Ertragsteuer

(Der Stab des FASB war per Videoschaltung zugeschaltet.)

Der Stab stellte eine Vorlage vor, in der zwei Sachverhalte erörtert wurden:

Sachverhalt 1: Darstellung der Ertragsteuern

Dieser Sachverhalt wurde dem Board noch einmal zur Erwägung vorgestellt, da einige Boardmitglieder die vorläufige Ansicht des Boards zu dem Sachverhalt hinterfragten. Der Stab war der Meinung, dass vor dem Hintergrund der beigetragenen Meinungen der Anwender zu diesem Sachverhalt es für alle Boardmitglieder nützlich sein würde, noch einmal auf die Begründungen hinter den Sachverhalten hingewiesen zu werden.

Während der Vorstellung der Vorlage änderte der Stab seine vorher bekannt gemachte Empfehlung. Die ursprüngliche Empfehlung lautete, den Sachverhalt der Darstellung von Ertragsteuern nicht noch einmal aufzugreifen, bis der Board Stellungnahmen zu seinen vorläufigen Ansichten bezüglich der Darstellung von Ertragsteuern und der zugehörigen Angaben im Rahmen des normalen Konsultationsprozesses erhalten erhalten habe. Die geänderte Empfehlung des Stabs besagte, dass eine Analyse in das Diskussionspapier aufgenommen werden sollte, die keine vorgezogenen Sichtweise ausdrücken solle und die mindestens eine alternative Sichtweise bieten solle.

Der Stab bat den Board, diese Empfehlung zu erwägen.

Ein Boardmitglied hielt fest, dass der zu adressierende Sachverhalt der der Aufgliederung des Ertragsteuerbetrags sei - ob der Board eine Aufgliederung fordere, verbiete oder die Unternehmen ermutige, diese vorzunehmen. Eine Reihe von Boardmitgliedern äußerte die Meinung, dass irgendeine Art von Aufgliederung sinnvoll sei, und das diese nicht immer willkürlich sei.

Vier alternative Methoden der Zurechnung (oder Aufgliederung) der Ertragsteuern wurden in der Vorlage des Stabs vorgestellt:

Möglichkeit A. Zurechnung aller Ertragsteuereffekte zu jeder Kategorie/jedem Abschnitt des zugrundeliegenden Abschlusses. Als Ergebnis würde jede Kategorie/jeder Abschnitt auf nachsteuerlicher Basis berechnet.

Möglichkeit B. Zurechnung der Ertragsteuereffekt zu ausgewählten Kategorien wie beispielsweise der Kategorie der Geschäftstätigkeit, dem anderen vollständigen Einkommen (other comprehensive income, OCI) oder den aufgegebenen Geschäftsbereichen. Die Zurechnung zu diesen Kategorien/Abschnitten würde der Zurechnung nach den bestehenden Standards ähneln (Zurechnung zur Kategorie der Geschäftstätigkeit anstelle Zurechnung zu fortgeführten Geschäften).

Möglichkeit C. Zurechnung der Ertragsteuereffekte zu OCI-Positionen (oder dem anderen vollständigen Einkommen als Ganzes) und Darstellung des verbleibenden Ertragsteuerbetrags im Abschnitt zu Ertragsteuern. (Dies wäre eine Übergangsmöglichkeit nur zum Zwecke der Erhaltung einer Nettoertragzwischensumme.)

Möglichkeit D. Darstellung nach Steuern für Geschäftsvorfälle, für die der Ertragsteuereffekt objektiv berechnet werden kann (einzelner Geschäftsvorfall). Die verbleibenden Ertragsteueraufwendungen/-guthaben würden im Abschnitt zu Ertragsteuern als einziger, nicht zugerechneter Betrag dargestellt. Beispiele eines solchen einzelnen Geschäftsvorfalls, der nach Steuern dargestellt werden könnte, wären ein Gewinn aus dem Verkauf einer zu Investitionszwecken gehaltenen Immobilie oder der Gewinn aus dem Verkauf eines Geschäftszweiges.

Darüber hinaus hielt ein Boardmitglied fest, dass es auch eine fünfte Möglichkeit gebe, nach der die Ertragsteuereffekte zugerechnet und Nettoerträge dargestellt würden.

Die Boardmitglieder erörterten, ob sie die Zurechnung von Ertragsteuereffekten unterstützten oder nicht. Die Meinungen der Runde waren geteilt. Einige Boardmitglieder drückten Zustimmung dafür aus, dass der Board seine ursprüngliche Entscheidung beibehalten solle, Ertragsteuereffekte nicht zuzurechnen, während andere Boardmitglieder der Meinung waren, dass zugerechnet werden sollte. Die Boardmitglieder, die eine Zurechnung unterstützten, schlugen vor, dass in der großen Mehrzahl der Fälle eine Zurechnung erreicht werden könne und dass, wenn Zurechnung im Anhang zum Anschluss gefordert werde, es keinen Grund gebe, warum dies nicht auch im Abschluss selbst getan werden könne. Andere Boardmitglieder drückten ihre Unterstützung für die geänderte Empfehlung des Stabs aus, dass eine Analyse in das Diskussionspapier aufgenommen werden sollte, das keine vorgezogenen Meinung ausdrücken und mindestens eine Alternative darstellen sollte (eine „neutrale" Sichtweise).

Der Board wurde vom Stab um eine Abstimmung bezüglich der weiteren Vorgehensweise hinsichtlich des Diskussionspapiers gebeten. Es wurde (in drei separaten Abstimmungen) zu Abstimmung gebeten, ob das Diskussionspapier eine „neutrale" Sichtweise enthalten sollte, eine vorgezogenen Sichtweise, nach der nicht zugerechnet werden sollte, oder eine vorgezogenen Sichtweise, nach der zugerechnet werden sollte. Eine einfache Mehrheit (7 Ja-Stimmen) fand sich für die Aufnahme einer „neutralen" Sichtweise. Es gab keine Mehrheit für eine vorgezogene Sichtweise, nach der nicht zugerechnet werden sollte, (4 Ja-Stimmen) oder eine vorgezogenen Sichtweise, nach der zugerechnet werden sollte, (6 Ja-Stimmen). Der Board kam daher zu dem Schluss, eine Analyse in das Diskussionspapier aufzunehmen, die keine vorgezogenen Sichtweise ausdrücke und die mindestens eine eine alternative („neutrale") Sichtweise enthalte.

Die Diskussion des Boards widmete sich dann der Frage, welcher der oben dargestellten Möglichkeiten der Board für Aufnahme in das Diskussionspapier den Vorzug geben würde bezüglich der möglichen Methoden, Ertragsteuereffekte zuzurechnen. Die Boardmitglieder waren geteilter Meinung, und es wurden keine Entscheidungen gefällt. Der Stab wurde gebeten, eine Reihe von Beispielen zu entwickeln, wie diese Zurechnungsmethoden angewendet werden könnten, und diese in das Diskussionspapier aufzunehmen. Der Board wird diesen Sachverhalt erneut erörtern, wenn die Beispiele zur Verfügung stehen.

Sachverhalt 2: Anhangangaben, wenn die Ertragsteuern nicht zugerechnet werden

Der Board setzte die Überlegungen dann in die Richtung der Frage fort, welche Informationen ein Unternehmen im Anhang zur Verfügung stellen sollte, wenn Ertragsteuern nicht länger zugerechnet werden. Ein Boardmitglied gab der Meinung Ausdruck, dass die Forderung von detaillierten Anhangangaben einfach eine andere Art und Weise sei, Zurechnung zu fordern, wenn Zurechnung nicht gefordert sei - nur seien die Informationen für die Nutzer schwerer zu finden. Insgesamt unterstütze der Board die Ansicht des Stabes, dass ein Unternehmen im Anhang zum Abschluss Angaben leisten solle, die den Nutzern dabei helfen würden, die Informationen zu Ertragsteuern zu analysieren; die endgültige Form dieser Angaben wurde jedoch nicht entschieden. Die vom Stab empfohlenen Angabeerfordernisse (zusätzlich zu oder als Ergänzung zu IAS 12 und FASB-Verlautbarung 109) beinhalteten die folgenden:

(a) eine Erläuterung des Zusammenhangs zwischen Ertragsteuern und dem vollständigen Einkommen,

(b) eine qualitative Erörterung jeder Überleitungsposition in der Überleitung,

(c) eine qualitative Erörterung, die die Auswirkungen der Ertragsteuern auf die Geschäftstätigkeits-, Investitionstätigkeits- und Finanzierungstätigkeitskategorien und die Abschnitte zu aufgegebenen Geschäftsbereichen und anderem vollständigen Einkommen der Darstellung des vollständigen Einkommens erläutert (soweit dies nicht unter (b) bereits geschehen ist).

Der Stab gab zur Kenntnis, dass der nächste Schritt die Versendung einer vorläufigen Abstimmungsvorlage des Diskussionspapiers an die Boardmitglieder für die Sitzung im April sei.

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