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Finanzinstrumente: Umfassendes Projekt – Erörterung, ob das Projekt auf die aktive Agenda genommen werden soll

Date recorded:

(Der Stab des FASB nahm per Videoschaltung an der Sitzung teil.)

Die Sitzung war in drei Teile unterteilt:

Teil 1: Rückblick auf die erste Gesprächsrunde am Runden Tisch

Teil 2: Agendavorschlag

Teil 3: Sachverhalte, die von Anwendern zwecks dringender Klärung aufgebacht worden sind

Rückblick auf die erste Gesprächsrunde am Runden Tisch

Der Stab berichtete dem Board über die ersten Gespräche am Runden Tisch zur Finanzmarktkrise, die am 14. November 2008 in London abgehalten worden waren. Mitarbeiter von Deloitte waren bei diesen Gesprächen als Beobachter anwesend. Wir stellen Ihnen ihre Mitschrift hier zur Verfügung.) Es wurde festgehalten, dass ein allgemeines Thema bei den Gesprächen am Runden Tisch gewesen sei, dass jegliche nächste Schritte der Boards zur Konvergenz zwischen US-GAAP und IFRS beitragen und dem Konsultationsprozess unterworfen sein sollten. Es wurde auch hervorgehoben, dass die Wertminderungsmodelle unter beiden Sätzen von Rechnungslegungsstandards für nicht ausreichend gehalten wurden, und das Thema Wertminderung nahm bei beiden Gesprächsrunden am meisten Zeit in Anspruch. Andere erörterte Themen waren die folgenden: Bilanzierung von CDOs, die Fair-Value-Option und die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert in illiquiden Märkten.

Agendavorschlag

Der Stab stellte seinen Vorschlag vor, ein Projekt zur umfassenden Überprüfung der Bilanzierung von Finanzinstrumenten auf die aktive Agenda des IASB zu nehmen. Der Board wurde davon in Kenntnis gesetzt, dass der Vorschlag bereits mit dem Standardbeirat erörtert worden sei. Der Stab wies darauf hin, dass der Standardbeirat den Vorschlag unterstütze, ein derartiges Projekt auf die Agenda zu nehmen. Man sei jedoch geteilter Ansicht hinsichtlich des zu erwartenden Ergebnisses.

Die Boardmitglieder fragten, wie der Umfang des Projekts aussehen solle. Der Stab gab zur Antwort, dass der Umfang festgelegt würde, nachdem das Projekt auf die aktive Agenda genommen worden sei. Der Stab sagte, das dringendere Fragen schneller gelöst werden könnten. Der Stab setzte außerdem den Board davon in Kenntnis, dass der FASB einen ähnlichen Vorschlag in den nächsten Wochen erörtern werde.

Nach der Diskussion stimmte der Board einstimmig dafür, dem Vorschlag des Stabs zu folgen und das Projekt auf die aktive Agenda zu nehmen.

Sachverhalte, die von Anwendern zwecks dringender Klärung aufgebacht worden sind

Der Stab stellte dem Board drei Agendapapiere vor:

Fair-Value-Option

Bilanzierung von Anlagen in von Kreditereignissen abhängige Instrumente

Wertminderungsvorschriften für Finanzinstrumente

Dieser Teil der Sitzung diente nur der Unterrichtung des Boards, und es wurden keine Entscheidungen getroffen.

Fair-Value-Option

Der Stab stellte das Papier vor. Ein Boardmitglied wies darauf hin, dass eine Ansicht, die an den Runden Tischen bisher allgemein geäußert worden sei, diejenige sei, dass eine Umklassifizierung aus der Fair-Value-Option die Finanzberichterstattung nicht verbessern würde. Ein anderes Boardmitglied äußerte die Meinung, dass im Rahmen des Projekts zu Finanzinstrumenten erwogen werden sollte, die Beschränkungen, die in den IFRS bisher für Ziehen der Fair-Value-Option beinhaltet sind, aufgehoben werden sollten, was auch zu einer Konvergenz mit US-GAAP führen würde.

Bilanzierung von Anlagen in von Kreditereignissen abhängige Instrumente

Es gab einige Verwirrung über den Ausdruck "von Kreditereignissen abhängige Instrumente" (credit-linked instruments). Ein Boardmitglied wies darauf hin, dass alle Finanzinstrumente in irgendeiner Art und Weise vom Kreditrisiko abhingen. Der Stab gestand das ein aber hielt fest, dass dies ein Ausdruck sei, der am Markt für bestimmte Instrumente verwendet würde. Insbesondere der wahrgenommene Unterschied der bilanziellen Behandlung von synthetischen CDOs unter IFRS und US-GAAP sorgte bei den Anwendern für Bedenken. Der Stab hob hervor, dass dies eine unbeabsichtigte Inkonsistenz sein könne und dass die US-GAAP-Vorschriften breiter als beabsichtigt angewendet worden sein könnten. Der Vorsitzende fragte die Vertreter des FASB, ob sie in dieser Hinsicht etwas zu tun beabsichtigten. Der Stab des FASB sagte, dass sie gegenwärtig mögliche Klarstellungen der betroffene Vorschriften unter US-GAAP erwägen würden.

Wertminderungsvorschriften für Finanzinstrumente

Der Stab erörterte bestehende Ansätze für den Ansatz und die Bestimmung von Wertminderung sowohl unter US-GAAP als auch unter IFRS. Das bestehen der verschiedenen Bewertungskategorien erschwert den Sachverhalt, da verschiedene Wertminderungsmodelle auf sie anzuwenden sind. Dies gilt zusätzlich zu den Unterschieden zwischen US-GAAP und den IFRS hinsichtlich des Umfangs der verschiedenen Bewertungskategorien. Ein Boardmitglied fragte nach der konzeptionellen Grundlage für das Wertminderungsmodell unter IFRS.

Einige Boardmitglieder hoben hervor, dass dieser Sachverhalt nicht schnell repariert werden kann und als Teil des umfassenden Projekts zur Bilanzierung von Finanzinstrumenten erörtert werden sollte.

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