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Rahmenkonzept Phase A: Zielsetzung und qualitative Anforderungen

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Der Board setzte seine Erörterung des Kapitels 2 des Entwurfs aus Phase A des Projekts zum Rahmenkonzept fort: Qualitative Eigenschaften und Randbedingungen entscheidungsnützlicher Rechnungslegungsinformationen. Insbesondere erörterte der Board die folgenden Fragen:

Soll das überarbeitete Rahmenkonzept die qualitativen Eigenschaften klassifizieren oder irgendwie unterscheiden und, wenn ja, sind die Klassifizierungen im Entwurf weiterhin angemessen?

Soll der Ausdruck "Verlässlichkeit" durch "glaubwürdige Darstellung" wie im Entwurf vorgeschlagen ersetzt werden?

Klassifizierung der qualitativen Eigenschaften

Die Boardmitglieder waren sich einig, dass eine Unterscheidung gemacht werden müsse und dass der Vorschlag im Entwurf einer Unterscheidung zwischen "grundlegend" und "verstärkend" sachgerecht sei.

Die Tatsache jedoch, dass eine qualitative Eigenschaft nicht "grundlegen" sei, sollte nicht so gelesen werden, dass sie "nicht wichtig" sei. Dies bedürfe einer sorgfältigeren Erklärung. Darüber hinaus war sich der Board einig, dass es keine implizite Hierarchie in den verstärkenden Eigenschaften gebe. Die Boardmitglieder hielten die Vorschläge für eine bedeutende Verbesserung im Vergleich zu den bestehenden Leitlinien und für etwas, das ihnen helfe, ihre Überlegungen zu fokussieren. Einige waren sich einig, dass für einen jedweden gegebenen Sachverhalt, die relative Bedeutung der verschiedenen verstärkenden Eigenschaften abweichen würde, aber dass sie alle notwendige Bestandteile von Relevanz und glaubwürdiger Darstellung in der Finanzberichterstattung seien.

Verlässlichkeit vs. glaubwürdige Darstellung

Der Board bestätigte seinen Wunsch, "glaubwürdige Darstellung" anstelle von "Verlässlichkeit" als qualitative Eigenschaft zu verwenden.

Obwohl sich einige Boardmitglieder vorsichtig zeigten hinsichtlich der Aussicht, den Ausdruck "verlässlich" aus dem allgemeinen IFRS-Wortschatz zu verlieren, gaben andere Boardmitglieder und die Führung des Stabs an, dass "verlässlich" einer der problematischsten Ausdrücke in eben diesem Wortschatz sei. Einige verwendeten es, um Genauigkeit nahezulegen; andere verwendeten es als Entschuldigung, um den Ansatz von Schulden zu vermeiden; andere verstünden Überprüfbarkeit darunter. Der Board kam zu dem Schluss, dass der einzige Weg, diesem Missbrauch und die daraus folgende fehlerhafte Kommunikation zu vermeiden, sei, sich darauf zu konzentrieren, was das Rahmenkonzept aussagen wolle und deshalb einen anderen Ausdruck zu verwenden. "Glaubwürdige Darstellung" sei zwar vielleicht nicht der absolut beste Ausdruck, aber immerhin der beste, der zur Verfügung stehe.

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