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IFRS für nicht börsennotierte Unternehmen – Restanten

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Name des Standards

Der Board kam überein, dass der Name des Standards wieder "International Financial Reporting Standard für nicht öffentlich rechenschaftspflichtige Unternehmen" lauten wird (International Financial Reporting Standard for Non-publicly Accountable Entities, IFRS for NPAEs).

Neugeschriebener Abschnitt 11A Grundlegende Finanzinstrumente Erstmalige Bewertung

Der Board stimmte der folgenden Neufassung des Prinzips der erstmaligen Bewertung für grundlegende Finanzinstrumente zu:

Wenn ein finanzieller Vermögenswert oder eine finanzielle Verbindlichkeit erstmals angesetzt wird, hat ein Unternehmen es zum Transaktionspreis zu bewerten. Wenn die Bezahlung für den Vermögenswert aufgeschoben wird oder zu einem Zinssatz finanziert wird, der nicht dem Marktzinssatz entspricht, hat das Unternehmen den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit mit dem Barwert der künftigen Zahlungen abgezinst mit einem Marktzinssatz zu bewerten.

Es wurde jedoch eingestanden, dass einige der Aussagen über die Abzinsung problematisch seien und dass eine Überprüfung durch den Stab notwendig sei, um sicherzustellen, dass die Formulierungen immer mit denen in Beispiel 3 des Paragraphen 11A.11 des Standardentwurfs übereinstimmten.

Ausbuchung und Forderungsverkauf

Der Board kam überein, dass die Leitlinien zum Forderungsverkauf im Einklang stehen sollten mit den allgemeinen Prinzipien zur Ausbuchung. Es wurde daher vereinbart, dass die vorgeschlagenen Paragraphen zu speziellen Leitlinien zum Forderungsverkauf gestrichen und durch zwei Beispiele zum Forderungsverkauf ersetzt werden sollen - ein Beispiel, in dem der Forderungsverkauf zu einer Ausbuchung führt, und ein Beispiel, in dem der Forderungsverkauf nicht zu einer Ausbuchung führt –, die auf den allgemeinen Ausbuchungsprinzipien aufbauen.

Der Board entscheid außerdem, dass die Leitlinien zu Kreditverpflichtungen wie in 11A.12(b) enthalten in den Abschnitt 11B Weitere Fragen in Bezug auf Finanzinstrumente verschoben werden soll.

Erster Entwurf von Abschnitt 11B Weitere Fragen in Bezug auf Finanzinstrumente

Der Board bat darum, dass die Formulierungen in 11B.4 verdeutlicht werden sollten. Andere Punkte wurden nicht angemerkt.

Erneute Erörterung von Fragen in Bezug auf andere Abschnitte

Der Board erörterte sechs Sachverhalte wie folgt:

Der Stab hatte vorgeschlagen, dass eine Reihe von komplexen Wahlrechten nicht für nicht börsennotierte Unternehmen zur Verfügung stehen sollten. Der Board entschied, dass jedes Wahlrecht vor dem Hintergrund seines Nutzens erwogen werden müsse und es keinen "Alles oder nichts"-Ansatz hinsichtlich der Aufnahme von Wahlrechten in den IFRS für KMU geben solle. Obwohl keine abschließenden Entscheidungen auf der Sitzung getroffen wurden, äußerte sich der Board im Hinblick auf die einzelnen Wahlrechte vorläufig folgendermaßen:

Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien. Die Bewertung sollte von den Umständen abhängen, anstatt dass den KMU ein Bilanzierungswahlrecht zwischen der Anschaffungskostenmethode und der Methode des beizulegenden Zeitwerts eingeräumt werden sollte. Der Board entschied, dass, wenn der beizulegende Zeitwert einer Position ohne unzumutbare Kosten oder unzumutbaren Aufwand verlässlich bestimmt werden kann, die Methode der erfolgswirksamen Zeitwertbewertung verwendet werden muss. Ansonsten ist die Anschaffungskostenmethode mit Abschreibungen und Wertminderungen zu verwenden.

Sachanlagen. Das Neubewertungsmodell soll nicht als Wahlrecht eingeräumt werden.

Immaterielle Vermögenswerte. Das Neubewertungsmodell soll nicht als Wahlrecht eingeräumt werden.

Fremdkapitalkosten. Alle Fremdkapitalkosten sollten als Aufwand erfasst werden. Das Kapitalisierungsmodell soll nicht als Wahlrecht eingeräumt werden.

Darstellung operativer Kapitalströme. Es sollte KMU gestattet sein, entweder die indirekte Methode oder die direkte Methode für die Darstellung operativer Kapitalströme in der Kapitalflussrechnung zu verwenden.

Entwicklungskosten. Alle Forschungs- und Entwicklungskosten sind als Aufwand zu erfassen. Eine Kapitalisierung der Entwicklungskosten soll nicht als Wahlrecht eingeräumt werden.

Finanzinstrumente. Ein KMU wird die Wahl haben, Abschnitt 11 des IFRS für KMU anzuwenden oder alle Vorschriften der vollen IFRS - die drei Standards zu Finanzinstrumenten (IAS 32 Finanzinstrumente: Darstellung, IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung und IFRS 7 Finanzinstrumente: Angaben) sowie alle einschlägigen Interpretationen. Aufgrund des Umfangs des zusätzlichen Materials, das in den IFRS für KMU aufgenommen werden müsste, würde das Wahlrecht der Anwendung der vollen IFRS als Querverweis zur Verfügung stehen. Dies wäre der einzige Querverweis auf die vollen IFRS.

Assoziierte Unternehmen. Die im Entwurf vorgeschlagenen Wahlrechte (Anschaffungskostenmethode, Equity-Methode und erfolgswirksame Zeitwertbilanzierung) sollen alle zulässig sein.

Gemeinschaftlich beherrschte Unternehmen. Die im Entwurf genannten Wahlrechte sollen alle zulässig sein mit Ausnahme der anteilsmäßigen Konsolidierung. KMU könnten also die Anschaffungskostenmethode, die Equity-Methode oder die erfolgswirksame Zeitwertbilanzierung wählen.

Konzern- und separate Abschlüsse

Der Stab empfahl, dass konsolidierte Abschlüsse nur gefordert sein sollten, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Der Board stimmte dem nicht zu und kam zu dem Schluss, dass Konzernabschlüsse von allen KMU gefordert werden sollten, die Mutterunternehmen sind.

Zweckgesellschaften (SIC-12)

Der Board stimmte der Empfehlung des Stabs zu, dass die Leitlinien in SIC-12 Konsolidierung – Zweckgesellschaften für KMU angemessen ist, und stimmte der Aufnahme von drei Paragraphen in Abschnitt 9 des Standardentwurfs zu.

Streichung der Unterscheidung zwischen Ausschüttungen aus vorerwerblichen und nacherwerblichen Erträgen unter der Anschaffungskostenmethode in den Abschnitten zu Konsolidierung, assoziierten unternehmen und Joint Ventures

Der Board stimmte der Empfehlung des Stabs zu, die betreffenden Abschnitte des Standardentwurfs zu aktualisieren, um die Änderungen vom Mai 2008 an IFRS 1 und IAS 27 in Bezug auf Investitionen in ein Tochterunternehmen, ein gemeinschaftlich beherrschtes Unternehmen oder ein assoziiertes Unternehmen widerzuspiegeln. Dadurch wird die Vorschrift gestrichen, als Methode zur Einschätzung, ob eine Ausschüttung als Rückerstattung der Anteile einer betreffenden Investition ist, die einbehaltenen Gewinne des Unternehmens, in das investiert wird, in eine vorerwerbliche und eine nacherwerbliche Komponente aufzuspalten.

Abschreibung von Geschäfts- oder Firmenwerten und immateriellen Vermögenswerten

Der Board stimmte der Empfehlung des Stabs zu, dass immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter Laufzeit einschließlich Geschäfts- oder Firmenwerte über eine Nutzungsdauer von höchstens zehn Jahren abgeschrieben werden sollen. Wie im Entwurf vorgeschlagen gäbe es eine Vorschrift, dass zu jedem Berichtsstichtag einzuschätzen ist, ob es Hinweise auf eine Wertminderung gibt. Der Board kam überein, dass in der Grundlage für Schlussfolgerungen erläutert werden sollte, dass diese Handhabung eher auf Grundlage einer Kosten-Nutzen-Erwägung gestattet würde als aus konzeptionellen Gründen.

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