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Versicherungsverträge – Phase II

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Verhalten des Versicherungsnehmers

Der Board führte eine vorläufige Diskussion über künftige Zahlungen von Versicherungsprämien (und anderen Kapitalströmen, die aus diesen Prämien entstehen wir beispielsweise Leistungen und Ansprüche). Insbesondere erörterte der Board, ob wiederkehrende Prämienzahlungen – also die Prämien, deren Zahlung so lange erfolgt, wie der Versicherungsnehmer den bestehende Vertrag nicht kündigt – in die Bewertung der Versicherungsschuld einfließen sollten. Sollte die Antwort auf diese Frage 'ja' lauten, müsste der Board sich der Frage widmen, wie die 'Grenze' für einen bestehenden Vertrag bestimmt werden soll.

Der Board widmete sich dem zweiten Teil der Frage (der Grenze). In der Analyse des Stabs war festgehalten worden, dass allgemein anerkannt werde, dass künftige Verträge nicht in die Bewertung der gegenwärtigen Versicherungsschuld einfließt (obwohl sie für die Bestimmung des immateriellen Vermögenswerts aus der Kundenbeziehung relevant sein mögen). Daher wurde in der Diskussion der Schwerpunkt auf bestehende Verträge gelegt, die der Stab in zwei Segmente unterteilt hatte:

Verträge, die den Versicherungsgeber verpflichten, künftige Prämienzahlungen anzunehmen,

Verträge, die eine fortlaufende Versicherbarkeit garantieren, wenn der Versicherungsnehmer weiterhin Prämien zahlt (eine Untergruppe dieser Verträge) und

andere Verträge, die keins dieser Merkmale aufweisen (der Versicherungsnehmer kann also den Versicherungsgeber nicht zwingen, künftige Prämienzahlungen anzunehmen).

Der Board war geteilter Meinung: Einige Boardmitglieder wollten die Grenze so ziehen, dass einige der 'anderen Verträge' mit innerhalb der Grenze lägen. Andere Boardmitglieder waren sichtlich besorgt, dass, wenn die Grenze so verschoben würde, dass 'andere Verträge' mit aufgenommen würden, dies einen bedeutenden, ungeprüften Sprung in der bilanziellen Bewertung darstellen würde und deutlich von der Bewertung immaterieller Vermögenswerte in IAS 38 abweichen würde. Ein Boardmitglied verglich die 'anderen Verträge' mit nichts anderem als einer Zeitreihe geschriebener Optionen und äußerte großes Unbehagen, dass diese als Vermögenswerte angesetzt werden sollten, wenn man die Konsequenzen für andere Bereiche der IFRS in Betracht ziehen würde. Andere Boardmitglieder unterstützten diese Sichtweise.

Einige Boardmitglieder hielten außerdem fest, dass einige der Fragen bei diesem Sachverhalt sehr ähnlich einiger Fragen seien, die Erneuerungen in der Projekten des Boards zu Erlösvereinnahmung und Leasinggeschäften seien. Sie wollten eine einheitliche Lösung für alle diese Fragen. Darüber hinaus hätte die Bilanzierung von Kundenverhalten mit der von Erwerbskosten im Einklang zu stehen. Es wurden keine Entscheidungen getroffen, und der Stab wird später wieder zu diesem Thema vortragen.

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