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Ertragsteuern

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In Vorbereitung auf die Veröffentlichung des Entwurfs zu latenten Steuern hatte der Stab eine vorläufige Abstimmungsunterlage an bestimmte Anwender verteilt, um deren Meinung dazu einzuholen. Im Rahmen dieses Prozesses waren fünf Hauptsachverhalte identifiziert worden, die der Stab dem Board zwecks weiterer Erörterung vorstellte.

Der erste identifizierte Sachverhalt bezog sich darauf, ob die Ausnahme die für latente Steuerschulden wie ursprünglich bestimmt auch auf latentes Steuervermögen angewendet werden solle. Die Anwender gaben der Meinung Ausdruck, dass es inkonsequent sei, latente Steuerschulden auf Grundlage der Ausnahme zu bewerten und gleichzeitig latentes Steuervermögen nicht auf Grundlage eines ähnlichen Ansatzes zu bewerten. Der Board kam vorläufig überein, latentes Steuervermögen in die Ausnahme mit aufzunehmen.

In einem ähnlich gelagerten Fall wie dem ersten äußerten die Anwender Bedenken hinsichtlich Folgeänderungen am Anwendungsbereich von SIC-21 (die sich nur auf latentes Steuervermögen und nicht auf latente Steuerschulden für neubewertete, nicht planmäßig abzuschreibenden Vermögenswerte bezieht), da SIC-21 dann nicht einheitlich angewendet würde. Der Board kam vorläufig überein, SIC-21 vollständig zurückzuziehen und die Bedenken der Anwender als Teil des vierten identifizierten Sachverhalts zu besprechen, der weiter unten dargestellt ist.

Der dritte Sachverhalt, der von den Anwendern aufgebracht wurde, war die Anwendung der Ausnahme auf alle temporären Differenzen, die sich auf einen zugrunde liegenden Sachverhalt beziehen, und nicht nur auf temporäre Differenzen, die aus einer Neubewertung einesVermögenswerts entstehen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Buchungseinheit bei der Bestimmung der Einbringlichkeit der zugrunde liegende Vermögenswert ist und nicht die einzelne temporäre Differenz. Der Board kam vorläufig überein, dass die Ausnahme sich auf alle temporären Differenzen beziehen solle, nicht nur auf auf temporäre Differenzen, die aus einer Neubewertung eines Vermögenswerts entstehen.

Der vierte Sachverhalt, der von den Anwendern identifiziert wurde, bezieht sich darauf, wie latente Steuern bewertet werden sollten, wenn die Ausnahme angewendet wird. Die ursprüngliche Entscheidung des Boards war, die Ausnahme auf Grundlage der geringeren Steuerwirkung entweder der Veräußerung oder der Verwendung des zugrundeliegenden Vermögenswerts anzuwenden. Die Anwender fragten jedoch, warum einem Ansatz über "das niedrigere" der Vorzug über einen anderen Ansatz gegeben worden sei - etwa "das höhere" oder "der Durchschnitt". Der Board kam vorläufig überein, bei Anwendung der Ausnahme vorzuschreiben, dass die Bewertung widerspiegeln solle, dass der zugrunde liegende Vermögenswert in seiner Gänze durch Veräußerung wieder eingebracht würde. Dies ist auf Folgendes zurückzuführen:

Der Ansatz kann sowohl auf die Bewertung von latenten Steuerschulden als auch auf die Bewertung von latentem Steuervermögen angewendet werden.

Der Ansatz ist praktisch besser umzusetzen als der Ansatz über "das niedrigere".

Der Ansatz steht im Einklang mit dem Ansatz in SIC-21.

Der Ansatz spiegelt zumindest eine der doppelten Ansichten des Unternehmens wider (Veräußerung oder Verwendung).

Der fünfte Sachverhalt betraf die Frage, ob vorgeschrieben werden sollte, dass die Ausnahme angewendet wird. Die Anwender waren der Meinung, dass eine Anwendung der Ausnahme nicht gefordert werden sollte, wenn die Absicht eines Unternehmens in Bezug auf die Veräußerung oder die Nutzung des zugrunde liegenden Vermögenswerts unklar sei. Der Stab schlug vor, sich diesen Bedenken anzunehmen. indem vorgeschrieben wird, dass die Ausnahme unter der widerlegbaren Annahme anzuwenden ist, dass eine Einbringung durch Veräußerung erfolgen soll, solange das Unternehmen klare Beweise hat, die belegen, dass es beabsichtigt, den künftigen wirtschaftlichen Nutzen aus dem Vermögenswert zu ziehen. Der Board erörterte diesen Vorschlag und die Frage, ob die vorgeschlagene Formulierung eine zu hohe Hürde für die Anwendung des Ansatzes darstellen würde (dass also Beweise zu liefern seien). Der Board kam zu der Überzeugung, dass andere Standards wie beispielsweise IFRS 9 ebenfalls die Absichten der Unternehmensführung bei der Bestimmung von Bilanzierungserwägungen fordern würden. Der Board stimmte vorläufig der Empfehlung des Stabs zu, vorausgesetzt, dass einige Formulierungen überarbeitet würden, um den Schwerpunkt auf die Absicht der Unternehmensführung zu legen und deren Erwartungen anstatt Beweisstücke zu fordern.

Von den Anwendern wurden auch weitere Sachverhalte aufgebracht. Unter anderem waren dies die folgenden:

Sollte dies Ausnahme auf andere Vermögenswerte angewendet werden?

Sollte die Ausnahme auch angewendet werden, wenn die Vermögenswerte im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses zum beizulegenden Zeitwert und nachfolgend zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden?

Die Berechnung der Steuerwirkungen einer Veräußerung könnte komplex sein.

es gab Möglichkeiten der Steuergestaltung.

Es gibt die Frage der rückwirkenden Anwendung.

Der Board entschied vorläufig, keine Änderungen an der vorläufigen Abstimmungsunterlage vorzunehmen, die auf die Bedenken zu diesen Sachverhalten zurückzuführen wären. Im Entwurf soll jedoch eine gezielte Frage zu den Vorschriften der rückwirkenden Anwendung insbesondere im Zusammenhang mit einem Unternehmenszusammenschluss aufgenommen werden. es soll auch gezielt gefragt werden, ob deren Anwendung unnötig belastend sei.

Damit schloss die Sondersitzung.

Diese Zusammenfassung basiert auf Notizen, die von Beobachtern bei der Sitzung gemacht wurden. Sie sind nicht als offizielle oder endgültige Zusammenfassung zu verstehen.

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