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Aktueller Stand bei den Arbeiten des IFRS Interpretations Committee

Date recorded:

Der Stab informierte über den aktuellen Stand in Bezug auf zwei Sachverhalte, die das Committee auf seiner Sitzung im November erörtert hatte:

IFRS 2 Anteilsbasierte Vergütungen - Ausübungs- und Nichtausübungsbedingungen

IAS 32 Finanzinstrumente: Ausweis - Put-Optionen auf nicht beherrschende Anteile

In Bezug auf den Sachverhalt hinsichtlich der Ausübungs- und Nichtausübungsbedingungen unter IFRS 2 gibt es sechs Fragen, die derzeit vom Committee erörtert werden. Der Stab wies darauf hin, dass das Committee den Vorschlag des IASB von der Septembersitzung angenommen und entschieden habe, vier der Fragen im Rahmen des jährlichen Verbesserungsprojekts zu klären (Sachverhalte 1, 2, 3 und 6). Die beiden anderen Probleme sollen in einen Agendavorschlag für den Board überführt werden, ein eigenständiges Projekt zur Änderung von IFRS 2 aufzunehmen (dies gilt für Sachverhalte 4 und 5). Der Board stimmte dieser Entscheidung zu.

In Bezug auf den zweiten Sachverhalt hinsichtlich Veränderungen im Buchwert von finanziellen Verbindlichkeiten, die für Put-Optionen erfasst werden, die auf nicht beherrschende Anteile geschrieben sind, merkte der Stab an, dass das Committee auf seiner Sitzung im November die vorläufige Agendaentscheidung aus dem September erörtert habe, dass der IASB sich dieses Sachverhalts im Rahmen seines Projekts zu Finanzinstrumenten mit Merkmalen von Eigenkapital (Financial instruments with characteristics of equity, FICE) annehmen solle. Der Stab wies darauf hin, dass eine große Menge von Stellungnahmen zu dieser Agendaentscheidung eingegangen seien. Im Wesentlichen wurden zwei Arten von Bedenken vorgebracht. Die erste galt den bestehenden Konflikten zwischen Standards, und die zweite betraf Bedenken, wie die vorläufige Agendaentscheidung durchgesetzt werden könne. Insbesondere Regulatoren waren über die bedeutenden Abweichungen in der Praxis besorgt und fragten, ob die vorläufige Agendaentscheidung der richtige Weg sei, um dieses Problem anzugehen.

Vor dem Hintergrund der bedeutenden Anzahl von Stellungnahmen, die eingegangen seien, und der Entscheidung der Boards, das FICE-Projekt zurückzustellen, meinte der Stab, dass das Committee Hinweise vom Board erbitte, wie man dieses Problem am besten lösen könne. Insbesondere wollte das Committee in Erfahrung bringen, ob der Board in Erwägung ziehen würde, eine Änderung am Anwendungsbereich von IAS 32 vorzunehmen, anstatt dass das Committee eine Interpretation zu diesem Sachverhalt entwickelt. Der Stab merkte an, dass das Committee vorschlage, bei diesem Sachverhalt weiter mit dem FICE-Team zusammenzuarbeiten, um zu einer verbesserten Lösung für die Finanzberichterstattung zu kommen, die absolut mit jeglichen Leitlinien übereinstimmt, die im Rahmen des FIC-Projekts entwickelt werden.

Ein Boardmitglied war der Meinung, dass IAS 32 eindeutig darin sei, dass die Put-Optionen, die auf nicht beherrschende Anteile geschrieben werden, als Schuld in voller Höhe zu klassifizieren wären. Der Stab wies darauf hin, dass Bedenken bestünden, dass die Änderungen im Buchwert von Bruttoverbindlichkeiten normalerweise in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst würden und daher zur Volatilität beitragen würden. Dies widerspreche auch IAS 27, nachdem Transaktionen zwischen Eigenkapitaleignern keine Auswirkungen auf die Gewinn- und Verlustrechnung haben sollten.

Der Board stimmte dem Vorschlag des Committees zu, bei der Verbesserung der Leitlinien in diesem Bereich mit dem FICE-Team zusammenzuarbeiten.

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