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Finanzinstrumente: Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen - Macro Hedge Accounting

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Bei der Diskussion dieser Sitzung bestand der Fokus in der Entwicklung eines Neubewertungsmodells für das Grundgeschäft im Hinblick auf Veränderungen des abgesicherten Risikos. Der Ansatz zielte darauf ab, das gesamte Risikoportfolio an Vermögenswerten und Verbindlichkeiten (einschließlich Sichteinlagen), das die Risikoposition repräsentiert, die durch das Risikomanagement abgesichert wird, neuzubewerten (ein 'Nettodesignations'-Ansatz). Bei diesem Ansatz würden die abgesicherte Position neubewertet und Wertänderungen, die sich auf Änderungen des abgesicherten Risikos bezögen, im Periodenergebnis erfasst (bspw. der Benchmarkzins); im Ergebnis würde sich im Vergleich zu den Sicherungsderivaten in dem Maße ein Ungleichgewicht im Periodenergebnis widerspiegeln, wie sich eine Unter- oder Übersicherung ergibt. Der Stab gab dem Board ein veranschaulichendes Beispiel mit einem Finanzinstitut, das das Zinsrisiko der sich aus Krediten sowie Einlagen und Schuldverschreibungen ergebenden Nettorisikoposition absichert. Der Beispiel strich heraus, wie die Wirksamkeit einer Risikomanagementzielsetzung - die Stabilisierung der Nettozinsmarge - bei einem Ansatz der Bewertung des Nettoportfolios sichtbar gemacht werden könnte.

Eines der Boardmitglieder hob auf die im Beispiel des Stabs enthaltene Tabelle ab und fragte, ob eine solche Tabelle Teil der vorgeschlagenen Angabepflichten sei. Der Stab antwortete, dass man eigenständige Papiere zu Ausweis und Angaben im Rahmen künftiger Sitzungen beibringen werde, dass aber eine solche Tabelle Teil des Pakets sein könne. Ein anderes Boardmitglied meinte, dass in der Tabelle wichtige Informationen fehlten, nämlich das Bewertungsergebnis von Posten, die gekündigt worden seien, und das Bewertungsergebnis aus Unterschieden im Benchmarkzins von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten.

Ein IASB-Mitglied sagte dem Stab, er wollte besser verstehen, inwiefern das in der Entwicklung befindlichen Macro-Hedge-Accounting-Modell mit dem allgemeinen Hedge-Accounting-Modell verbunden sei. Diese Äußerung führte zu einer Diskussion über die Operationalisierbarkeit des Modell und der Frage, ob einzelne Posten in dem Portfolio eine Nachverfolgung erforderten.

Ein anderes IASB-Mitglied meinte, dass der Board ab einem bestimmten Punkt das in der Entwicklung befindliche Modell auf andere Portfoliosicherungsstrategien außerhalb der Steuerung des Zinsrisikos in Erwägung ziehen müsse. Der Stab antwortete, dass andere Strategien z.B. Währungs- oder Warenpreisrisiken) in ähnlicher Weise funktionierten, er die anderen Strategien aber auf künftigen Sitzungen behandeln wolle.

Der Stab deutete an, dass man sich in der nächsten Sitzung auf Verhalten und die Modellierung von Sichteinlagen sowie einige der Implikationen des in der Entwicklung befindlichen Sicherungsmodells konzentrieren werde.

 

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