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Leasingverhältnisse

Date recorded:

Gegenwärtig hat ein Leasingnehmer einen Vermögenswert, den er im Rahmen eines Finanzierungsleasingverhältnisses hält, gemäß IAS 40 zu bilanzieren, falls der Vermögenswert die Definition einer Renditeimmobilie erfüllt. Ein Leasingnehmer darf Vermögenswerte, die er im Rahmen eines Mietleasingverhältnisses hält, unter Anwendung des Modells des beizulegenden Zeitwerts in IAS 40 bilanzieren, falls das Vermögen die Definition einer Renditeimmobilie erfüllt. Der Zweck dieser Sitzung bestand darin, die Sichtweise des Boards einzuholen, ob der derzeitige Anwendungsbereich von IAS 40 im Hinblick auf Nutzungsrechtvermögenswerte beibehalten werden sollte.

Die Stabsmitarbeiter stellten zwei Ansätze vor. Dem ersten Ansatz zufolge würde der derzeitige Anwendungsbereich von IAS 40 beibehalten (d.h. es bestünde ein Wahlrecht, IAS 40 auf ein Leasingverhältnis anzuwenden, bei dem der Leasingnehmer einen einzigen linearen Leasingaufwand erfasst, müsse jedoch auf ein Leasingverhältnis angewendet werden, bei dem der Leasingnehmer den Zins auf die Leasingverbindlichkeit getrennt von der Abschreibung des Nutzungsrechtvermögenswerts erfasst). Der zweite Ansatz besteht darin, Renditeimmobilien, die im Rahmen eines Leasingverhältnisses gehalten werden, im Anwendungsbereich von IAS 40 zu belassen (d.h. ein Leasingnehmer würde sämtliche Nutzungsrechtvermögenswerte gemäß IAS 40 bilanzieren, falls das gemietete Immobilienvermögen die Definition einer Renditeimmobilie nach IAS 40 erfüllt). Die Stabsmitarbeiter empfahlen die zweite Alternative, weil dies mit den Vorschlägen des Boards zur Leasingbilanzierung in Einklang stehe und die Einheitlichkeit bei der Bilanzierung von Renditeimmobilien fördere. Allerdings konzedierten die Stabstmitarbeiter Praxisprobleme im Zusammenhang mit dieser Empfehlung. So mag bspw. die Verpflichtung eines Leasingnehmers zur Angabe von beizulegenden Zeitwerten für Nutzungsrechtvermögenswerten (die die Definition von Renditeimmobilien erfüllen) in einigen Umständen kostenträchtig/beschwerlich sein.

Einige wenige Boardmitglieder bezweifelten die Empfehlung aus einer Kosten-Nutzen-Perspektive und empfahlen, dass im überarbeiteten Standardentwurf eine spezielle Frage zu diesem Sachverhalt aufgenommen wird, um zu erwägen, ob die vorgeschlagene Änderung von der Umsetzung her praktikabel und den Abschlussnutzern Nutzen stiftend sei. Die Stabsmitarbeiter bestätigten, dass man zu diesem Sachverhalt eine spezielle Frage aufnehmen werde. Ohne große weitere Diskussion stimmte der Board der Empfehlung der Stabsmitarbeiter vorläufig zu.

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