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IAS 28 — Sonstige Änderungen des Nettovermögens bei Anwendung der Equity-Methode

Date recorded:

Der Projektmanager führte in das Papier ein. Im November 2012 hatte der IASB den Entwurf Die Equity-Methode: Anteil an sonstigen Veränderungen des Nettovermögens (vorgeschlagene Änderungen an IAS 28 Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures) mit der Bitte um Stellungnahme veröffentlicht. Mit den vorgeschlagenen Änderungen wurde beabsichtigt, dass

  1. ein Investor seinen Anteil an den Änderungen im Nettovermögen des Beteiligungsunternehmens, die nicht im Periodenergebnis oder im sonstigen Gesamtergebnis (other comprehensive income, OCI) des Beteiligungsunternehmens erfasst wurden und die keine erhaltenen Ausschüttungen darstellen ('anderweitige Veränderungen des Nettovermögens') in seinem Eigenkapital erfassen solle; und
  2. der Investor den kumulierten Eigenkapitalbetrag, der er zuvor erfasst hat, in das Periodenergebnis umbuchen, wenn er aufhört, die Equity-Methode anzuwenden. 

Eine beträchtliche Anzahl der Adressaten stimmte den Vorschlägen des IASB aus verschiedenen Gründen nicht zu, es gab allerdings keine vorherrschende Sichtweise, wie derartige anderweitige Veränderungen des Nettovermögens bilanziert werden sollten.

Im vorliegenden Agendapapier werden drei Sichtweisen vorgestellt, wie ein Investor seinen Anteil an den anderweitigen Veränderungen des Nettovermögens des Beteiligungsunternehmens bilanzieren sollte:

  • Sichtweise 1: im Periodenergebnis des Investors. Diese Sichtweise steht im Einklang mit der zweiten Präferenz des IFRS Interpretations Committees (und entsprach der alternativen Sichtweise im Standardentwurf).
  • Sichtweise 2: im OCI des Investors, wobei der im OCI kumulierte Betrag bei Beendigung der Equity-Methode durch den Investor in das Periodenergebnis umzubuchen ist. Diese Sichtweise steht im Einklang mit dem Vorschlag des Stabs auf der Julisitzung 2013 des IFRS Interpretations Committees.
  • Sichtweise 3: im Periodenergebnis des Investors, falls die Beteiligungsquote verringert wird, oder zu Anschaffungskosten, falls die Beteiligungsquote erhöht wird. Diese Sichtweise steht im Einklang mit dem ursprünglichen Vorschlag des IFRS Interpretations Committees und schließt somit Geschäftsvorfälle aus dem Anwendungsbereich aus, bei denen ein Beteiligungsunternehmen Kaufoptionen auf sein eigenes Eigenkapital eingeht (bspw. aktienbasierte Vergütungen).

Das Papier enthält für jede Sichtweise Beispiele.

Die Empfehlung des Stabs bestand darin, dass der Investor (1) seinen Anteil an den sonstigen Veränderungen des Nettovermögens des Beteiligungsunternehmens in seinem OCI erfassen (Sichtweise 2) und (2) den im OCI kumulierten Betrag bei Beendigung der Equity-Methode in das Periodenergebnis umbuchen soll.

Es gab eine lebhafte Diskussion, bei der Boardmitglieder starke Bedenken zu jeder Sichtweise äußerten. Viele Boardmitglieder deuteten ihre Präferenz für den GuV-Ansatz an, weil dies die beste Wahl sei. Einige Boardmitglieder meinten, dass der Vorschlag inkonsistent sei, weil er eine Umbuchung vom OCI in das Periodenergebnis erfordere, wenn die Equity-Methode nicht länger angewendet werde, während die GuV-Wirkung bei einer aktienbasierten Vergütungstransaktion dann auftrete, wenn die Option ausgeübt werde. Andere Boardmitglieder sagten, dass es keinen einheitlichen Ansatz gebe, mit dem man alle Geschäftsvorfälle einfangen könne.

Bei der Abstimmung sprachen sich sechs Boardmitglieder für den GuV-Ansatz aus, drei für den OCI-Ansatz und elf dafür, den Entwurf auf der nächsten IASB-Sitzung noch einmal zur Diskussion vorzulegen. Man beschloss, dass es notwendig sei sicherzustellen, dass es keine unbeabsichtigten Konsequenzen gebe. Zudem wurde klargestellt, dass dies ein eng begrenztes Projekt ist, das kurzfristig eine Lösung bieten soll.

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