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Forschungsprojekt zu anteilsbasierter Vergütung

Date recorded:

Agendapapier 16

Der IASB betreibt derzeit ein Forschungsprojekt zu IFRS 2, um Bereiche mit hoher Komplexität, ihre Gründe und Anwendungsfragen zu identifizieren. Der Stab stellte eine Zusammenfassung der bisher durchführten Untersuchungen vor.

Der IASB soll dann entscheiden, ob er dieses Projekt in die Entwicklungsphase hebt oder ob er als Ergebnis der Agendakonsultation dieses Projekt nicht weiter verfolgen wird.

Der Stab hat als Ergebnis seiner Untersuchungen festgestellt, dass die Komplexität in diesem IFRS auf folgenden Gründe zurückzuführen ist:

  1. Komplexität der Vereinbarungen;
  2. Verwendung des Bewertungsmodells des beizulegenden Zeitwerts zum Gewährungszeitpunkt für Vereinbarungen, die in Aktien oder Aktienoptionen erfüllt werden.

Der Stab hat außerdem die folgenden Anwendungsprobleme identifiziert:

  1. Mangelndes Verständnis des Kernprinzips des Standards;
  2. als nicht intuitiv wahrgenommene Ergebnisse der Bilanzierung einiger Geschäftsvorfälle;
  3. Komplexität in Bezug auf die Klassifizierung von Ausübungs- und Nichtausübungsbedingungen; und
  4. Verwendung von Bewertungsannahmen, die in der Folge nicht aktualisiert werden.

Der Stab hat außerdem verschiedene Möglichkeiten der weiteren Vorgehensweise untersucht:

  1. Durchführung einer Überprüfung nach der Einführung;
  2. Durchführung weiterer Untersuchungen zur Verwendung des Bewertungsmodells des beizulegenden Zeitwerts zum Gewährungszeitpunkt;
  3. begrenzte Änderungen am Standard; oder
  4. Aufgeben des Projekts.

Der Stab hat keine Empfehlungen ausgesprochen.

Erörterung durch den Board

Das Agendapapier wurde gut aufgenommen, und man war sich allgemein einig, dass der Stab die richtigen Sachverhalte nebst zugehörigen Auswirkungen identifiziert hat.

Die wesentlichen Kommentare bezogen sich auf die identifizierten Sachverhalte und den möglichen Weg vorwärts. Man war sich einig über die Schwierigkeiten, die sich aus dem Bewertungsmodells des beizulegenden Zeitwerts zum Gewährungszeitpunkt ergeben. Diskutiert wurden beispielsweise (i) Unterschiede bei der Behandlung bestimmter Bedingungen, wenn einige zum Gewährungszeitpunkt widergespiegelt werden und andere erst zu einem künftigen Zeitpunkt, (ii) Auswirkungen der Tatsache, dass die Aufwendungen für vergangene Leistungen in der Zukunft erfasst werden, selbst wenn das Jahr ein schlechtes Jahr hinsichtlich der erbrachten Erfolge war, und  (iii) die Auswirkungen von unterschiedlichen Ansätzen in Bezug auf von durch Arbeitnehmer erbrachte Leistungen nach IAS 19 und IFRS 2.

Man war sich einig, dass die Arbeiten, die im Rahmen des Rahmenkonzeptprojekts und des Projekts zu Eigen- und Fremdkapital vorgenommen werden, eine Möglichkeit bietet, die Definitionen anzugleichen. Man war sich auch einig, dass eine jede Überprüfung von IFRS 2 auch beinhalten sollte, einen Schritt zurückzutreten und das Bilanzierungsmodell als ganzes zu analysieren. Eine Vereinfachung des gegenwärtigen Modells wurde als sachgerechtes Ziel angesehen.

Bei dieser Sitzung wurde keine Entscheidungen in Bezug auf die künftige Ausrichtung des Projekts gefällt. Der Board stimmte der Empfehlung des Stabs zu, dass man die Ergebnisse der Agendakonsultation abwarten sollte und dass derzeit keine weiteren Untersuchungen notwendig sind.

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