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Agendakonsultation — Preisregulierte Geschäftsvorfälle

Date recorded:

Agendapapier 9

Gegenwärtiger Stand

In dieser Sitzung hat der Stab über den aktuellen Stand des Projekts zu preisregulierten Geschäftsvorfällen und geplante nächste Schritte informiert. Außerdem hat er die Rückmeldungen erläutert, die zu diesem Projekt im Rahmen der Agendakonsultation 2015 eingegangen sind.

Zielsetzung des Projekts ist es, zu erwägen, ob oder wie die IFRS geändert werden sollten, um die Berichterstattung über die Auswirkungen von Preisregulierung durch Unternehmen zu ändern. Als Teil des Projekts hat der IASB im September 2014 ein Diskussionspapier Berichterstattung über die finanziellen Auswirkungen einer Preisregulierung herausgegeben.

Das Projekt ist gegenwärtig als Projekt auf Standardebene klassifiziert, obwohl unklar ist, welche Art von Standardsetzungsaktivität erfolgen soll. Dies hängt von der Entscheidung ab, ob regulatorische Abgrenzungsposten als Vermögenswerte und Schulden erfasst werden sollen und ob, wenn dies der Fall ist, dies durch Einführung eines neuen Standards oder durch die Änderung bestehender Standards erfolgen soll.

Der Board hat entschieden, ein weiteres Diskussionspapier zu entwickeln, um Anwendern dabei zu helfen, eine gründlichen Analyse der Sachverhalte und möglichen Lösungen nachvollziehen zu können.

Etwa ein Fünftel der Antwortenden auf die Agendakonsultation 2015 des IASB haben sich zum Projekt zu preisregulierten Geschäftsvorfällen geäußert. Sie waren geteilter Meinung, ob diesem Projekt eine hohe oder eine niedrige Priorität zugeordnet werden sollte.

Der Board wird in dieser Sitzung nicht um Entscheidungen gebeten werden.

Erörterung durch den Board

Schwerpunkt der Diskussionen waren die nächsten Schritte im Projekt.

Ein Boardmitglied fragte, ob eine Ansatz über Angaben allein ein gangbarer Weg vorwärts sei. Dieser Ansatz könne sehr schnell und ohne große Ressourcen umgesetzt werden. Der Vorsitzende verwarf diesen Ansatz, da die meisten Anwender eine Änderung in der Erfolgsberichterstattung suchten, was ein Ansatz über Angaben allein nicht leisten könne. Ein Boardmitglied fügt hinzu, dass Angaben Kosten, aber wenig nutzen hinzufügen würden. Der stellvertretende Vorsitzende sagte, dass entschieden werden müsse, ob regulatorische Abgrenzungsposten Vermögenswerte und Schulden seien.

Der Vorsitzende sprach sich kategorisch gegen die frühere Idee eines zweiten Diskussionspapier aus, es sei denn, es würde in ihm nur ein Ansatz vorgestellt, nämlich der erlösbasierte Ansatz. Er gab der Meinung Ausdruck, dass eine weiteres "offenes" Diskussionspapier keines der Probleme lösen würde. Er schlug vor, dass der Stab ein Papier erarbeitet, in dem der vollständig entwickelte erlösbasierte Ansatz beschrieben wird, und der Board würde dann vorläufig entscheiden, ob dieser Ansatz weiter verfolgt werden solle und ob der nächste Schritt ein zweites Diskussionspapier oder ein Entwurf sein solle. Wenn der Board nicht in der Lage sein sollte, zu einer Einigung zu kommen, müsse man entscheiden, ob das Projekt aufgegeben werden solle. Ein Boardmitglied fragte, was ein Aufgeben des Projekts für IFRS 14 bedeuten würde. Der Vorsitzende gab zur Antwort, dass in einem solchen Fall IFRS 14 zurückgezogen werden würde. Das Boardmitglied stimmte dem zu aber war der Meinung, dass der Board trotzdem eine Verlautbarung dazu herausgeben sollte, ob regulatorische Abgrenzungsposten die Definitionen von Vermögenswerten und Schulden erfüllen.

Der Board erörterte außerdem, welche Rechtskreise am meisten von Preisregulierung betroffen seien und welchem Ansatz diese folgten. Da es hierzu eine gewisse Unsicherheit zu geben schien, wies der Vorsitzende den Stab an, ein Papier zu erarbeiten, das einen Überblick über die Auswirkung von Preisregulierung in bestimmten Rechtskreisen gewährt.

Zugehörige Themen

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