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Agendakonsultation 2015

Date recorded:

Vorgeschlagenes Arbeitsprogramm

Agendapapier 24

Hintergrund

Der Board hatte im Mai 2016 den Entwurf seines Arbeitsprogramms bis 2021 entwickelt. Der Plan war mit dem IFRS-Beirat im Juni 2016 und mit dem ASAF im Juli 2016 erörtert worden. Der Zweck dieser Sitzung bestand darin, dass der Stab dem Board die Rückmeldungen des IFRS-Beirats vorstellt. Des Weiteren wurden die Rückmeldungen aus dem globalen Erstellerforum erläutert. Der Stab stand auch bereit, mündlich Botschaften aus der ASAF-Sitzung zu diesem Thema zu übermitteln.

Der Board wurde um Anmerkungen zum überarbeiteten Arbeitsprogramm gebeten, wie er in Anhang A des Agendapapiers wiedergegeben ist. Der Stab beabsichtigt, den Entwurf für eine Zusammenfassung der Rückmeldungen auf künftigen Sitzungen zur Diskussion vorzulegen. In diesem werden dann auch Punkte enthalten sein, die vom IFRS-Beirat vorgeschlagen wurden.

Rückmeldungen aus dem IFRS-Beirat

Der Stab berichtete, dass der Beirat die Strategie des Boards für das Arbeitsprogramm unterstützte. Diese gilt vorrangig den Themen (i) Verbesserung der Effizienz in der Kommunikation, (ii) Umsetzung und Unterstützung einer einheitlichen Anwendung sowie (iii) der Gestaltung eines Forschungsprogramms, das realistisch und machbar ist. Der Beirat schlug zudem vor, dass der Board klar herausstellen solle, dass das Arbeitsprogramm flexibel ist und aufkommende Themen berücksichtigen könne und dass man sich im anschließenden Zeitraum auf Umsetzungstätigkeiten stürzen werde (was zu höherer Aktivität statt einer Zeit der Ruhe führen könne).

Der Beirat stimmte den vom Board bei der Entwicklung seines Forschungsprogramms erwogenen wesentlichen Kriterien zu. Der Beirat erklärte sein Einverständnis damit, dass (i) die Sammlung von Nachweisen einen wesentlichen Teilaspekt der Forschungstätigkeiten des Boards ausmache, (ii) die Anzahl der aktiv verfolgten Forschungsprojekte wie vorgeschlagen verringert und (iii) ein Speicher an Forschungstätigkeiten geschaffen werden soll. Der Beirat widersprach der Zusammensetzung der in das Forschungsprogramm den Speicher aufgenommenen Projekte nicht. Er schlug ferner vor, dass der Board (i) erläutern solle, inwiefern Forschung einen integralen Bestandteil seiner fachlichen Arbeit darstellt, (ii) darlegen solle, wie einige Projekte des Forschungsprogramms in Standardsetzungsprojekte überführt werden und (iii) den Prozess für eine Aufnahme von Tätigkeiten bei Projekten, die derzeit im Speicher stehen, klarstellen.

Rückmeldungen des globalen Erstellerforums

Der Stab wies darauf hin, dass einige Mitglieder sich dagegen aussprachen, im Entwurf des Arbeitsprogramms keine Themen aufzunehmen, die in Bezug zu (i) Problemen aus der Wechselwirkung von IAS 29 und IAS 21 und (ii) latenten Steuern aus innerkonzernlichen Übertragungen von Vermögenswerten stünden.

Darstellung des Arbeitsprogramms

Der Stab schlug vor, einige Änderungen an der Darstellung des Arbeitsprogramms einzuführen. Die Änderungen bestehen in (i) der Darstellung des aktiv verfolgten Forschungsprogramms und der Standardsetzungsprojekte in einer Tabelle, (ii) der Aufnahme des nächsten Projektmeilensteins, (iii) einer Priorisierung, nach der Projekte, die dem Thema Kommunikation gewidmet sind, zuerst dargestellt werden und (iv) einer getrennten Darstellung des Speichers für Forschungsprojekte.

Erörterung durch den Board

Im Rahmen der Diskussion kamen keine bedeutenden Anmerkungen auf. Die Anmerkungen waren hauptsächlich administrativer Natur, d.h. wie die Information dargestellt werden solle. Die Boardmitglieder meinten, dass die neue Darstellung des Arbeitsprogramms ein besseres Kommunikationsvehikel darstelle. Einige Boardmitglieder betonten die Bedeutung, die Informationen auf dem aktuellen Stand zu halten und klare Zielsetzungen zu formulieren (insbesondere i.S. Erwartungsmanagement). Man diskutierte etwas ausgiebiger, ob in den IFRS Themen aufgegriffen werden sollten, die für bestimmte Rechtskreise Bedeutung haben, nicht aber für die Mehrheit der IFRS-Bilanzierer (bspw. Inflation). Ein Boardmitglied meinte, dass der Board in Kontakt mit jenen Rechtskreisen bleiben und seine Herausforderungen erläutern solle, die er bei der Behandlung dieser Sachverhalte habe. Auf der anderen Seite meinte der Vorsitzende, dass die Tatsache, dass einige Sachverhalte (nur) bestimmte Rechtskreise beträfen, keinen Grund darstelle, sie nicht anzugehen, weil es sich um reale wirtschaftliche Sachverhalte handele. Er meinte, dass dieser Umstand eher damit zusammenhänge, dass man nicht über ausreichende Ressourcen verfüge, um sich sämtlichen Themen zu widmen. Einige Boardmitglieder äußerten Bedenken, dass man nicht mehr bei den Sachverhalten tun wolle, die man im Zuge des PiR zu IFRS 3 festgestellt habe; andere meinten, dass der Beirat seine Unterstützung für das Vorgehen des Boards zum Ausdruck gebracht habe und der Board folglich nicht zusätzliche Arbeiten aufnehmen solle.

Zugehörige Themen

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