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Allgemeinere Unternehmensberichterstattung

Date recorded:

Überblick

Agendapapier 28

Um in der Arena der allgemeineren Unternehmensberichterstattung nicht an Boden zu verlieren, hat der Board den Stab gebeten, zu untersuchen, welche Rolle der Board in diesem Bereich spielen soll. Diese Sitzung war die erste Erörterung der ersten Untersuchungsergebnisse durch den Board. Die Themen für diese Sitzung waren die folgenden:

  • Erster Überblick über die gegenwärtige Lage und sich daraus ergebende Auswirkungen für den Board (Papier 28A) und
  • Möglichkeiten für Arbeitsprogramme, die die Auswirkungen widerspiegeln würden (Papier 28B).

Erster Überblick über die gegenwärtige Lage und sich daraus ergebende Auswirkungen für den Board

Agendapapier 10A

Erste Untersuchungsergebnisse

Die Untersuchungen des Stabs haben bisher ergeben, dass die allgemeinere Unternehmensberichterstattung (die jegliche Art von Berichterstattung außerhalb des Abschlusses umfasst und integrierte Berichterstattung, Nachhaltigkeitsberichterstattung, Lageberichterstattung etc. beinhaltet) an Bedeutung und Prominenz gewinnt, auch wenn  das meiste auf freiwilliger Basis erfolgt. Es gibt auch eine allgemeine Übereinkunft zwischen den verschiedenen involvierten Parteien (einschließlich Regulierern, politischen Entscheidungsträgern und Anlegern), dass Unternehmen über eine größere Bandbreite von Themen berichten sollten, die jenseits von rein finanziellen Kennzahlen liegen. Des Weiteren ist klar, dass es ein Verlangen nach größerer Standardisierung und einem einheitlichen globalen Berichterstattungsrahmen gibt, da es derzeit eine Unzahl von Kodizes und Leitlinien gibt.

Empfehlung des Stabs

Der Stab empfahl, dass der Board eine aktivere Rolle in der allgemeineren Unternehmensberichterstattung übernehmen soll, und daher seine bisherige Haltung von Zusammenarbeit und Koordinierung mit anderen Gremien in diesem Bereich ein Stück weit verlassen sollte.

Erörterung durch den Board

Der Board stimmte generell zu, dass er eine aktivere Rolle in der allgemeineren Unternehmensberichterstattung spielen sollte. Insbesondere der Vorsitzende war der Meinung, dass der Board ein ureigenes Interesse in diesem Bereich habe, weil alle Unternehmensberichterstattung mit dem Abschluss verknüpft sei. Nach diesen Aussagen warnten einige Boardmitglieder davor, weitere Leitlinien zu schaffen, ohne vollständig zu verstehen, was deren Zweck sei und was das Problem sei, das damit gelöst werden sollte. Sie waren der Meinung, dass dies nur zur allgemeinen Verwirrung beitragen und die Leitlinien am Ende wirkungslos machen werde. In diesem Kontext betonten andere Boardmitglieder, dass es wichtig  sei, dass für die Leitlinien das Zielpublikum identifiziert werden müsse (also Anleger und nicht andere Interessengruppen), und dass man einen klaren Schwerpunkt und eine klare Zielsetzung haben müsse. Geklärt werden müsse vor allem, wie die Unternehmensberichterstattung mit Abschlüssen in Zusammenhang steht und wie Abschlüsse in diesem Zusammenhang genutzt werden könne, um den Anlegern sachgerechte Informationen zu bieten. Ein Boardmitglied schlug insbesondere vor, dass der Stab überlegen sollte, "Nachhaltigkeit" für die Zwecke des Boards zu definieren, um die Verwendung des Ausdrucks klar von der Verwendung durch andere Organisationen abzugrenzen, die ebenfalls Leitlinien zur Unternehmensberichterstattung herausgegeben haben. Ein weiteres Mitglied war der Meinung, dass die Leitlinien allgemein und flexibel genug sein sollten, um Änderungen über den Lauf der Zeit mitmachen zu können.

Möglichkeiten für Arbeitsprogramme, die die Auswirkungen widerspiegeln würden

Agendapapier 10B

In diesem Papier untersucht der Stab eine Reihe von Möglichkeiten, wie der Board eine aktivere Rolle in der allgemeineren Unternehmensberichterstattung übernehmen kann. Insgesamt ist der Stab der Meinung, dass es nützlich sein würde, das Leitliniendokument zur Lageberichterstattung zu aktualisieren, um Entwicklungen mit aufzunehmen, die seit seiner Veröffentlichung eingetreten sind. Wenn der Board dieser Vorgehensweise zustimmt, wird der Stab weitere vorbereitende Arbeiten vornehmen, bevor er offiziell den Vorschlag unterbreitet, ein Projekt der aktiven Forschungsagenda hinzuzufügen, das darauf abzielen würde, das Leitliniendokument zu überarbeiten. 

Erörterung durch den Board

Der Board bat den Stab, weitere Untersuchungen im Vorfeld vorzunehmen, um zu eruieren, ob das Leitliniendokument zur Lageberichterstattung der beste Ort ist, um Arbeiten zur Unternehmensberichterstattung zu erfassen. Einige Boardmitglieder fragten, ob es notwendig sei, das Leitliniendokument zu überarbeiten, wenn zwei Agendakonsultationen keine diesbezüglichen Forderungen ergeben hätten. Sie baten den Stab auch, zu untersuchen, ob und zu welchem Ausmaß Ersteller die bestehenden Leitlinien nutzten.

Der Vorsitzende wiederholte seine Überzeugung, dass der Board in diesem Bereich tätig werden sollte, aber dass die Arbeiten des Boards nicht in die Zuständigkeiten anderer Organisationen (bspw. IOSCO) eindringen sollten.

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