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Versicherungsverträge

Date recorded:

Überblick über die Sitzung

Agendapapier 2

Ziel dieser Sitzung war es, den Board über die Aktivitäten zur Unterstützung der Umsetzung von IFRS 17 zu informieren. Die Papiere für diese Sitzung waren die folgenden:

Der Board wurde bei dieser Sitzung nicht gebeten, Entscheidungen zu fällen.

Zusammenfassung der TRG-Sitzung Anfang Mai

Agendapapier 2A

Hintergrund

Die Beratungsgruppe zum Übergang in Bezug auf IFRS 17 (TRG) hat am 2. Mai 2018 ihre zweite inhaltliche Sitzung abgehalten. Dieses Papier bietet einen Überblick über die Diskussionen bei dieser Sitzung. Die TRG hat folgende Themen erörtert:

  1. Zusammenführung von Versicherungsverträgen
  2. Bestimmung der Risikoanpassung für nicht finanzielle Risiken in einer Unternehmensgruppe
  3. Kapitalflüsse innerhalb der Vertragsgrenzen
  4. Vertragsgrenzen von gehaltenen Rückversicherungsverträgen mit Neubepreisungsmechanismen
  5. Bestimmung der Höhe des Nutzens für die Identifizierung von Abdeckungseinheiten
  6. Bericht über die Rückmeldungen bei der Befragung der TRG-Mitglieder in Bezug auf bestimmte Umsetzungsschwierigkeiten
  7. Bericht über andere eingereichte Fragen

Eine Zusammenfassung der Erörterungen bietet unser IFRS in Focus-Newsletter zu der Sitzung.

Einreichungen bei der TRG

Agendapapier 2B

Hintergrund

Dieses Papier enthält eine Liste der bei der TRG eingereichten Themen und deren aktuellen Bearbeitungsstand. Es enthält keine Analyse oder Fragen an den Board.

Bericht zu Umsetzungsherausforderungen

Agendapapier 2C

Hintergrund

Dieses Papier fasst die Anmerkungen der Mitglieder der TRG zu den folgenden Vorschriften in IFRS 17 zusammen:

  • Ausweis von Gruppen von Versicherungsverträgen in der Darstellung der finanziellen Lage,
  • Prämien, die bei Anwendung des premium allocation approach (PAA) erhalten werden, und
  • Folgebehandlung der in der Abrechnungsperiode erworbenen Versicherungsverträge.

Aggregationsniveau

Nach IFRS 17 müssen Unternehmen die für eine Gruppe von Versicherungsverträgen erhaltenen Prämien identifizieren (IFRS 17.33-37, 78). Demgegenüber basieren die in jeder Berichtsperiode erfassten Erträge nicht auf den tatsächlichen Prämieneinnahmen in jeder Berichtsperiode (IFRS 17.83, 55(b)(v)). Einige TRG-Mitglieder schlugen vor, IFRS 17 dahingehend zu ändern, dass eine Aggregation auf Portfolio- oder Unternehmensebene und nicht auf Gruppenebene erforderlich ist.

Bestehende Praxis

Nach der bestehenden Praxis spiegeln die Einzelposten der Darstellung der finanziellen Lage einen relativ hohen Aggregationsgrad von Versicherungsverträgen (z.B. auf der Ebene des Unternehmens) wider, die im Einklang mit der Art und Weise, wie das Unternehmen seine Geschäfte und Systeme steuert, aufgegliedert werden. Diese Ausweiszeilen spiegeln für interne und externe Abschlussadressaten kritische verwendete Kennzahlen wider. Die TRG-Mitglieder befürchten, dass diese Informationen bei der Anwendung von IFRS 17 auf der erforderlichen Gruppenebene verloren gehen.

Identifizierung erhaltener Prämien

Die TRG-Mitglieder sind besorgt über die Systemherausforderungen bei der Identifizierung von Prämieneinnahmen und anderen Zahlungsströmen auf der Ebene von Vertragsgruppen. Eine Gruppe von Verträgen eine Aktiv- oder Passivposition, die auf der Nettosumme ihrer Verpflichtung zur Restdeckung unter Verwendung der erhaltenen Prämiendaten und ihrer Verpflichtung für eingetretene Schäden basiert. Die Integration einer Systemlösung zur Bereitstellung der relevanten Informationen ist wahrscheinlich komplex und kostspielig, wobei die Kosten den Nutzen überwiegen. Einige TRG-Mitglieder schlugen einen Näherungsansatz vor, um die Kosten zu vermeiden.

Identifizierung der Schulden für erworbene Ansprüche

Die Mitglieder der TRG erklärten, dass die Ermittlung der Schulden für erworbene Schadensansprüche für jede Gruppe von Versicherungsverträgen mit den versicherungsmathematischen Bewertungsgrundsätzen unvereinbar ist und zu erheblichen Umsetzungskosten führt. Schaden-/Leistungsfälle werden in getrennten Systemen verwaltet und gesteuert, die nicht mit dem System verbunden sind, das Informationen generiert, die zur Ermittlung der Schulden für die Restdeckung notwendig sind.

Unterstützende Materialien

Auf der Grundlage der Antworten der TRG-Mitglieder schlägt der Stab vor, zusätzliches Material zu entwickeln, das für ein besseres Verständnis der Vorschriften von IFRS 17 nützlich wäre und dazu beitragen könnte, einige der von den Erstellern geäußerten Bedenken hinsichtlich der Umsetzung zu adressieren. Die Themen sind die folgenden:

  • Die Unternehmen sollten die Angabepflichten über Art und Umfang der Risiken berücksichtigen, um Informationen über das Versicherungsrisiko und die finanziellen Risiken, die sich aus Versicherungsverträgen ergeben, bereitzustellen.
  • Die Vorschriften in IFRS 17 legen die zu berichtenden Beträge fest, nicht die Methode zur Ermittlung dieser Beträge.
  • Ein alternativer Ansatz zur Ermittlung der erhaltenen Prämien und der Schulden für erworbene Ansprüche für jede Gruppe von Versicherungsverträgen könnte eine Zuordnung von Erfüllungs-Cashflows sein, die auf einem höheren Aggregationsniveau als eine Gruppe oder ein Portfolio geschätzt wurden. Diese Zuweisung muss alle angemessenen und nachvollziehbaren Informationen enthalten, die ohne übermäßigen Aufwand verfügbar sind.
  • Beispiele, die die Mechanismen des PAA zusammen mit der Rechnungslegung nach bestehender Praxis veranschaulichen.

Behandlung von während der Abrechnungsperiode erworbene Verträgen

IFRS 17-Behandlung

Bei Versicherungsverträgen, die in ihrer Abrechnungsperiode (d.h. wenn das Ereignis bereits eingetreten ist, dessen finanzielle Auswirkung aber noch ungewiss ist) abgeschlossen wurden, wird vom Unternehmen die ungünstige Entwicklung der Schadensansprüche abgedeckt. Mit anderen Worten, der Abrechnungszeitraum wird zum Deckungszeitraum. Dies hat zur Folge, dass diese Verträge anders behandelt werden als ähnliche Verträge, die ursprünglich vom Unternehmen ausgegeben wurden:

  • Der PAA ist nicht automatisch verfügbar, da der Zeitraum, über den sich Ansprüche entwickeln könnten, länger als ein Jahr ist und das Unternehmen nachweisen muss, dass der PAA ein angemessener Vertreter für das allgemeine Modell ist.
  • Erlöse werden über den Zeitraum erfasst, in dem sich die Ansprüche entwickeln können, während Erlöse für ähnliche Verträge nicht mehr über diesen Zeitraum erfasst werden.

Bestehende Behandlung

Die Behandlung nach IFRS 17 spiegelt eine wesentliche Änderung gegenüber der bisherigen Praxis wider, die zu Umsetzungsherausforderungen und -kosten führt. Die meisten Mitglieder stellten fest, dass ihre Besorgnis vor allem in Bezug auf Unternehmen besteht, die den PAA für alle von ihnen ausgestellten Verträge nutzen wollen. Derzeit werden diese Verträge als Schulden für entstandene Ansprüche des Erwerbers bilanziert. Einige TRG-Mitglieder argumentierten, dass die Behandlung nach IFRS 17 als irreführend oder nicht eingängig angesehen werden könnte, da sie ähnliche Verträge danach unterscheidet, ob sie von der Gesellschaft ausgegeben oder in ihrer Abrechnungsperiode erworben wurden. Sie waren auch bezüglich der Erlöserfassung für diese Verträge besorgt.

Erörterung durch den Board

Es gab keine fachliche Diskussion über die in den Agendapapieren vorgestellten Sachverhalte.

Ein Boardmitglied sagte, dass die Adressatengruppen nicht den Eindruck haben sollten, dass zentrale Anforderungen des Standards geändert werden. Hinsichtlich der Abdeckungseinheiten fragte dieses Boardmitglied, ob es ein Nachfassen geben würde. Der Sta bestätigten, dass er dieses Thema auf einer der nächsten Sitzungen erörtern werden.

Ein Boardmitglied teilte dem Board mit, dass die Mehrheit der Teilnehmer an einem IFRS 17-Workshop in Malaysia den endgültigen Standard unterstützen würden, aber mit Ressourcen und Systemen kämpften.

Die stellvertretende Vorsitzende äußerte sich besorgt über die Kommunikation in der TRG-Bericht. Festzuhalten, dass Anforderungen auf unterschiedliche Weise gelesen werden könnten, könnte als offizielle Position des IASB fehlinterpretiert werden, obwohl dies nur die Wahrnehmung der TRG-Mitglieder ist. Dies kann zu einer inkonsistenten Umsetzung führen.

Es wurden keine Entscheidungen getroffen.

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