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Überprüfung nach der Einführung von IFRS 10, IFRS 11 und IFRS 12

Date recorded:

Über­blick über die Sitzung

Agenda­pa­pier 7

In dieser Sitzung wurden dem Board die Ergebnisse des Stabs aus der ersten Phase vorgestellt, und der Board wurde gebeten, einen Vorschlag für eine Bitte um Informationsübermittlung zu genehmigen.

Er­geb­nis­se der ersten Phase und Fest­le­gung der nächs­ten Schrit­te

Agenda­pa­pier 7A

Im Sep­tem­ber 2019 wurde dem Board die erste Phase für die Über­prü­fung nach der Ein­füh­rung von IFRS 10-12 vor­ge­stellt. In dieser Sitzung wurden dem Board die Er­geb­nis­se des Stabs aus der ersten Phase vor­ge­stellt.

Dieses Papier umriss die Be­rei­che der ein­zel­nen Stan­dards, die vom Stab in Er­wä­gung gezogen wurden, sowie die Rück­mel­dun­gen der Adres­sa­ten­grup­pen zu jedem Bereich, die bisher ge­sam­melt wurden.

Emp­feh­lun­gen des Stabs

Der Stab sprach fol­gen­de Emp­feh­lun­gen aus:

  • a) Der Board sollte mit der Über­prü­fung nach der Ein­füh­rung fort­fah­ren und eine Bitte um In­for­ma­ti­ons­über­mitt­lung ver­öf­fent­li­chen. Das Ziel der vor­ge­schla­ge­nen Bitte um In­for­ma­ti­ons­über­mitt­lung wäre es, von einer brei­te­ren Gruppe von Adres­sa­ten­grup­pen Er­kennt­nis­se über die in der ersten Phase der Über­prü­fung er­mit­tel­ten Bedarfe zu sammeln. Die Ver­öf­fent­li­chung einer vor­ge­schla­ge­nen Bitte um In­for­ma­ti­ons­über­mitt­lung be­deu­tet nicht, dass Stan­dard­set­zung er­for­der­lich ist.
  • b) Die vor­ge­schla­ge­ne Bitte um In­for­ma­ti­ons­über­mitt­lung sollte Fragen zu fol­gen­den As­pek­ten be­inhal­ten:
    • (i) IFRS 10, in Bezug auf:
      • 1. Kon­trol­le über ein Be­tei­li­gungs­un­ter­neh­men
      • 2. die Ver­knüp­fung zwi­schen Kon­trol­le und Rück­kehr, wobei der Schwer­punkt auf der Iden­ti­fi­zie­rung von Agen­ten­be­zie­hun­gen liegt
      • 3. Rech­nungs­le­gungs­vor­schrif­ten in IFRS 10, mit Schwer­punkt auf Än­de­run­gen von Ei­gen­tums­an­tei­len
      • 4. die Aus­nah­me für die Kon­so­li­die­rung von In­vest­ment­ge­sell­schaf­ten.
    • (ii) IFRS 11, in Bezug auf:
      • 1. Zu­sam­men­ar­beits­ver­ein­ba­run­gen au­ßer­halb des An­wen­dungs­be­reichs von IFRS 11
      • 2. Klas­si­fi­zie­rung ge­mein­sa­mer Ver­ein­ba­run­gen als ge­mein­sa­me Ge­schäfts­tä­tig­kei­ten auf der Grund­la­ge anderer Tat­sa­chen und Um­stän­de
      • 3. Rech­nungs­le­gungs­vor­schrif­ten in IFRS 11 mit Schwer­punkt auf ge­mein­sa­men Ge­schäfts­tä­tig­kei­ten
    • (iii) IFRS 12, in Bezug auf die Qua­li­tät der In­for­ma­tio­nen und die Frage, ob und wie gut die An­ga­be­zie­le von einem Un­ter­neh­men, das die Vor­schrif­ten an­wen­det, erfüllt werden
  • c) Die vor­ge­schla­ge­ne Bitte um In­for­ma­ti­ons­über­mitt­lung sollte keine Fragen zur Wech­sel­wir­kung von IFRS 10, IFRS 11 und IFRS 12 mit anderen IFRS ent­hal­ten.

Erörterung durch den Board

Alle Boardmitglieder stimmten der Ausrichtung der Empfehlungen des Stabs in Bezug auf die Bitte um Informationsübermittlung zu.

Ein Boardmitglied äußerte sich besorgt darüber, dass einige Bereiche möglicherweise nicht in den Umfang des Projekts der Überprüfung nach der Einführung von IFRS 10-12 fallen, und äußerte Bedenken bezüglich der Antworten in diesen Bereichen, die stattdessen für die Agendakonsultation berücksichtigt werden müssten, z.B. Kooperationsvereinbarungen. Das Boardmitglied schlug auch vor, dass es nützlich wäre, den Fragen im Rahmen der Bitte um Informationsübermittlung einen Kontext zu geben.

Einige Boardmitglieder baten darum, dass die für die Bitte um Informationsübermittlung vorgeschlagenen Fragen spezifischer sein sollten als die im Papier umrissenen Themen, um sicherzustellen, dass die Antworten für die Entwicklung durch den Board nützlich sind, und nicht einfach zu kommentieren, dass es hierbei um viel Ermessensentscheidung geht.

Einige Boardmitglieder baten darum, in der Bitte um Informationsübermittlung klarzustellen, dass das Stellen einer Frage nicht notwendigerweise zu Änderungen führen wird.

Die stellvertretende Vorsitzende merkte an, dass es nützlich wäre, anhand der Bitte um Informationsübermittlung zu beurteilen, ob Lehrmaterial den Erstellern helfen wird, zu erklären, wie die Belastungen und Gutschriften bei der Anwendung von IFRS 11 in komplizierten Tatsachenmustern funktionieren.

Ein Boardmitglied vertrat die Ansicht, dass in der Bitte um Informationsübermittlung getrennte Fragen zur Kontrolle und zur gemeinsamen Kontrolle gestellt werden müssten, da zwischen beiden subtile Unterschiede bestünden.

In Bezug auf IFRS 12 wurde von einigen Boardmitgliedern angemerkt, dass der Board weitere Analysen durchführen müsse, um zu verstehen, welche Angaben gemacht werden und ob sie der Zielsetzung des Standards entsprechen. Dies würde zusätzlich zu den Fragen der Bitte um Informationsübermittlung zu diesem Standard erfolgen.

Entscheidungen des Boards

Der Board sprach sich einstimmig für die Veröffentlichung der Bitte um Informationsübermittlung aus.

Der Board sprach sich einstimmig dafür aus, die vom Stab empfohlenen Themen in die Bitte um Informationsübermittlung aufzunehmen.

Hin­ter­grund zu IFRS 10, IFRS 11 und IFRS 12 und ein­zu­hal­ten­der Kon­sul­ta­ti­ons­pro­zess für Über­prü­fun­gen nach der Ein­füh­rung

Agenda­pa­pier 7B

Dieses Papier skiz­zierte den für eine Über­prü­fung nach der Ein­füh­rung der Stan­dards er­for­der­li­chen Kon­sul­ta­ti­ons­pro­zess. Es enthielt Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen zur Ent­wick­lung der drei Stan­dards sowie Ein­zel­hei­ten zu anderen Pro­jek­ten, die seit der Ein­füh­rung der Stan­dards durch­ge­führt wurden.

Dieses Papier sollte nicht er­ör­tert werden und der Board hatte keine Fragen.

Ar­bei­ten, die in der ersten Phase durch­ge­führt wurden

Agenda­pa­pier 7C

Dieses Papier fasste die Ar­bei­ten der ersten Phase der Über­prü­fung nach der Ein­füh­rung zu­sam­men, ein­schließ­lich einer Zu­sam­men­fas­sung der durch­ge­führ­ten Ein­bin­dungs­ak­ti­vi­tä­ten und der durch­ge­führ­ten wis­sen­schaft­li­chen Li­te­ra­tur­re­cher­che.

Die Kern­aus­sa­gen aus den Ein­bin­dungs­ak­ti­vi­tä­ten sind, dass IFRS 10 und IFRS 12 gut funk­tio­nie­ren und die Fi­nanz­be­richt­er­stat­tung ver­bes­sert wurde. Im Zu­sam­men­hang mit IFRS 11 wurden mehrere An­wen­dungs­fra­gen im Zu­sam­men­hang mit der Bi­lan­zie­rung von An­tei­len an ge­mein­sa­mer Ge­schäfts­tä­tig­keit auf­ge­bracht. Weitere Ein­zel­hei­ten zu den Bot­schaf­ten aus den Ein­bin­dungs­ak­ti­vi­tä­ten sind in dem Papier zu finden.

Dieses Papier sollte nicht er­ör­tert werden und der Board hatte keine Fragen.

Nächste Schritte

Der Board geht davon aus, die Bitte um Informationsübermittlung im Dezember 2020 veröffentlichen zu können.

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