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Lageberichterstattung

Date recorded:

Status des Leitliniendokuments und Prozesse für die Veröffentlichung von Lageberichten

Agendapapier 15

In dieser Sitzung wird der Board den Status des Leitliniendokuments und Prozesse für die Veröffentlichung von Lageberichten anhand entsprechender Empfehlungen des Stabs erörtern.

Empfehlungen des Stabs

Empfehlung 1

Der Stab analysierte, ob das Leitliniendokument verpflichtend werden oder ein unverbindlicher Rahmen für die Erstellung eines Lageberichts bleiben sollte.

Während der Sitzungen mit der Beratungsgruppe für die Überarbeitung des Leitliniendokuments zur Lageberichterstattung sprachen sich einige Mitglieder dafür aus, das Leitliniendokument verpflichtend zu machen, zumindest als langfristiges Ziel, wenn auch kurzfristig nicht realisierbar. Der Stab empfiehlt jedoch insgesamt, das überarbeitete Leitliniendokument als unverbindlichen Rahmen für die Erstellung eines Lageberichts beizubehalten.

Empfehlung 2

Eine Erklärung zur Einhaltung des bestehenden Leitliniendokuments ist derzeit nicht erforderlich. Ein Unternehmen kann jedoch nur dann erklären, dass sein Lagebericht mit dem Leitliniendokument in Einklang steht, wenn es das Leitliniendokument in seiner Gesamtheit befolgt.

Der Stab hat mit der Beratungsgruppe für die Überarbeitung des Leitliniendokuments zur Lageberichterstattung erörtert, ob das überarbeitete Leitliniendokument eine Übereinstimmungserklärung verlangen sollte, wenn und nur wenn das Leitliniendokument in seiner Gesamtheit eingehalten wurde. Die Beratungsgruppe für die Überarbeitung des Leitliniendokuments zur Lageberichterstattung hatte gemischte Meinungen darüber, ob ein Unternehmen zur Abgabe einer Übereinstimmungserklärung verpflichtet werden sollte, wenn es alle Aspekte des Leitliniendokuments eingehalten hat.

Der Stab kam zu dem Schluss, dass es für die Interessengruppen nützlich wäre, zu wissen, ob der Lagebericht den Anforderungen des Leitliniendokuments entspricht. Der Stab empfiehlt, dass das überarbeitete Leitliniendokument fordern sollte, dass die Lageberichterstattung eine uneingeschränkte Erklärung über die Einhaltung des Leitliniendokuments enthält, wenn es allen Anforderungen des Leitliniendokuments entspricht, oder erklären sollte, welche Anforderungen es nicht erfüllt, wenn es nicht den Anforderungen entspricht.

Empfehlung 3

Das bestehende Leitliniendokument besagt, dass ein Unternehmen, wenn sich ein Lagebericht auf den Abschluss bezieht, entweder den Abschluss zusammen mit dem Lagebericht zur Verfügung stellen oder im Lagebericht den Abschluss angeben sollte, auf den er sich bezieht. Außerdem muss ein Unternehmen seinen Lagebericht eindeutig kennzeichnen und von anderen Informationen unterscheiden.

Der Stab empfiehlt, dass das überarbeitete Leitliniendokument weiterhin diese Anforderungen enthalten sollte.

Empfehlung 4

Das bestehende Leitliniendokument sieht nicht vor, dass ein Unternehmen das Autorisierungsdatum seines Lageberichts angeben muss.

Der Stab erörterte mit der Beratungsgruppe für die Überarbeitung des Leitliniendokuments zur Lageberichterstattung, ob für das überarbeitete Leitliniendokument ein Lagebericht mit Angabe des Autorisierungsdatums erforderlich ist. Die Mitglieder der Gruppe unterstützten insgesamt die Idee, dass ein Lagebericht das Autorisierungsdatum enthalten sollte, so dass der Stichtag für die Adressaten klar ersichtlich ist.

Der Stab empfiehlt, dass das überarbeitete Leitliniendokument einem Unternehmen vorschreiben sollte, das Datum anzugeben, an dem sein Lagebericht zur Veröffentlichung genehmigt wird, und alle wesentlichen Informationen über Ereignisse wiederzugeben, die nach dem Ende des Berichtszeitraums und vor dem Datum, an dem der Lagebericht zur Veröffentlichung genehmigt wurde, eingetreten sind.

Empfehlung 5

Das bestehende Leitliniendokument enthält keine Verpflichtung, dass ein Unternehmen die Person(en) oder die Organe, die den Lagebericht zur Veröffentlichung genehmigt haben, identifizieren muss.

Der Stab erörterte mit der Beratungsgruppe für die Überarbeitung des Leitliniendokuments zur Lageberichterstattung, ob das überarbeitete Leitliniendokument verlangen sollte, dass ein Lagebericht die Person(en) oder die Organe benennt, die den Lagebericht zur Veröffentlichung genehmigt haben. Die Mitglieder der Gruppe unterstützten die Idee insgesamt, einige Mitglieder empfahlen darüber hinaus, dass ein Lagebericht von derselben/denselben Person(en) oder demselben/denselen Organ(en) genehmigt werden sollte, die/das die Veröffentlichung der entsprechenden Abschlüsse genehmigt hat/haben.

Der Stab erörterte auch, ob das überarbeitete Leitliniendokument eine Erklärung über die Verantwortung für den Lagebericht, eine Beschreibung der Integrität oder Governance des bei der Erstellung des Lageberichts angewendeten Prozesses oder eine Schlussfolgerung, dass der Lagebericht bestimmte Ziele erfüllt, verlangen sollte. Die Rückmeldungen aus der Gruppe zu diesen zusätzlichen Fragen waren weitgehend negativ.

Der Stab empfiehlt lediglich, im überarbeiteten Leitliniendokument die Angabe der Person(en) oder des Organs bzw. der Organe vorzuschreiben, die den Lagebericht zur Veröffentlichung genehmigt haben.

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