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IAS 21 Auswirkungen von Änderungen der Wechselkurse – Absicherung einer Netto-Investition

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IFRIC betrachtete einen Sachverhalt zur Bereitstellung von Leitlinien bezüglich der Bilanzierung eines Sicherungsgeschäftes im Konzernabschluss bei einer „Nettoinvestitions-Sicherungsbeziehung einer wirtschaftlich selbständigen ausländischen Teileinheit‟. Der Mitarbeiterstab zeigte zwei Fragen auf, die IFRIC bei der Betrachtung der Absicherung von Nettoinvestionen berücksichtigen sollte:

Was ist das abgesicherte Risiko: Ist dies die Absicherung der offenen Position zweier Unternehmen mit unterschiedlichen funktionalen Währungen innerhalb eines Konzerns oder der offenen Position zwischen der Darstellungswährung des Konzerns und der funktionalen Währung des abgesicherten Unternehmens. Die erste Alternative weist darauf hin, dass der Konzern wirtschaftliche Risiken zwischen verschiedenen funktionalen Währungen absichert, während die zweite Alternative auf die Absicherung eines Bilanzierungsrisikos abzielt, wenn es zur Konsolidierung des abgesicherten Unternehmens kommt (bei der Umwandlung in die Darstellungswährung des Konzerns).

Wo innerhalb des Konzerns kann das Sicherungsinstrument gehalten werden: Sollte das Sicherungsinstrument bei dem unmittelbaren Mutterunternehmen oder beim ranghöchsten Mutterunternehmen des abgesicherten Unternehmens gehalten werden, oder sollten andere Unternehmen innerhalb der Gruppe die Erlaubnis haben, das Sicherungsinstrument zu halten.

Was ist das abgesicherte Risiko?

Die Mitglieder von IFRIC waren sich nicht einig darüber, ob nach IAS 21.18 die Konsolidierung in einem Prozess oder schrittweise erfolgt. Die Lösung dieser Frage ist fundamental, da eine in einem Schritt durchgeführte Konsolidierung (bei der Unternehmen direkt in den Konzern miteinbezogen werden) anzeigen würde, dass das Risiko nur auftritt, wenn die funktionale Währung des Unternehmens in die Darstellungswährung überführt wird. Das einzige abzusichernde Risiko wäre dann die Überführung zwischen der Darstellungswährung des Konzerns und der funktionalen Währung des besicherten Unternehmens. Andere Mitglieder von IFRIC waren der Meinung, dass Unternehmen Nettoinvestition-Sicherungsbeziehungen verwenden, um Dividendenzahlungen von ausländischen Unternehmen abzusichern. Außerdem gibt es ein echtes wirtschaftliches Risiko zwischen Unternehmen, die unterschiedliche funktionale Währungen besitzen, welches nicht berücksichtigt wird, wenn eine Absicherung der Darstellungswährung erlaubt wird.

Wo innerhalb des Konzerns kann das Sicherungsinstrument gehalten werden?

Der Mitarbeiterstab stellte zwei mögliche Alternativen heraus, welche von IFRIC erörtert wurden (die Alternativen basieren auf das abgesicherte wirtschaftliche Risiko):

Das Sicherungsinstrument kann von jedem Mutterunternehmen gehalten werden, dem unmittelbare darüberliegenden bis zu dem obersten, welches durch das Halten der ausländischen Investition einem wirtschaftlichen Risiko ausgesetzt ist.

Die zweite Möglichkeit wäre, es jedem Unternehmen innerhalb des Konzerns zu erlauben, das Sicherungsinstrument solange zu halten, bis es durch konzerninterne Transaktionen zum betreffenden Mutterunternehmen weitergeleitet wird. Unter der Voraussetzung, dass das Sicherungsinstrument die gleichen funktionalen Währungen absichert wie die der Nettoinvestition und des betreffenden Mutterunternehmens, würden die Gewinne und Verluste des Instrumentes die wirtschaftlichen Risiken im Konzernabschluss ausgleichen.

Mitglieder von IFRIC erörterten, ob es wünschenswert wäre, von den Regelungen nach US GAAP abzuweichen, wenn die erste Alternative Verwendung finden sollte. Gemäß US GAAP ist es einem Konzern nur gestattet, das Risiko zwischen dem unmittelbaren Mutterunternehmen und der Nettoinvestition abzusichern, wohingegen sie allerdings dem Konzern erlauben, das Sicherungsinstrument überall im Konzern zu halten. Die zweite Alternative stimmt eher mit den US GAAP überein, Unterschiede bestünden allerdings noch darin, dass es Unternehmen erlaubt wird, das Risiko zwischen Nettoinvestitionen und jeglichem zwischen dem unmittelbaren und dem obersten Mutterunternehmen des Konzerns abzusichern.

IFRIC war sich einig, diesen Sachverhalt auf die Agenda zu nehmen. Dem Mitarbeiterstab wurde aufgetragen den Anwendungsbereich festzulegen, verwendete Nettoinvestitionen sowie das abzusichernde Risiko zu bestimmen und festzulegen, welche Instrumente verwendet werden könnten.

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