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Jährliche Verbesserungen – Zyklus 2008-2010

Date recorded:

Auswertung der Stellungnahmen zu kleineren Sachverhalten

Das IFRSIC erwog die eingegangenen Stellungnahmen zu den vorgeschlagenen Änderungen an IFRS 1 im Hinblick auf 'Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Jahr der Anwendung', an IAS 27 in Bezug auf die 'Übergangsvorschriften für Änderungen infolge von IAS 27(2008) an IAS 21, IAS 28 und IAS 31 sowie an IFRIC 13 hinsichtlich des 'beizulegenden Zeitwerts einer Prämiengutschrift'.

Da eine Mehrheit der Stellungnahmen die Vorschläge mit nur kleineren redaktionellen Änderungen unterstützte, empfahl das IFRSIC dem Board die Änderungen vorbehaltlich redaktioneller Formulierungsvorschläge abzuschließen.

Ungenutzte und freiwillig ersetzte anteilsbasierte Vergütungstransaktionen (IFRS 3)

Das IFRSIC erörterte die eingegangenen Stellungnahmen zu den vorgeschlagenen Änderungen an IFRS 3 im Hinblick auf ungenutzte und freiwillig ersetzte anteilsbasierte Vergütungstransaktionen, von denen die meisten positiv ausgefallen waren.

Das IFRSIC beschloss, Paragraf B56 von IFRS 3 zu vereinfachen, da die Unterscheidung zwischen freiwilligem und verpflichtendem Ersatz nicht länger relevant sei.

Das IFRSIC stellt zudem klar, dass die Übergangsvorschriften prospektiv von dem Zeitpunkt an anzuwenden sein sollten, zu dem das Unternehmen IFRS 3 (2008) zum ersten Mal anwendet.

Nach kurzer Diskussion weitete das IFRSIC die Grundlage für Schlussfolgerungen aus, um den Unterschied zwischen der bilanziellen Behandlung für anteilsbasierte Vergütungstransaktionen, die infolge des Unternehmenszusammenschlusses verfallen, und jenen, die nicht verfallen, wenn der Ersatz freiwillig erfolgt, zu erläutern.

Das IFRSIC erwog einen Vorschlag eines Adressaten, zusätzliche Leitlinien für jene Fälle zur Verfügung zu stellen, in denen der Ersatzwert niedriger als der ursprüngliche marktbasierte Wert ist, der vor dem Zusammenschluss zugeordnet worden war. Nichtsdestotrotz verständigten sich die IFRSIC-Mitglieder, dass solche Leitlinien nicht im Anwendungsbereich des Projekts jährlicher Verbesserungen lägen und somit für die geplante Überprüfung von IFRS 2 nach der Einführung aufgehoben werden sollten.

Ein Mitglied meinte, dass die Leitlinien für Änderungen ebenfalls klargestellt werden sollten und nicht nur jene für den Ersatz von anteilsbasierten Vergütungstransaktionen, und brachte noch andere Sachverhalte vor. Darauf entgegnete der IFRSIC-Vorsitzende, dass sie nicht in den Zyklus 2008-2010 der jährlichen Verbesserungen eingebracht werden könnten, weil die Vorschläge nicht im Rahmen des Standardsetzungsprozesses zur Diskussion gestellt worden seien. Das IFRSIC bat den Stab darum, sich diese Sachverhalte anzusehen und zu erwägen, ob man sie getrennt behandeln sollte (als zukünftige jährliche Verbesserungen) oder ob sie in die geplante Überprüfung von IFRS 2 nach der Einführung eingebracht werden sollten.

Auf dieser Grundlage empfahl IFRIC dem Board, die Änderungen vorbehaltlich redaktioneller Formulierungsvorschläge abzuschließen.

Bemessung nicht beherrschender Anteile (IFRS 3)

Das IFRSIC erwog den Einbezug veranschaulichender Beispiele im Hinblick auf die Änderungen an IFRS 3 zwecks Klarstellung, dass das Wahlrecht, nicht beherrschende Anteile (non-controlling interests, NCI) mit dem proportionalen Anteil des identifizierbaren Nettovermögens des erworbenen Unternehmens anzusetzen, nur auf jene NCI-Teile anzuwenden sei, die gegenwärtig Eigentumsinstrumente darstellten und ihren Halter zu einem proportionalen Anteil am Nettovermögen des Unternehmens berechtigen (wie auf der Januarsitzung 2010 des IFRSIC klargestellt).

Das IFRSIC erklärte sich mit der Aufnahme der veranschaulichenden Beispiele im Hinblick auf die Behandlung von Vorzugsaktien und Aktienoptionen einverstanden. Dessen ungeachtet brachten einige wenige IFRSIC-Mitglieder ihre Bedenken hinsichtlich der Berechnung des proportionalen Anteiles an den identifizierbaren Vermögenswerten bei Vorzugsaktien und der Möglichkeit der Verteilung des Geschäfts- oder Firmenwerts auf Stamm- und Vorzugsaktien zum Ausdruck. Das IFRSIC beschloss, dass der Sachverhalt, ob der Geschäfts- oder Firmenwert einzelnen Anteilseignern zugeordnet werden kann, über das Projekt der jährlichen Verbesserungen hinausgeht und die Beispiele somit auf die Veranschaulichung der Entscheidung selbst begrenzt werden sollten (und nicht die Bemessung des gesamten Buchungssatzes widerspiegeln sollte). Wie der IFRSIC-Vorsitzende feststellte, bezögen sich diese Sachverhalte auf das Wahlrecht zur NCI-Bemessung, das mit IFRS 3 (2008) eingeführt worden sei und das sich im Rest des Standards nicht vollständig wiederfände, der konzeptionell ohne dieses Bewertungswahlrecht geschrieben worden sei.

Zudem verständigte sich das IFRSIC darauf, dass das Beispiel zur Veranschaulichung der Aktienoptionen auf ausübbare Aktienoptionen begrenzt werden sollte, da es weitere Komplikationen im Zusammenhang mit Ausübungsbedingungen gebe (ein Teil bezieht sich auf den NCI-Teil und ein anderer auf zukünftige Vergütungskosten).

Auf dieser Grundlage empfahl IFRIC dem Board, diese veranschaulichenden Beispiele in die Änderungen aufzunehmen.

Anwendung von IFRS 5 auf den Verlust des bedeutenden Einflusses auf ein assoziiertes oder ein Gemeinschaftsunternehmen

Das IFRSIC erwog den Sachverhalt in Bezug auf die Anwendung von IFRS 5 auf den Verlust des bedeutenden Einflusses auf ein assoziiertes oder ein Gemeinschaftsunternehmen. Der Stab meinte, dass die vorgeschlagene Änderung an IFRS 5 angesichts der vorläufigen Entscheidung des IASB auf dessen Februarsitzung, wonach der Ausdruck 'bedeutendes wirtschaftliches Ereignis' auf den Verlust der Kontrolle begrenzt sei (und sich nicht auf den Verlust des bedeutenden Einflusses auf ein assoziiertes oder ein Gemeinschaftsunternehmen bezöge), nicht länger relevant sei.

Die Mehrheit der IFRSIC-Mitglieder war über diese Entscheidung des Boards besorgt und brachte ihre Sichtweise zum Ausdruck, dass diese Bilanzierung schwer zu verstehen sein könnte. Nach Ansicht vieler Komitee-Mitglieder komme die 'alte Logik', die in der ursprünglich vorgeschlagenen Änderung wiedergegeben sei, klarer zum Ausdruck als die neue Begründung im Hinblick auf die Grenzen des Unternehmens. Die IFRSIC-Mitglieder einigten sich darauf, dass sie den Board bitten würden, bei der Erörterung von ED 9 (Gemeinsame Vereinbarungen) die Auswirkungen der Boardentscheidung, die Definition eines bedeutenden wirtschaftlichen Ereignisses zu ändern, auf IFRS 5 ausdrücklich zu würdigen und eine einheitliche Antwort in ED 9 und IFRS 5 bereitzustellen.

Änderung der Terminologie bei qualitativen Merkmalen (IAS 8)

Das IFRSIC erwog die eingegangenen Stellungnahmen zu den vorgeschlagenen Änderungen an IAS 8 im Hinblick auf Änderungen an der Terminologie, welche die Änderungen im Rahmenkonzept widerspiegelten. Die meisten Adressaten waren besorgt, dass die Änderungen an IAS 8 vorgeschlagen wurden, bevor der Abschnitt über qualitative Merkmale im Rahmenkonzept veröffentlicht worden sei. Die IFRSIC-Mitglieder wiederholten diese Bedenken.

Nach kurzer Diskussion empfahl das IFRSIC dem Board, die Änderungen abzuschließen und sie im Zyklus 2008-2010 der jährlichen Verbesserungen herauszugeben, sollte der Abschnitt zu den qualitativen Merkmalen im Rahmenkonzept vor der Veröffentlichung der jährlichen Verbesserungen im April 2010 herauskommen.

Wechsel vom Modell des beizulegenden Zeitwerts auf das Anschaffungskostenmodell (IAS 40)

Das IFRSIC erwog die eingegangenen Stellungnahmen zu den vorgeschlagenen Änderungen an IAS 40 im Hinblick auf einen Wechsel vom Modell des beizulegenden Zeitwerts auf das Anschaffungskostenmodell. Da die meisten Adressaten der Ansicht waren, dass dieser Sachverhalt zu groß sei, um im Rahmen des Prozesses der jährlichen Verbesserungen behandelt zu werden, und die fachlichen Argumente, die von den Adressaten vorgebracht wurden, knapp hälftig ausfielen, entschied das IFRSIC ohne Erörterung der fachlichen Vorzüge des Vorschlags, dem Board zu empfehlen, diesen Sachverhalt in die Liste zukünftiger Projekte des Boards aufzunehmen und den Sachverhalt aus dem Projekt jährlicher Verbesserungen zu entfernen.

Partielle Anwendung der Fair Value Option für die Bewertung von Anteilen an assoziierten Unternehmen (IAS 28)

Der Stab setzte das IFRSIC über die Entscheidung des IASB auf dessen Februarsitzung in Kenntnis, diese Änderung an IAS 28 als Teil des endgültigen IFRS zu Joint Ventures (und der Folgeänderungen an IAS 28) zu behandeln, um zu vermeiden, dass möglicherweise zwei aufeinanderfolgende Änderungen zum gleichen Sachverhalt (und mit unterschiedlichen Zeitpunkten des Inkrafttretens) miteinander verwechselt werden.

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