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Bericht des IASB-Vorsitzenden

Date recorded:

Sir David berichtete über die Standardsetzungsaktivitäten des IASB. Der Board (und der FASB) konzentrieren sich auf das Zieldatum 30. Juni 2011. Sir David betonte jedoch, dass Qualität wichtiger sei als das Einhalten von Fristen und dass, wenn ein Projekt herunterfalle, "das eben so sei". Er lobte den Stab des IASB, der unermüdlich unter schwierigen Umständen arbeite, während der Board weiterhin mögliche Wege der Harmonisierung auslote. Er wies auch darauf hin, dass die demnächst erwartete Entscheidung des SEC hinsichtlich der Anwendung der IFRS durch inländische US-amerikanische Unternehmen Voraussetzung für das Erzielen von Konvergenz bei den Projekten des Arbeitsabkommens sei.

Sir David wies darauf hin, dass verschiedene neue oder bedeutend überarbeitete IFRS im April herausgegeben werden sollen. Von den vier verbleibenden Projekten auf der Liste der G-20 / im Arbeitsabkommen seien bei dreien "bedeutende Fortschritte" gemacht worden. Es stelle sich jedoch als schwierig heraus, beim Projekt zu Finanzinstrumenten Konvergenz zu erzielen. Er wies darauf hin, dass der FASB zwar vom Modell des vollen beizulegenden Zeitwerts abgerückt sei, jedoch ein gemischtes Bewertungsmodell entwickele, das von dem in IFRS 9 abweiche. Insbesondere würde eine Klassifizierung beibehalten, die "zur Veräußerung verfügbar" entspreche, die in IFRS 9 weggefallen ist. Sir David erklärte, dass der IASB wie im Fall von allen Projekten der Konvergenzagenda, bei denen sich die Boards nicht auf einen gemeinsamen Satz von Vorschlägen einigen können, die Lösungsvorschläge des FASB zwecks Stellungnahme veröffentlichen würde.

Andere Aspekte des Projekts zu Finanzinstrumenten würde sich ebenfalls zur Herausforderung entwickeln. Sir David fasste die Vorschläge zur Wertminderung zusammen. Die Ergebnisse der Gesprächsrunden und der bis jetzt eingegangenen Stellungnahmen gäben ein gemischtes Bild. Er meinte, dass der IASB bei der Sicherungsbilanzierung "weit vorne läge" (der FASB hat mit der Erörterung noch nicht begonnen) und dass erste Reaktionen auf den Entwurf des IASB positiv zu sein schienen. Bei der Aufrechnung sei der FASB geteilter Meinung, aber erste Rückmeldungen schienen darauf hinzudeuten, dass die IFRS-Anwender die Vorschläge des IASB unterstützten.

Versicherungen seien ein "zähes" Thema, aber Sir David wies darauf hin, dass sich die Versicherungsindustrie nun aktiv in die Arbeit des Boards einbringe und ihm helfen würde, verlässliche und dennoch umsetzbare Lösungen zu finden. Der FASB habe zu erkennen gegeben, dass er beabsichtige US-GAAP zu ändern, was geholfen haben könne.

Hinsichtlich der Daten des Inkrafttretens sagte Sir David, dass IFRS 10-13 und IAS 27R und IAS 28R den 1. Januar 2013 als Datum des Inkrafttretens haben würden. Für die verbleibenden vier Standards aus dem Arbeitsabkommen würde das Datum des Inkrafttretens vermutlich der 1. Januar 2015 sein, damit die Systemumstellungen, die nötig sein könnten, durchgeführt werden können.

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