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Umfrage zeigt Kapitalmarkt unvorbereitet auf IFRS

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30.05.2005

Eine Umfrage bei zwölf führenden Investmentbanken und 30 amtlich zugelassenen Wertpapieranalysten in London durch die Finanzkommunikationsberater Citigate Dewe Rogerson hat gezeigt, dass die Investmentbanken "im Großen und Ganzen eine ‚Abwarten und Tee trinken’-Haltung hinsichtlich der Überleitung von IFRS-Änderungen bezüglich Finanzmodellen und -prognosen einnehmen.

[…] Es besteht ein Risiko, dass Marktbewertungen und Aktienpreise einer längeren Schwankungsperiode unterworfen sein werden, während unter Marktanalysten uneinheitliche Meinungen herrschen und kein konsistenter Zugang zur Interpretationen von Finanzdaten und IFRS vorhanden sein wird." Der Umfrage zufolge

haben nur zwei der zwölf Investmentbanken Hinweise für ihre Analysten zur Verfügung gestellt, wie IFRS in ihre Prognosemodelle zu integrieren sind;

bieten drei Viertel der Investmentbanken ihren Analysten überhaupt kein formelles Training zur Einführung von IFRS;

hat die Hälfte der befragten Analysten gar keine Änderungen an ihren Prognosemodellen für Unternehmen vorgenommen, während weitere 23% nur Teiländerungen vorgenommen haben;

erhielten fast ein Drittel der Analysten von den Unternehmen keinerlei Informationen über die Auswirkungen von IFRS. Weniger als 20% der befragten Analysten gaben an, ausreichend Informationen von den Unternehmen erhalten zu haben;

stimmten alle darin überein, dass die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung die Teile des Abschlusses seien, die am stärksten von IFRS beeinflusst sein würden, und gaben damit einen verstärkten Fokus auf den Cash Flow zu erkennen;

gab die Hälfte der Analysten an, ihre Bewertungsmethoden als Ergebnis der Einführung von IFRS nicht ändern zu wollen, obwohl viele Umfrageergebnisse den möglichen Einfluss auf Unternehmenswertkennzahlen, die Analyse der Summe der einzelnen Unternehmensteile und Dividendenzahlungen hervorhoben.

Der Bericht weist auf eine Reihe von Auswirkungen der Ergebnisse hin, unter anderem die starken Schwankungen der Gewinnprognosen, den verstärkten Fokus auf den Cash Flow und die nachteiligen Auswirkungen auf Makrodaten, die von den Investmentbanken zur Verfügung gestellt werden. Die Presseerklärung findet sich hier (in englischer Sprache, 58 KB). In der Erklärung finden Sie einen aktiven Link zu einer zusammenfassenden Darstellung der Ergebnisse der Studie (ebenfalls in englischer Sprache).

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