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Bericht des US-Rechnungshofs zu "Sarbanes Oxley"-Auswirkungen auf kleine börsennotierte Unternehmen

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09.05.2006

In einem vom US-amerikanischen Rechnungshof (United States General Accountability Office, GAO) erstellten Bericht stellt dieser fest, dass kleine börsennotierte Unternehmen (definiert im Sinne von einer Marktkapitalisierung unter 700 Millionen US-Dollar) im Vergleich zu großen Unternehmen unverhältnismäßig hohe Kosten auf sich nehmen müssen, um Abschnitt 404 des Sarbanes-Oxley Act aus dem Jahre 2002 (Berichterstattung über interne Kontrollen) umzusetzen.

GAO deutet an, dass dies bei der geringeren Anzahl von Börsengängen, der höheren Anzahl der Firmen, die sich von der Börse zurückziehen und dem Wechsel von den größten zu mittelgroßen und kleinen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften bei kleinen Unternehmen eine Rolle gespielt hat. Zu den im Bericht genannten Beispielfällen zählen:

Von den Unternehmen, die über die Umsetzung von Abschnitt 404 Bericht erstatteten, zahlten börsennotierte Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von 75 Millionen US-Dollar oder weniger im Mittel 1,14 Dollar an Prüfungshonoraren pro 100 Dollar an Umsätzen verglichen mit 0,13 Dollar an Prüfungshonoraren für börsennotierte Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von mehr als einer Milliarde US-Dollar.

81% der sich an der GAO-Umfage beteiligenden kleinen börsennotierten Unternehmen hatten eine gesonderte Wirtschaftsprüfungs- oder Beratungsgesellschaft engagiert, um sie bei der Erfüllung der Vorgaben aus Abschnitt 404 zu unterstützen. Zu den bereit gestellten Dienstleistungen zählten die Hilfestellung bei der Entwicklung von Verfahrensweisen zur Einhaltung von Abschnitt 404, bei der Dokumentation und dem Testen der internen Kontrollen sowie die Unterstützung der Geschäftsführung bei der Beurteilung der Wirksamkeit der internen Kontrollen und der Korrektur identifizierter Schwächen der internen Kontrollsystems. Diese Unternehmen meldeten an externe Berater gezahlte Honorare für die dem ersten Bericht gemäß Abschnitt 404 vorangehende Periode zwischen 3.000 und mehr als 1,4 Millionen US-Dollar.

Die Anzahl der börsennotierten Unternehmen, die sich vom Kapitalmarkt zurückzogen, stieg wesentlich von 143 im Jahre 2001 auf 245 im Jahre 2004 an, mit dem größten Anstieg im Jahr 2003.

Der Bericht enthält Empfehlungen zwecks Berücksichtigung sowohl von Seiten der SEC als auch des PCAOB und Stellungnahmen beider Organisationen. Bitte klicken Sie hier zum Download des englischsprachigen GAO-Berichts (990 KB) mit dem Titel Sarbanes-Oxley Act: Consideration of Key Principles Needed in Addressing Implementation for Smaller Public Companies (Sarbanes Oxley Act: Betrachtung der wichtigsten Grundsätze bei der Umsetzung für kleinere börsennotierte Unternehmen).

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