SEC ernennt Beirat zur Finanzberichterstattung

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01.08.2007

Die US-amerikanische Wertpapier- und Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission, SEC) hat die Ernennung der Mitglieder des SEC-Beirats zur Verbesserung der Rechnungslegung angekündigt.

Der Beirat, dessen Gründung Ende Juni 2007 beschlossen worden war, wird seine erste Sitzung am 2. August am Sitz der SEC in Washington abhalten. Die SEC hat diesbezüglich eine englischsprachige Presseerklärung veröffentlicht. Der Beirat wird das US-amerikanische Rechnungslegungssystem untersuchen um herauszufinden, wie unnötige Komplexität verringert und Abschlüsse klarer und für die Anleger nützlicher gestaltet werden können. Der Beirat wird sich auf die folgenden Bereiche konzentrieren:

den derzeitigen Prozess zur Entwicklung und Verabschiedung von Rechnungslegungsstandards,

den derzeitigen Prozess zur Regulierung der Einhaltung der Rechnungslegungsvorschriften durch Unternehmen, die sich bei der SEC registrieren lassen, und durch beruflichen Anwender,

das derzeitige System zur Bereitstellung von Finanzinformationen für Anleger und zur Bewertung dieser Informationen,

andere äußerliche Einflüsse, die unnötige Komplexität verursachen und Transparenz für die Anleger verringern,

ob es derzeit Rechnungslegungsstandards gibt, aus denen Kosten entstehen, die den resultieren Nutzen übersteigen, und

ob die Wahrscheinlichkeit besteht, dass diese Kosten-Nutzen-Analyse durch die zunehmende Anwendung der IFRS beeinflusst wird.

Mitglieder des neuen Beirats sind unter anderem J. Michael Cook, ehemaliger Vorsitzender und CEO von Deloitte & Touche LLP, USA, und James H. Quigley, CEO von Deloitte Touche Tohmatsu, New York. Phil Laskawy, der Vorsitzende der Treuhänder der IASC-Stiftung (International Accounting Standards Committee Foundation, IASCF), der Dachorganisation des IASB, ist offizieller Beoabachter.

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